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Saudi-Arabien News

[h2]Helfen die Saudis Israel?[/h2]
[h5] Aktualisiert am 12.06.2010 [/h5]


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Im Falle eines Angriffs auf die umstrittenen iranischen Atomanlagen will Saudiarabien Israel laut einem Pressebericht seinen Luftraum nutzen lassen.
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Ständig in Angriffsbereitschaft: Eine F16I der israelischen Luftwaffe.
Bild: Keystone
[h4]Artikel zum Thema[/h4]


Wie die britische Zeitung «The Times» am Samstag unter Berufung auf US-Quellen berichtete, machte die Regierung in Riad bereits Tests, damit ihre eigenen Flugzeuge davon nicht betroffen sein würden und kein Flugzeug irrtümlich abgeschossen werde. Riad dementierte den Bericht umgehend.
Die Vorbereitungen liefen mit Einwilligung des US-Aussenministeriums, berichtete die Zeitung unter Berufung auf Armeekreise. Demnach soll es einen schmalen Luftkorridor im Norden des Landes für die israelische Luftwaffe geben. Mögliche Ziele eines Luftangriffs seien die Urananreicherungsanlagen Natans und Ghom, die Anreicherungsanlage in Isfahan sowie der Schwerwasserreaktor in Arak.
Scharfe Reaktion aus Riad
Das saudiarabische Aussenministerium bezeichnete den Bericht als «lügenhafte Behauptungen», wie es in einer von der Nachrichtenagentur SPA verbreiteten Erklärung hiess. Saudiarabien weise jede Verletzung seiner Souveränität und jede Nutzung seines Luftraums für einen Angriff auf andere Länder zurück.
Teheran bestreitet Vorwürfe des Westens, unter dem Vorwand der zivilen Nutzung der Atomenergie an der Entwicklung von Kernwaffen zu arbeiten. Auch Saudiarabien sieht den Iran als Bedrohung. Der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad hatte wiederholt gesagt, der Erzfeind Israel sei «dem Untergang geweiht», das «zionistische Regime» werde nicht überleben. Der UN-Sicherheitsrat hatte am Mittwoch wegen des umstrittenen Atomprogramms eine vierte Resolution mit Sanktionen gegen Teheran gebilligt. (cpm/afp)
Erstellt: 12.06.2010, 23:34 Uhr
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In Saudi-Arabien ist es üblich, gleiches mit gleichem zu vergelten. So sollte es auch einem Mann ergehen, der bei einer Prügelei einem anderen Mann ein Auge zerstörte. Daher sollte dem Täter ein Auge entfernt werden.

Im Krankenhaus war allerdings kein Arzt bereit, diese Tat zu vollbringen. Der ansässige Gouverneur schaltete sich ein und brachte dann den Vater des Opfers dazu, auf die Strafforderung zu verzichten.

Jetzt darf der Täter sein Auge behalten, muss dem Geschädigten aber fast 200.000 Euro Schmerzensgeld bezahlen.


Saudi-Arabien: Verurteilter darf sein Auge behalten
 
Wenn der heilige Koran es befiehlt, dann muss es eben so passieren! Der hippokratische Eid hat vorm Gesetz Allahs keine Aussagekraft.



Hippokrates
 
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