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Syrien

Syrische Kurden: Gespräche mit Damaskus gescheitert
In Syrien sind die jüngsten Verhandlungen zwischen der kurdischen Vertretung und der Zentralregierung in Damaskus nach Angaben kurdischer Vertreter abgebrochen worden.

Die am Vortag in der Hauptstadt abgehaltenen Gespräche zwischen dem Anführer der kurdisch dominierten Miliz Demokratische Kräfte Syriens (SDF), Maslum Abdi, und Übergangsstaatschef Ahmed al-Scharaa seien „vollständig gescheitert“, sagte heute ein Vertreter der autonomen kurdischen Verwaltung in Syrien.

„Die einzige Forderung“ der Zentralregierung sei die „bedingungslose Kapitulation“ der Kurden, fügte er an. Die internationale Gemeinschaft rief der Kurdenvertreter „dringend“ auf, eine „feste und entschlossene Haltung“ an den Tag zu legen.

Regierungstruppen rücken vor
In den vergangenen Tagen hatten syrische Regierungstruppen bei einer Offensive im Norden und Osten des Landes kurdische Milizen aus mehreren Gebieten vertrieben, darunter aus zwei Stadtvierteln der nordsyrischen Großstadt Aleppo.

Am Sonntag stellte Scharaa, der frühere Chef der islamistischen Miliz HTS, ein Abkommen zwischen dem syrischen Zentralstaat und der SDF vor. Die Vereinbarung sieht die Übergabe der bisher kurdisch kontrollierten Provinzen Deir al-Sor und al-Rakka an die Zentralregierung vor, in denen die Bevölkerungsmehrheit aus Araberinnen und Arabern besteht. Einen Tag später rückte die syrische Armee in Teile von Deir al-Sor vor.

IS-Kämpfer aus Gefängnis entkommen
Bei den Kämpfen sind nach Angaben beider Seiten Mitglieder der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) aus einem Gefängnis entkommen. Damaskus teilte mit, bei dem Ausbruch nahe der Ortschaft al-Schaddadi seien 120 IS-Mitglieder entkommen. 80 davon habe man wieder festgenommen.


Da wurde anscheinend Erdogans Wunsch erfüllt, IS-Terroristen sind entkommen, also jene Terroristen die der mutmaßliche Kriegsverbrecher Erdogan seinerzeit unterstützt hat. Tja, die jetzige Regierung, Al-Quaida Terroristen und da kommen Erdogan-Liebhaber un blubbern was von PKK
 
Syrien: Regierung erklärt Lager al-Hol zur Sperrzone
Syriens Innenministerium hat das Lager al-Hol nach dem Abzug der von Kurdenmilizen angeführten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) heute zu einer Sperrzone erklärt. In einer von der staatlichen Nachrichtenagentur SANA veröffentlichten Erklärung des Ministeriums hieß es, auch andere neu übernommene Haftzentren in der Provinz gelten als Sperrgebiet.

Ziel der Maßnahme sei es, die Kontrolle über das Lager zu festigen, nach entkommenen Kämpfern der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) zu suchen und sicherheitsrelevante Daten für die Verwaltung zu erfassen. Das Betreten der Sperrzonen sei untersagt, Verstöße würden rechtlich verfolgt.

Nachdem die syrische Armee in den vergangenen Tagen immer weiter in kurdisch kontrollierte Gebiete vorgerückt war, zogen die SDF gestern auch aus dem Lager ab. Bis dahin waren die SDF für die Verwaltung und Bewachung dort zuständig. Seit gestern Abend gilt ein Waffenstillstand.

Kurdische Quelle: Einige Bewohner geflohen
Im Al-Hol-Camp sind Tausende Angehörige von IS-Kämpfern untergebracht, vor allem Frauen, Kinder und Jugendliche. Von sich aus verlassen können die Menschen das Lager nicht. Schon seit Langem besteht die Sorge, dass hier eine neue Generation der Terrororganisation heranwächst.

 
USA wollen Tausende IS-Gefangene von Syrien in Irak verlegen
Die USA haben nach eigenen Angaben eine „Mission zur Verlegung“ von Kämpfern der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) aus Nordostsyrien in den Irak begonnen.

Ziel sei es, die sichere Inhaftierung der Extremisten dauerhaft zu gewährleisten, teilte das unter anderem für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando Centcom gestern mit.

Bis zu 7.000 Häftlinge
Im Rahmen der Operation hätten US-Streitkräfte zunächst 150 IS-Kämpfer aus einem Gefangenenlager in Hasaka im Nordosten Syriens an einen gesicherten Ort im Irak gebracht. Insgesamt könnten nach Angaben von Centcom bis zu 7.000 IS-Häftlinge aus Syrien in irakisch kontrollierte Einrichtungen verlegt werden.

Das US-Militär arbeite eng mit regionalen Partnern wie der irakischen Regierung zusammen, hieß es. Die geordnete und sichere Verlegung der IS-Gefangenen sei entscheidend.

SDF ziehen sich von IS-Lagern zurück
Die syrische Übergangsregierung war in den vergangenen Tagen in einer Offensive weiter in die bisher kurdisch kontrollierten Gebiete im Nordosten Syriens vorgerückt. Dort liegen auch mehrere Lager und Gefängnisse für IS-Kämpfer und deren Angehörige.

Bisher waren die kurdisch angeführten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) für deren Bewachung und Verwaltung zuständig. Im Zuge der Offensive sahen sie sich gezwungen unter anderem vom Lager al-Hol abzuziehen. Es ist das größte Lager für Angehörige von IS-Kämpfern in Syrien und wurde mittlerweile aus Sicherheitsgründen zur Sperrzone erklärt.

 
Insider: Geheimtreffen ebneten Weg für Syriens Kurdenoffensive
Die schnelle Übernahme kurdisch gehaltener Gebiete durch die syrische Regierung ist offenbar das Ergebnis geheimer diplomatischer Absprachen gewesen. Einem heutigen Reuters-Bericht zufolge, der sich auf neun mit den Vorgängen vertraute Personen stützt, ebneten Treffen in Damaskus, Paris und dem Irak den Weg für die Offensive.

Demnach legten die USA der Operation keine Steine in den Weg und opferten damit ihre einstigen Verbündeten, die von Kurden geführten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF).

Bericht: Scharaa positionierte sich als Trumps Partner
Die Absprachen ermöglichten es dem neuen syrischen Präsidenten Ahmed al-Scharaa, sein Versprechen voranzutreiben, das gesamte Land unter einer Führung zu einen. Zudem positionierte er sich als bevorzugter Partner der US-Regierung unter Präsident Donald Trump, hieß es aus den Kreisen weiter.

US-Gesandter Tom Barrack sagte später, Washington könne nun mit dem syrischen Staat zusammenarbeiten und habe kein Interesse mehr an einer separaten Rolle für die SDF. Die Offensive beendete faktisch die autonome Zone, die die kurdischen Behörden im Nordosten Syriens errichtet hatten.

 
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