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Saudi-Arabien News


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Ziel der Angriffe war offenbar auch die Hafenstadt Yanbu im Westen des Landes. Nach Angabe griechischer Sicherheitskräfte wurden zwei ballistische Raketen aus dem Jemen von einem von griechischen Soldaten bedienten Luftabwehrsystem in Saudi-Arabien abgefangen. Der Angriff galt demnach Ölraffinerien in Yanbu.
 
Saudi-Arabien meldete Drohnenbeschuss von Ölanlagen
Saudi-Arabien hat heute nach eigenen Angaben mehrere Drohnen abgefangen und zerstört, die auf Ölanlagen in der Ostprovinz des Landes sowie in der Hauptstadt Riad gezielt haben sollen.

Die Angriffe seien von „iranisch unterstützten terroristischen Milizen“ vom irakischen Staatsgebiet aus verübt worden, sagte der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Turki al-Maliki.

Maliki sagte, Saudi-Arabien habe das Recht, sich und seine Einrichtungen zu verteidigen. Das Königreich behalte sich zudem vor, „zum geeigneten Zeitpunkt und am geeigneten Ort“ zu reagieren. Weitere Angaben zu möglichen Schäden oder Verletzten machte das Ministerium bisher nicht.

 
Huthis melden Angriff auf saudischen Tanker im Roten Meer
Die proiranische Huthi-Miliz im Jemen hat nach eigenen Angaben einen saudi-arabischen Öltanker im Roten Meer angegriffen. Der Tanker „NCC Ghazal“ habe gegen eine Seeblockade der Huthis für saudi-arabische Schiffe „verstoßen“, erklärte die Miliz gestern über ihren Fernsehsender al-Masira. Das Schiff habe „Warnungen ignoriert und war gezwungen umzukehren, nachdem mehrere Raketen abgefeuert wurden“.

Die von Teheran unterstützte Miliz hatte in der vergangenen Woche eine Seeblockade gegen Saudi-Arabien angekündigt und seither nach eigenen Angaben saudi-arabische Öltanker und Ölanlagen angegriffen. Am Montag meldete die Miliz Drohnenangriffe auf „sensible Knotenpunkte“ für den Öltransport nach Janbu am Roten Meer. Saudi-Arabien griff Ziele in von den Huthis kontrolliertem Gebiet an.

Saudi-Arabien fängt Drohnen aus Irak ab
Eigenen Angaben zufolge will Riad auch im Irak gestartete Drohnen abgefangen haben. Wie das Verteidigungsministerium der Golfmonarchie am Abend mitteilte, richtete sich der Drohnenangriff auf die Ölanlagen des Landes. Für die „neuen Terrorangriffe“ machte Ministeriumssprecher Turki al-Maliki „von mit dem Iran in Verbindung stehende Milizen“ verantwortlich.

 
Houthi griffen laut Insidern Saudi-Arabien vom Irak aus an
Ölanlagen im Visier.
Die jemenitischen Huthi-Rebellen haben Insidern zufolge in dieser Woche Angriffe auf Saudi-Arabien von irakischem Staatsgebiet aus verübt. Dabei hätten sie mit bewaffneten örtlichen Gruppen kooperiert, sagten zwei mit den Erkenntnissen Saudi-Arabiens und seiner Partner vertraute Personen aus der Region. Die Attacken unter der Leitung der iranischen Revolutionsgarden hätten unter anderem auf Ölanlagen im Osten des Königreichs abgezielt.

Als Reaktion darauf flogen Saudi-Arabien und die USA am Mittwoch gemeinsame Luftangriffe auf Ziele im Irak. Die Regierung in Riad hatte am Mittwoch offiziell mit dem Iran verbündete irakische Gruppen für die Angriffe verantwortlich gemacht, während die Huthis die Taten für sich reklamierten. Der Irak kündigte eine Untersuchung an. Nach den saudischen Gegenschlägen sagte der irakische Ministerpräsident Ali al-Saidi einen für Donnerstag geplanten Besuch beim saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman ab.

 
Saudi-Arabien plant Militärkoalition zum Schutz des Roten Meeres
Vertreter aus 43 Ländern und der Europäischen Union hätten an einem Treffen teilgenommen, bei dem die Pläne erörtert wurden.
Saudi-Arabien will nach den Angriffen der mit dem Iran verbündeten Houthi-Miliz eine multinationale Militärkoalition zum Schutz der Schifffahrt im Roten Meer gründen.

Vertreter aus 43 Ländern und der Europäischen Union hätten an einem Treffen teilgenommen, bei dem die Pläne erörtert wurden, teilte das saudi-arabische Verteidigungsministerium am Donnerstag mit. Saudi-Arabien solle die Koalition als Gründungs- und Führungsstaat leiten und das Hauptquartier stellen.

