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Syrien

Syrien: Regierungstruppen rücken in Kurdenhochburg ein
Syrische Regierungstruppen sind gemäß einem Abkommen mit den kurdisch angeführten Syrischen Demokratischen Kräften (SDF) in die Kurdenhochburg Hassaka eingerückt. Das bestätigten kurdische Quellen und Regierungskreise der Nachrichtenagentur dpa heute.

Während des syrischen Bürgerkriegs haben sich die Kurden im Norden und Nordosten des Landes eine Selbstverwaltung aufgebaut. Die Stadt Hassaka galt als Verwaltungszentrum dafür. Das Einrücken der Regierungskräfte sei „das Ende der Herrschaft der Selbstverwaltung und der Beginn einer neuen Ära eines vereinten Syriens“, hieß es aus Militärkreisen. Offiziell äußerten sich die Regierung und die SDF nicht.

Im Zuge des Umbruchs in Syrien hat sich die neue Führung in Damaskus zum Ziel gesetzt, das Land nach Jahren der Spaltung zu einen, um einen zentralisierten Staat aufzubauen. Ein Abkommen zur Eingliederung der kurdischen Institutionen besteht bereits seit März vergangenen Jahres.

Zuletzt kam es jedoch zu Spannungen und gewaltsamen Gefechten in den kurdisch kontrollierten Gebieten. Am Freitag wurde schließlich ein neues Abkommen verkündet. Das Einrücken in Hassaka ist ein erster Schritt zur Umsetzung.

 
Syrien ist mit dem heutigen Tag total grün

 
Syrien ist mit dem heutigen Tag total grün

Bedeutet, man hat kurdische Zivilbevölkerung ethnisch gesäubert
 
Saudi-Arabien kündigt große Investitionen in Syrien an
Saudi-Arabien hat Investitionen in Syrien in Milliardenhöhe angekündigt und untermauert damit seine Unterstützung für die neue syrische Führung. Der saudische Investitionsminister Chalid al-Falih kündigte heute die Gründung eines Fonds an, der 7,5 Milliarden Rial (1,69 Milliarden Euro) für den Ausbau von zwei Flughäfen in Aleppo bereitstellen soll. Der Elaf-Fonds solle Großprojekte in Syrien unter Beteiligung saudischer Privatinvestoren finanzieren.

Zudem vereinbarten der saudische Billigflieger Flynas und die syrische Zivilluftfahrtbehörde die Gründung der neuen Fluggesellschaft „flynas Syria“. Beide Länder vereinbarten zudem eine Zusammenarbeit in der Wasserwirtschaft.

Die geplanten Investitionen sind die bisher höchsten seit der Aufhebung der US-Sanktionen gegen Syrien im Dezember. Saudi-Arabien gilt als wichtiger Unterstützer des syrischen Präsidenten Ahmed al-Scharaa, der seit dem Sturz des Diktators Baschar al-Assad Ende 2024 an der Macht ist.

 
Syriens Armee übernimmt frühere US-Militärbasis al-Tanf
Syriens Armee hat die Kontrolle über den von US-Truppen geräumten Militärstützpunkt al-Tanf übernommen. Die Übergabe sei nach einer Abstimmung zwischen den syrischen und den US-Behörden erfolgt, teilte das syrische Verteidigungsministerium heute mit.

Zuvor hatte es unter Berufung auf zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen geheißen, dass die US-Streitkräfte die Basis im Nordosten Syriens geräumt hätten und auf dem Weg nach Jordanien seien.

Die US-Truppen sollen auch mit dem Abzug von ihren Stützpunkten in Der al-Sor und Hassaka begonnen haben. Auf anderen Basen im Land ist US-Militär laut der in England ansässigen Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte aber weiterhin stationiert. Die Beobachtungsstelle bezieht ihre Informationen aus einem Netzwerk von Aktivisten in Syrien, ihre Angaben lassen sich aber oft nicht unabhängig überprüfen.

Bedrohung durch IS weiter präsent
Al-Tanf wurde 2014 im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS), der in Syrien und im Irak zu der Zeit große Gebiete beherrschte, aufgebaut. Zwar wurde längst der militärische Sieg über den IS verkündet, die Bedrohung in beiden Ländern besteht aber weiter. Berichten zufolge waren zuvor rund 200 US-Soldaten in al-Tanf stationiert.

