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Freitag, 1. Juni 2012
Srebrenica kein GenozidNeuer Präsident NIkolic bestreitet Völkermord und spricht von "großem Verbrechen"
Der neue Präsident Serbiens, Tomislav Nikolic, bestreitet, dass es in der einstigen bosnischen UNO-Schutzzone Srebrenica einen Völkermord gegeben hat. "In Srebrenica hat es kein Genozid gegeben", erklärte Nikolic gegenüber dem montenegrinischen staatlichen TV-Sender RTCG.
"In Srebrenica gab es ein großes Verbrechen, das von einigen Angehörigen des serbische Volkes begangen wurde. Es gilt, sie ausfindig zu machen, vor Gericht zu bringen und zu bestrafen", unterstrich Nikolic.
Frage "nicht ständig aufwärmen"
Der neue serbische Staatschef hat offenbar nicht vor, selbst Srebrenica aufzusuchen und das angerichtete Massaker zu verurteilen. Nachdem Präsident Boris Tadic in Srebrenica gewesen und das Massaker auch vom serbischen Parlament verurteilt worden sei, wolle er diese Frage "nicht ständig aufwärmen", erklärte Nikolic.
Äußerung für Izetbegovic "beleidigend"
Der Präsident des dreiköpfigen bosnischen Staatspräsidiums, Bakir Izetbegovic, hat die Äußerung von Nikolic "beleidigend" für die Bosniaken (Muslime) genannt.
Die Äußerung von Nikolic werfe einen Schatten und stelle seine öffentliche proeuropäische Rhetorik infrage, in welcher er sich für korrekte Beziehungen in der Region und Zusammenarbeit zwischen den Nachbarstaaten einsetze, erklärte Izetbegovic laut einer Aussendung seines Büros. Gerade die Auseinandersetzung serbischer führender Politiker und des serbischen Volkes mit den in Bosnien-Herzegowina angerichteten Verbrechen sei der Weg zur Besserung der Beziehungen und zur Schaffung von Chancen dafür, dass die Zukunft in der Region, vor allem, in den Beziehungen zwischen Serbien und Bosnien-Herzegowina besser als die schlechte Vergangenheit sein werde, hieß es in der Aussendung.
Mehr als 7.000 Männer ermordet
Nach der Einnahme der bosniakischen (muslimischen) Kleinstadt durch bosnisch-serbische Truppen wurden im Juli 1995 mehr als 7.000 Männer und Burschen brutal ermordet. Der Internationale Gerichtshof hatte im Jahre 2007 das Massaker als Genozid eingestuft. Wegen des Völkermordes in Srebrenica haben sich vor dem UNO-Tribunal für Kriegsverbrechen im ehemaligen Jugoslawien derzeit sowohl der einstige Präsident der Serbischen Republik Radovan Karadzic wie auch sein Militärchef Ratko Mladic zu verantworten.
Serbien • Srebrenica kein Genozid
die serbische version der vergangenheits-bewältigung!!!
einer der behauptet vukovar sei eine serbische stadt oder ob montegriner oder serbe spielt keine rolle!!!
Gott was haben wir dir getan ??????