14 Länder, darunter die Türkei, Pakistan und Ägypten, hätten in einer gemeinsamen Erklärung ihre Unterstützung bekundet. Die Houthi-Miliz hatte am 20. Juli eine Seeblockade gegen Saudi-Arabien im Roten Meer angekündigt und sich seitdem zu einer Reihe von Angriffen auf die Schifffahrt bekannt. Das Königreich reagierte mit Luftangriffen auf Stellungen der Houthi im Jemen.

Die Spannungen im Roten Meer sind Teil des umfassenderen Konflikts mit dem Iran. Die Europäische Union hatte bereits 2024 eine eigene Marinemission im Roten Meer gestartet, um die Freiheit der Schifffahrt nach Angriffen der Huthi zu sichern.

 
Krieg zwischen Brüdern: Wie Saudi-Arabien einen Glaubenskrieg erfand, den es nicht gab
Der Befehl steht schwarz auf weiß, unterzeichnet von Salman bin Abdulaziz, dem heutigen König Saudi-Arabiens. Im Januar 2012, damals Verteidigungsminister, wies er sein Land an, im Norden Jemens einen konfessionellen Krieg zu erzeugen, den es dort nicht gab, und dafür zu sorgen, dass Riads Name nicht daran hängen bleibt. Das Papier trug den Vermerk „Streng geheim, sehr dringend“ und ging an ein Gremium, dessen Name in keiner amtlichen Mitteilung beider Länder je auftaucht, den Sonderausschuss des saudischen Ministerrats. Ein geleakter Bestand solcher Depeschen zeigt, wie eine Front am Schreibtisch entworfen wurde, ehe der erste Schuss fiel.

Der Zeitpunkt war gewählt. Ein Volksaufstand hatte 2011 die 33 Jahre währende Herrschaft des Präsidenten Ali Abdullah Saleh beendet, die Armee war in verfeindete Lager zerfallen, die beide in der Hauptstadt Sanaa kampierten, und ein Nachfolger stand bereit, den eine Wahl mit einem einzigen Kandidaten ins Amt heben sollte, kaum die Gestalt, die ein zerrissenes Land gebraucht hätte. Saudi-Arabien, das eine 812 Meilen lange Grenze mit dem Nachbarn teilt, sah in dieser Lücke seinen alten Rivalen aufsteigen, Ansarallah, verwurzelt im nördlichen Hochland mit der Hochburg Saada.

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Die Dokumente stammen aus dem saudischen Verteidigungs- und Sicherheitsapparat und befassen sich mit der Lage im Jemen während der Kämpfe gegen die Huthi. Die rosa markierten Passagen kennzeichnen die für unsere Recherche entscheidenden Stellen. Sie zeigen, wie die saudische Führung die militärische Entwicklung einschätzte, welche Rolle sunnitische Stämme spielten und welche politischen Konsequenzen daraus gezogen werden sollten. Besonders interessant ist, dass neben militärischen Maßnahmen auch großer Wert auf die politische Wahrnehmung des Konflikts gelegt wurde. Die Unterlagen erlauben damit einen seltenen Einblick in interne Bewertungen und Entscheidungsprozesse.

Auf der ersten Seite wird beschrieben, wie sunnitische Stammeskämpfer den Huthi bei Dammaj wichtige Stellungen abnahmen und Geländegewinne erzielten. Gleichzeitig wird berichtet, dass sich die Huthi neu organisierten und ihre Sicherheitsmaßnahmen verstärkten.

Auf der zweiten Seite folgen Berichte über weitere Gefechte, Verhandlungen mit sunnitischen Stämmen und erste Hinweise darauf, dass die Huthi bereit sein könnten, Bedingungen der Stämme zu akzeptieren. Außerdem werden Auseinandersetzungen mit Anhängern des zaiditischen Glaubens sowie Kämpfe mit sunnitischen Gruppen dokumentiert.

Auf der dritten Seite findet sich die politische Bewertung. Dort wird empfohlen, sunnitische Stämme zu unterstützen, Kontakte zu verschiedenen Akteuren auszubauen und zugleich alles dafür zu tun, dass der Konflikt nicht als Krieg zwischen Sunniten und Schiiten wahrgenommen wird. Gerade diese Passage macht die Dokumente besonders bemerkenswert, weil sie zeigt, dass die politische Darstellung des Konflikts für die saudische Führung bereits damals ein wesentlicher Bestandteil ihrer Strategie war.

 

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Huthis melden Angriff auf Flughafen in Saudi-Arabien
Die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz im Jemen hat einen Angriff auf Saudi-Arabien für sich reklamiert. Sie habe ein militärisches Ziel auf dem Flughafen Nadschran unweit der jemenitischen Grenze mit einer Drohne angegriffen, teilte Militärsprecher Jahja Sari heute mit. Bisher unbestätigten Berichten zufolge sei das Hauptradar des Flughafens getroffen worden.