 
Die Kurdinnen und Kurden sind ein Volk, das seit Jahrhunderten unterdrückt, instrumentalisiert und immer wieder um seine politischen Rechte betrogen wurde. Trotz dieser langen Geschichte des Verrats haben sich Kurd:innen dem Terror des Islamischen Staates entgegengestellt und unter großen Opfern für die Sicherheit Syriens, aber auch für die Sicherheit Europas gekämpft.
Mitten in den Wirren des Krieges ist es ihnen dabei gelungen, eine Selbstverwaltung aufzubauen, in der Kurd:innen, Araber:innen, Christ:innen und andere Gemeinschaften friedlich zusammenleben konnten. Rojava wurde damit zu einem Hoffnungsschimmer im Nahen Osten und zu einem möglichen Modell für ein demokratisches, sozial gerechtes und gleichberechtigtes Syrien.
Als Rojava dann jedoch zu Beginn des Jahres von der syrischen Armee und islamistischen Milizen angegriffen wurde, entschied sich der Westen, die Kurd:innen im Stich zu lassen. Wer aber glaubt, auf diese Weise Frieden schaffen zu können, irrt. Denn wenn uns die Geschichte des Nahen Ostens eines gelehrt hat, dann, dass mit der Unterdrückung von Minderheiten kein Staat zu machen ist.

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Der lange Weg in ein neues Land: „Ich rufe alle Syrer auf, zurückzukommen“
Die österreichische Regierung will bei freiwilliger Rückkehr und Abschiebungen von Syrern vorpreschen. Dabei hat der Wiederaufbau erst begonnen, nicht alle Machtfragen sind geklärt. Können Menschen in großem Stil in so ein Land zurückkehren? Ein Besuch.


Der Weg ins neue Syrien führt für Ahmed über ein Stück Papier. Eine Urkunde, die belegt, dass der Achtjährige staatlich registriert wurde. Wer sie hat, darf in die Schule. Ahmed hatte sehr lang keine.

Es ist Vormittag in einem Vorort südlich von Damaskus. Ahmed hockt auf einem abgewetzten Teppich neben einem Heizofen. Auf der nackten Betonwand hinter ihm hängt ein Bild, darauf sind die letzten drei Suren des Korans gemalt. Durch das vergitterte Fenster ist das Nachbarhaus zu sehen, in dem ein Loch klafft, wo einmal eine Rakete eingeschlagen hat. Daneben eine Brache voller Schutt, in der Kinder spielen. So sieht der Ort aus, an dem in diesem Jahr Ahmeds neues Leben beginnen soll.

„Anwalt“, sagt der Achtjährige, wenn man ihn fragt, was er einmal werden will. „Ich will Anwalt werden, damit ich den Unschuldigen helfen kann.“ Neben ihm wischt sich seine Mutter Amouna die Tränen aus den Augen. Ahmed kann kaum lesen und schreiben. Die meisten syrischen Kinder beginnen mit sechs Jahren mit der Schule.

 
Neues Machtgefüge
Kurden in Syrien mit ungewisser Zukunft
Nach schweren Kämpfen und dem Vormarsch syrischer Regierungstruppen steht die kurdische Selbstverwaltung im Nordosten Syriens faktisch vor dem Aus. Am Donnerstag übernahm die Regierung nach dem US-Abzug den strategisch wichtigen Stützpunkt al-Tanf – ein weiteres Signal für das neue Machtgefüge. Ein Abkommen zwischen Damaskus und den kurdisch dominierten Syrischen Demokratischen Kräften (SDF) stoppte zwar die Gewalt, viele Details bleiben jedoch ungeklärt. Fachleute sehen gegenüber ORF.at offene Fragen für die Zukunft und warnen vor neuen Spannungen in der Region.

Grundlage der aktuellen Entwicklung ist eine Vereinbarung zwischen Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa und SDF-Chef Maslum Abdi. Sie sieht eine Waffenruhe sowie die schrittweise Eingliederung kurdischer Verwaltungs- und Sicherheitsstrukturen in den syrischen Staat vor. Für Damaskus ist das ein zentraler Schritt zur Wiederherstellung der territorialen Einheit, inklusive Öl- und Gasfeldern, Grenzübergängen und Infrastruktur.

Scharaa selbst hat sich mittlerweile international etabliert, ein Auftritt bei der UNO-Generaldebatte sowie ein Besuch bei US-Präsident Donald Trump unterstrichen das. Seine Herkunft sorgt jedoch weiter für Kritik: Scharaa war früher Kopf der sunnitischen Islamistengruppe Haiat Tahrir al-Scham (HTS) und wurde von der UNO bis vor Kurzem noch als Terrorist eingestuft. Deshalb ist unter anderem fraglich, inwiefern eine echte Demokratisierung Syriens gelingen kann.

