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Saudi-Arabien News

[h=2]Lost in Translation: Saudis verteidigen sich mit seltsamer Zeitungsanzeige[/h] Von Severin Weiland und Matthias Gebauer
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Auf sechs Spalten, ohne Foto, hebt der Text den Kampf des wahhabitischen Königreichs gegen radikalisierte Muslime hervor.
:bibi:

In dem Text ist die Rede von "taillierten Strategien" gegen Radikalismus. An anderer Stelle geht es reichlich konfus um "Bemühungen so wie zur Bekämpfung des Extremismus und, um saudische Bürger an das Leben in der globalen Gemeinschaft zu gewöhnen". Oder es wird festgehalten: "Imame wurden verboten zu Anstiftungen und Gespräche über Intoleranz zu halten."

Der Text in der FAZ mag in Teilen auf deutsche Leser erheiternd wirken, der Hintergrund aber ist ernster Natur. Nicht zuletzt sorgte dafür das Papier des BND, das der deutsche Auslandsgeheimdienst an Journalisten verteilt hatte und in dem König Salman und seinem Sohn, dem Verteidigungsminister, attestiert wurde, sie wollten sich "mit einer starken militärischen Komponente" als "Anführer der arabischen Welt profilieren". Vor allem ein psychologisierender Satz ließ dort aufhorchen: "Die bisherige vorsichtige diplomatische Haltung der älteren Führungsmitglieder der Königsfamilie wird durch eine impulsive Interventionspolitik ersetzt."

Die Reaktionen waren heftig. Im Auswärtigen Amt meldete sich Abdel Dschubair, der Amtskollege von Minister Frank-Walter Steinmeier. Es wurde ein deutliches Telefonat zwischen beiden Außenministern, in Riad bekam die Botschaft und das dort stationierte BND-Personal den Ärger ab.Nach einer Intervention im Kanzleramt, dem der BND untersteht, distanzierte sich eine Regierungssprecherin von der BND-Analyse. Das Problem für Berlin ist offenkundig: Saudi-Arabiens streng-konservative Ausprägung des sunnitischen Islam passt nicht zu westlichen Werten von Demokratie, Rechtsstaat und Menschenrechten, doch ist das Land ein wichtiger Partner, nicht nur ökonomisch. Zuletzt gelang es dem Westen, die miteinander verfeindeten Staaten Iran und Saudi-Arabien in Wien auf zwei Syrien-Konferenzen mit an den Tisch zu bringen.

Saudi-Arabien verteidigt sich mit seltsamer Anzeige in der FAZ - SPIEGEL ONLINE
 

Was ich dennoch eigenartig finde ist, dass man das Problem sieht, es aber offensichtlich, seit mehreren Jahren, nicht bekämpft...

Du glaubst doch nicht tatsächlich daran dass er das gesagt hat weil er konstruktive Kritik an Saudi Arabien üben wollte. Das sind doch alles nur Aussagen die vor jeder Wahl getroffen werden um Stimmen zu bekommen.

Sie haben keine Berechtigung Anhänge anzusehen. Anhänge sind ausgeblendet.


So habe ich unseren Wirtschaftsminister in Erinnerung, als Bittsteller in Saudi Arabien.
 

Anhänge

    Sie haben keine Berechtigung Anhänge anzusehen. Anhänge sind ausgeblendet.

Was ich dennoch eigenartig finde ist, dass man das Problem sieht, es aber offensichtlich, seit mehreren Jahren, nicht bekämpft...

Das beste ist aber, es wird den Menschen als "Flüchtlingshilfe" der Saudis angedreht.

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Du glaubst doch nicht tatsächlich daran dass er das gesagt hat weil er konstruktive Kritik an Saudi Arabien üben wollte. Das sind doch alles nur Aussagen die vor jeder Wahl getroffen werden um Stimmen zu bekommen.
So habe ich unseren Wirtschaftsminister in Erinnerung, als Bittsteller in Saudi Arabien.

Er hat das gesagt, weil zum ersten Mal konstruktive Kritik geübt wurde, anstatt wegzuschauen und die Taten dieser Religionsfanatiker anzuprangern.
Und hör auf zu relativieren. Die Lage in Saudistan ist offenkundig.
 