Die Huthis reagieren damit nach eigenen Angaben auf angebliche Verletzungen des Luftraums in den Provinzen Saada und Hajjah durch saudi-arabische Drohnen. Weitere Verstöße gegen den Luftraum würden nicht unbeantwortet bleiben, hieß es seitens der Miliz.

Die Spannungen zwischen den Huthis im Jemen und Saudi-Arabien hatten zuletzt wieder zugenommen. Saudi-Arabien kämpft im Jemen gemeinsam mit der international anerkannten Regierung seit mehr als zehn Jahren gegen die schiitische Miliz. Im Zuge des Iran-Krieges eskalierte auch dieser Konflikt erneut.

 
Huthis melden Drohnenangriff auf Raffinerie in Saudi-Arabien
Die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz im Jemen hat nach eigenen Angaben mit zwei Drohnen eine Raffinerie des saudi-arabischen Ölkonzerns Aramco im Südwesten Saudi-Arabiens angegriffen.

Der Angriff sei eine Reaktion auf saudi-arabische Verletzungen des jemenitischen Luftraums und der Souveränität des Landes in den Provinzen Saada und Haddscha gewesen, berichtete die den Huthis nahestehende Nachrichtenagentur Saba gestern unter Berufung auf eine Militärquelle.

Die Raffinerie sei „präzise getroffen“ worden, hieß es weiter. Die Huthis würden auf jede Verletzung der jemenitischen Souveränität und jeden Angriff auf das Land „entschlossen reagieren“, zitierte Saba die Militärquelle.

Laufend Angriffe
Die Spannungen zwischen der Huthi-Miliz und Saudi-Arabien hatten zuletzt wieder deutlich zugenommen. Erst am Sonntag hatten die Huthis nach eigenen Angaben eine Ölanlage an der saudi-arabischen Küste des Roten Meeres angegriffen. Bereits im Juli hatte die Miliz eine Seeblockade gegen Saudi-Arabien angekündigt und Angriffe auf saudi-arabische Öltanker im Roten Meer gemeldet.

 
"Mehr Geld als Verstand"
Utopische Wüstenstadt The Line wird zum Rechenzentrum für Künstliche Intelligenz
Die Metropole gilt als gescheitert, dennoch soll das Megaprojekt noch irgendwie Gewinn abwerfen. Die Lösung: Server für die KI-Berechnung

Es sollte das größte Bauprojekt der jüngeren Menschheitsgeschichte werden: The Line, eine 170 Kilometer lange, verspiegelte und autofreie Stadt quer durch die saudische Wüste. Doch nun holt die Realität die Sci-Fi-Utopie von Kronprinz Mohammed bin Salman ein. Der Billionen Dollar schwere Staatsfonds Saudi-Arabiens drosselt das Vorhaben massiv. Die gigantische Metropole gilt als gescheitert – an ihrer Stelle soll nun ein riesiges Rechenzentrum für Künstliche Intelligenz entstehen.

Arbeiter haben die Baustelle verlassen
Das rund eine Billion Dollar schwere Neom-Projekt besteht aus schwimmenden Industrieparks, Skigebieten und exklusiven Urlaubsdestinationen. Das Kernstück, die High-Tech-Stadt ist ins Stocken geraten. Wie die Times schreibt, ist der horizontale Wolkenkratzer aufgegeben worden, und viele Arbeiter haben die Baustelle im vergangenen Jahr verlassen.

Der Grund für den Kurswechsel ist das liebe Geld und auch wohl das fehlende Vertrauen von möglichen Investoren. Nicht, dass es dem saudischen Staatsfonds schlecht gehen würde: Im Jahresbericht für 2025 ist ein Nettogewinn von 17 Milliarden Dollar ausgewiesen. Aber an einer entscheidenden Stelle fehlte es an Kapital, denn die geplanten ausländischen Investitionen blieben aus. Kein Wunder, schließlich war die Machbarkeit des Projekts lange Zeit mehr als fraglich.

 
Huthis griffen saudischen Tanker im Roten Meer an
Die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz im Jemen hat nach eigenen Angaben einen saudischen Öltanker im Roten Meer mit einer Rakete beschossen. „Der Angriff war präzise und direkt und führte dazu, dass an Bord des Schiffes ein Feuer ausbrach und mehrere andere Schiffe, die sich in der Zielregion aufhielten, flohen“, teilten die Huthis gestern mit. Zuvor hatte die britische Seefahrtbehörde UKMTO einen Angriff gemeldet.

Den Angaben der Huthis zufolge fand der Angriff im Rahmen der von der Miliz verhängten Blockade saudischer Schiffe vor dem strategisch wichtigen Hafen von Janbu statt.

Janbu wurde seit der Blockade der Straße von Hormus durch den Iran zum wichtigsten Exporthafen für saudisches Öl.

 
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