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Sudan News

Referendum im Südsudan beginnt

US-Schauspieler George Clooney und Ex-Präsident Jimmy Carter als Wahlbeobachter

Heute Sonntag beginnt im Südsudan das lange erwartete Referendum, in dem über eine Loslösung vom Nordsudan abgestimmt wird. An sieben Tagen sollen 3,9 Millionen Bürger ihre Stimme abgeben.

Christoph Plate
Begleitet von grossen Erwartungen und immensen Befürchtungen, beginnt heute Sonntag das Referendum über die Sezession des Südsudan. An mindestens sieben Tagen sollen 3,9 Millionen Stimmberechtigte, etwa die Hälfte der Einwohner, ihre Stimme abgeben. Es wird damit gerechnet, dass eine Mehrheit der Menschen im Süden des grössten afrikanischen Landes für die Loslösung vom arabisch-islamischen Norden stimmen.
Am Samstag traten in Juba, der am Nil gelegenen Hauptstadt des Südsudan, prominente Wahlbeobachter auf, unter ihnen der Schauspieler George Clooney und der amerikanische Ex-Präsident Jimmy Carter. Dieser ist seit Jahren mit der nach ihm benannten Menschenrechtsorganisation Carter Center im Sudan aktiv, Clooney hat sich seit längerem in der sudanesischen Konfliktregion Darfur engagiert.
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Ebenfalls in Juba traf der US-Senator John Kerry mit dem Präsidenten des Südsudan, Salva Kiir, zusammen. Kerry stellte dem islamistischen Regime im Nordsudan die Streichung von der Liste jener Staaten, die den Terrorismus fördern, in Aussicht für den Fall, dass Khartum das Resultat des Referendums akzeptiere.
In Juba spielen sich nach Berichten Szenen ab, die an den Karneval erinnern, weil viele christliche Bewohner ein Ende des mehr als 40-jährigen Konfliktes mit dem Norden feiern. Währenddessen hat der Präsident in Khartum, Omar Hassan al-Bashir, erklärt, der Süden sei allein nicht überlebensfähig. Bashir, gegen den ein Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshofs vorliegt, erklärte in einem Interview mit dem Fernsehsender al-Jazira, dass Südsudanesen, die im Norden leben, bei einer Sezession zu Ausländern gemacht würden.
Sehr besonnen im Vergleich zu Bashir äusserte sich dagegen Südsudans Präsident Kiir. Er erklärte in Juba, es gebe keine Alternative zur Sezession und das Referendum sei nicht das Ende eines langen Weges, sondern vielmehr der Beginn eines neuen.


Referendum im Südsudan beginnt (Politik, International, NZZ Online)


Zum Teil sehr ähnlich mit dem Balkan.
 
Das ist kein joch, sonder eine ehre, aber manche leute wissen es halt nicht zu schätzen und meinen der Islam würde sie benachteiligen.

Die Scharia wird es Gott sei Dank niemals über die Pforten Europas schaffen.


Noch zum Thema:

Der sudanesische Staat ist ein gescheitertes Projekt. Siehe auch Darfur.

Die Araber haben es nicht geschafft, die Schwarzafrikaner miteinzubringen und bezahlen endlich.
 
Die Scharia wird es Gott sei Dank niemals über die Pforten Europas schaffen.


Noch zum Thema:

Der sudanesische Staat ist ein gescheitertes Projekt. Siehe auch Darfur.

Die Araber haben es nicht geschafft, die Schwarzafrikaner miteinzubringen und bezahlen endlich.
Die Demokratie wird es schon richten und da entscheidet die mehrheit. Alles andere von dir ist dein wunsch
 
Das ist kein joch, sonder eine ehre, aber manche leute wissen es halt nicht zu schätzen und meinen der Islam würde sie benachteiligen.
sag mal merkst du noch was, Sudan zerfällt unaufhaltsam, niemand im Süden interessiert sich für deine Vorstellungen von Ehre ... ansonsten nix wie hin in den Nordsudan, da kannst du ja die Vorzüge der Sharia genießen
 
In 50 Jahren wird Europa darunter "leiden" müssen.

War doch schonmal (Balkan?). Sieht man ja was draus geworden ist[smilie=to funny.gi:
[QUOTE="bobobos, post: 2287966, member: 10030"]Das ist kein joch, sonder eine ehre, aber manche leute wissen es halt nicht zu schätzen und meinen der Islam würde sie benachteiligen.[/quote]

Kanun ist das einzig wahre Gesetz. Möge Skenderbeg das schwarze Volk im Südsudan in eine positive Zukunft lenken! BLACK POWER!
 
Eine auf dem Islam aufgebaute Geselschaft war noch nie friedlich. In einem strengen Muslimischen Land werden Frauen und Andersgläubige stets unterdrückt und diskriminiert. Da geht es den Menschen in Ländern wie Bosnien oder Albanien viel besser.
 
Im Süden vom Sudan wohnen die Christen.
Ich würde es den Christen im Südsudan auf jeden Fall gönnen, ein Staat zu werden.
 
Richtige Christen und gemäßigte/moderne Muslime sind gute Menschen.
Gut, dass die Christen ihren Anteil haben werden.
@CAPO
Ich scheiss auf deinen Kopf:birdman:
 
Das ist kein joch, sonder eine ehre, aber manche leute wissen es halt nicht zu schätzen und meinen der Islam würde sie benachteiligen.

Ne Scharia is für heuchlerische Opfas die Frauen prügeln.

Der Rest, der nicht so ist, leidet darunter. Ist in etwa so wie ein Bauern - Lynchmob im Mittelalter.
 
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