Ich kann Dich mit einem Chefausbilder der Polizei bekannt machen, nur ein Anruf.
Gestern war ich mit ihm zusammen Mittag essen.
Mal sehen, wer am Ende noch in den Bau landen würde, nachdem jeder auf Herz und Niere geprüft.
Im übrigen hat mich die höchste Instanz dieses Landes auf solches geprüft, jetzt wärest Du dran.

Mudi,
man ist kein Rassist, wenn man den Islam nicht liebt, wie es HITLER einst getan, der den Islam schätzte.

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Ich wiederhole zum zweiten Mal (siehe hier). Ich fordere dich auf dieses angebliche Zitat von Hitler anständig zu belegen oder ihn sofort mithilfe der Rechte der Moderatoren im Forum zu entfernen.
 
amphion ist in bestform.leider erkennen die meisten user hier im forum, nicht seine genialität.er schreibt so geile texte,wie kein anderer.mit nationalismus oder dergleichen hat das gar nichts zu tun.ganz im gegenteil,er ist ein aufklärer,er prangert die missstände in unserer gesellschaft an.wie ein scharfschütze nimmt er seine gegner ins visir und drückt ab.das dies den meisten moslemalbanern nicht passt,ist klar wie klossbrühe.doch sie müssen lernen sich zivilisiert zu verhalten und gerechtfertigte kritik zu verstehen und daraus zu lernen.das sind sie mir schuldig.gruss oliver
 
Saudi-Arabien hat am Samstag 47 Menschen wegen Terrordelikten hingerichtet. Unter anderem wurde der prominente schiitische Geistliche Scheich Nimr Baker al-Nimr exekutiert, wie das Innenministerium mitteilte. Al-Nimr hatte zu den Anführern der Schiiten-Proteste im Osten des Königreichs gehört, die im Zuge des Arabischen Frühlings 2011 ausgebrochen waren. Es wurden auch mehrere Sunniten hingerichtet, die als Mitglieder des Terrornetzwerks Al-Kaida in den Jahren 2003 und 2004 tödliche Anschläge in dem Königreich verübten.

Das Innenministerium erklärte, die Hingerichteten seien wegen Mitgliedschaft in "terroristischen Organisationen" und der Ausführung "krimineller Verschwörungen" verurteilt worden und hätten einer radikalen Strömung des Islamismus angehört. Bis auf einen Ägypter und einen Tschader waren alle Saudi-Araber.


Saudische Nachrichtenagentur: Saudi-Arabien richtet 47 Menschen wegen Terrordelikten hin - Ausland - FOCUS Online - Nachrichten
 
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Zahl der Hinrichtungen steigt

Saudi-Arabien hatte 2015 laut Menschenrechtlern so viel Todesurteile vollstreckt wie seit 20 Jahren nicht mehr. Von Jänner bis November waren demnach mindestens 151 Menschen hingerichtet worden, wie die Menschenrechtsorganisation Amnesty International mitteilte. Im gesamten Jahr 2014 waren laut Amnesty 90 Menschen in Saudi-Arabien hingerichtet worden. Der Anstieg der Zahl von Hinrichtungen geht einher mit der Machtübernahme von König Salman. Er war Ende Jänner nach dem Tod seines Vorgängers Abdullah auf den Thron gestiegen. Amnesty kritisierte, Saudi-Arabien setze das Todesurteil auch als politisches Instrument gegen die schiitische Minderheit ein. (APA, 2.1.2016)

Saudi-Arabien richtete 47 Menschen wegen angeblicher Terrordelikte hin - Saudi-Arabien - derStandard.at ? International

Verwandte kann man sich nicht aussuchen, "Freunde" schon...
 
Ihm wurde vorgeworfen im Osten des Landes eine Antiregierungsdemonstration geführt zu haben.:facepalm:http://www.bbc.com/news/world-middle-east-35213244
Tausende pro-shiitische Bürger Bahrains sind heute auf die Straßen in Bahrain gegangen - und haben gegen die Massenhinrichtungen von Saudi Arabien protestiert.Ausschreitungen in Bahrain: Polizei geht gegen Proteste vor | euronews, welt
Der Iran droht schon mit "Konsequenzen" ...Nunja, solange die Muslime sich untereinander bekämpfen, bleibt wenigstens für die Ungläubigen keine Zeit mehr:suizide:
 
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