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Staat und Religion

Dort is es was anderes. Ich selbst als Sunnite hätte da Probleme, ich will nich an die Christen dort denken.

Saudi Arabien und andere Staaten sind da schon anders. Da gibt es Regeln und wenn man sich an sie hält hat man auch keine Probleme, ich weiss nich weshlab soviele eine Welle schieben deswegen.

Als Mann ist es in solchen Staaten sowieso was anderes.
 
Als Mann ist es in solchen Staaten sowieso was anderes.

Ich weiss nich was besser ist? Das eine Frau ein normales Kopftuch anhat und dass sie nur von ihren Mann geliebt und so angeschaut wird wie es eine Frau verdient oder eine Halbnackte die die halbe Stadt durchnehmen will oder auch vllt durchgenommen hat. Da frag ich mich welche sich ehrenvoller fühlt. Die Frau is nichts anderes als ein Mann, vor Gott sind wir alle gleich, egal ob Mann oder Frau.

Die Sachen mit Autofahrverboten sind von irgendwelchen strengläubigen Extremisten die versuchen die Frau in jeder Weise zu ünterdrücken die es gibt und mit denen viele von uns nicht einverstanden sind.

Ich selber bin gegen eine Burka, ein normales Kopftuch reicht aus.

Danke :mesje:
 
Ich weiss nich was besser ist? Das eine Frau ein normales Kopftuch anhat und dass sie nur von ihren Mann geliebt und so angeschaut wird wie es eine Frau verdient oder eine Halbnackte die die halbe Stadt durchnehmen will oder auch vllt durchgenommen hat. Da frag ich mich welche sich ehrenvoller fühlt. Die Frau is nichts anderes als ein Mann, vor Gott sind wir alle gleich, egal ob Mann oder Frau.

Die Sachen mit Autofahrverboten sind von irgendwelchen strengläubigen Extremisten die versuchen die Frau in jeder Weise zu ünterdrücken die es gibt und mit denen viele von uns nicht einverstanden sind.

Ich selber bin gegen eine Burka, ein normales Kopftuch reicht aus.

Danke :mesje:

ja worum geht's mir wohl? Und das Gesetz mit dem Autofahren zb ist ja im ganzen Staat flächendeckend in kraft, somit kann von paar religiösen Spinnern nich die Rede sein. Was das Kopftuch angeht: Das Kopftuch sollte Recht und keine Pflicht sein, nirgends.
 
Das prinzipielle Problem aller Gottesstaaten ist doch die Auslegung- da eine göttliche Macht sich nicht herabläßt, ihre Gesetze auf Erden zu vertreten, müssen das Stellvertreter erledigen.

Daraus ergeben sich folgende Probleme:
Wer bestimmt die Stellvertreter? (Gott tut es ja nicht)
Wer bestimmt, welche Auslegung die richtige ist? (s.o.)
Und wenn man wüßte, welche Auslegung die Richtige ist- wer bestimmt, wie sie umzusetzen ist?

Letztendlich unterscheiden sich Gottesstaaten nur in der Art, wie Herrschaftsansprüche legitimiert werden. Ansonsten das gleiche Prinzip wie überall- Menschen herrschen über Menschen. Nur das die beherrschten Menschen in der Regel weniger Mitbestimmungsrecht haben, weil sie durch das Monopol der richtigen Auslegung ausgeschlossen werden. Und jede Willkür ist möglich, solange man sie geschickt genug begründet.
 
...

Dasselbe gilt auch für dich - mit Aberglauben hab ich alle Religionen gemeint. Außerdem musst du jetzt wirklich kein Referat über Demokratie halten. :toothy2:

Die Sharia wurde zB in Tunesien scheinbar DEMOKRATISCH gewählt .. alles andere interessiert mich nicht. Demokratie ist für mich (und so auch in der Etymologie) die Freiheit eines Volkes über ihr Schicksal selbst zu entscheiden. Alles andere sind für mich lediglich Ausrichtungen, Formen - völlig egal von wem das Blabla stammt.

Letzendlich sind alle Gesetze auch nur Gesetze - nur andere. Ist oder war für dich Georges Lemaitre auch dumm?


Auch eine Religion kann ihre Gesetze abändern, wenn sie nicht zu sehr fundamentalistisch ausgelegt ist oder sich um ihre Minderheiten oder überhaupt ihre religiösen Anhänger sorgt, da sich dieses vllt. unwohl fühlen oder manches nicht einhalten können. Das sei auch mal gesagt. Religiöse Doktrin hin oder her.
Die Sharia wurde in Tunesien demokratisch gewählt, das mag sein. Aber ist sie in sich auch demokratisch? Kann man sie ändern, anpassen oder bei sich ändernden Mehrheiten wieder abschaffen? Es ist vielleicht ein krasses Beispiel und ich will die Sharia jetzt auch nicht damit gleichsetzen, aber vielleicht ist es deswegen auch besonders anschaulich: auch Adolf Hitler ist mittels demokratischer Wahlen an die Macht gekommen. Wie sich das Ganze dann entwickelt hat, ist ja allgemein bekannt.

Was hat Georges Lemaître jetzt damit zu tun? Physikalische Gesetze demokratisch zu verändern ist zwar ein interessanter Ansatz, aber m. E. nicht sonderlich erfolgversprechend.

Religionen können sich ändern, theoretisch. Das setzt aber zum einen voraus, daß es eine Instanz gibt, die solche Veränderungen per Dekret beschließen kann, wie bspw. den Papst in der katholischen Kirche. Bei anderen, föderaleren Religionen, die nicht über eine solche Hierarchie verfügen oder wenn die zentrale Führung nicht reformwillig ist, endet das meistens eher mit der Abspaltung einer Fraktion, die dann über kurz oder lang eine neue Glaubensrichtung (oder Sekte) bildet. Mir fällt jedenfalls auf Anhieb keine große innere Reform ein, außer vielleicht die Abschaffung der Hexenverbrennungen...
 
....liegt im auge des richtigen betrachters.....
Na dann ist doch alles klar. Ich fliege nach Kuba und sitzte mit Rum und Cohiba unter Palmen am Strand und schaue den Latinas beim Tanzen zu und Du fährst nach Rom in Deine Mönchszelle und rutscht rosenkranzbetend auf Knien durch die Gegend und übst Dich in Demut und Verzicht und läßt Dich einmal pro Woche von einem Priester f...n. Jeder, wie er's mag...
 
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