Für die Kurden bedeutet das nun abgeschlossene Abkommen faktisch das Ende eines Autonomieprojekts. Dieses war im Bürgerkrieg entstanden und erlangte als „Rojava“ (Kurmandschi für Sonnenuntergang) internationale Aufmerksamkeit: ein Versuch lokaler Selbstverwaltung, unter anderem mit Frauenräten und mehrsprachigem Bildungswesen – für viele Kurdinnen und Kurden ein Symbol politischer Selbstbestimmung nach dem Sieg über die Terrormiliz Islamischer Staat (IS).

 
Neues Machtgefüge
Kurden in Syrien mit ungewisser Zukunft
Nach schweren Kämpfen und dem Vormarsch syrischer Regierungstruppen steht die kurdische Selbstverwaltung im Nordosten Syriens faktisch vor dem Aus. Am Donnerstag übernahm die Regierung nach dem US-Abzug den strategisch wichtigen Stützpunkt al-Tanf – ein weiteres Signal für das neue Machtgefüge. Ein Abkommen zwischen Damaskus und den kurdisch dominierten Syrischen Demokratischen Kräften (SDF) stoppte zwar die Gewalt, viele Details bleiben jedoch ungeklärt. Fachleute sehen gegenüber ORF.at offene Fragen für die Zukunft und warnen vor neuen Spannungen in der Region.

Grundlage der aktuellen Entwicklung ist eine Vereinbarung zwischen Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa und SDF-Chef Maslum Abdi. Sie sieht eine Waffenruhe sowie die schrittweise Eingliederung kurdischer Verwaltungs- und Sicherheitsstrukturen in den syrischen Staat vor. Für Damaskus ist das ein zentraler Schritt zur Wiederherstellung der territorialen Einheit, inklusive Öl- und Gasfeldern, Grenzübergängen und Infrastruktur.

Scharaa selbst hat sich mittlerweile international etabliert, ein Auftritt bei der UNO-Generaldebatte sowie ein Besuch bei US-Präsident Donald Trump unterstrichen das. Seine Herkunft sorgt jedoch weiter für Kritik: Scharaa war früher Kopf der sunnitischen Islamistengruppe Haiat Tahrir al-Scham (HTS) und wurde von der UNO bis vor Kurzem noch als Terrorist eingestuft. Deshalb ist unter anderem fraglich, inwiefern eine echte Demokratisierung Syriens gelingen kann.

Für die Kurden bedeutet das nun abgeschlossene Abkommen faktisch das Ende eines Autonomieprojekts. Dieses war im Bürgerkrieg entstanden und erlangte als „Rojava“ (Kurmandschi für Sonnenuntergang) internationale Aufmerksamkeit: ein Versuch lokaler Selbstverwaltung, unter anderem mit Frauenräten und mehrsprachigem Bildungswesen – für viele Kurdinnen und Kurden ein Symbol politischer Selbstbestimmung nach dem Sieg über die Terrormiliz Islamischer Staat (IS).

Dass du Kurden und Terrorgruppen in einen Topf wirfst, zeigt schon, wie krank und realitätsfremd du bist. Die PKK Namen Terrorgruppen haben in Syrien verloren, trotz Massenweise Waffen Hilfe, den Terrorgruppen Y P. G, die aus ihrer Feigheit nichts damit anzufangen wussten. Die kurdische Bevölkerung war nach dem Einmarsch der syrischen Truppen erfreut. Die haben Freudenfeste getanzt, weil deren Kinder nicht mehr gekidnappt und an die Front geschickt wird. Aber davon weiß gefingerter Ivo gar nichts.
 
Dass du Kurden und Terrorgruppen in einen Topf wirfst, zeigt schon, wie krank und realitätsfremd du bist. Die PKK Namen Terrorgruppen haben in Syrien verloren, trotz Massenweise Waffen Hilfe, den Terrorgruppen Y P. G, die aus ihrer Feigheit nichts damit anzufangen wussten. Die kurdische Bevölkerung war nach dem Einmarsch der syrischen Truppen erfreut. Die haben Freudenfeste getanzt, weil deren Kinder nicht mehr gekidnappt und an die Front geschickt wird. Aber davon weiß gefingerter Ivo gar nichts.
Nein, nicht ich werfe Kurden und Terrorgruppen in einen Topf, bist schon du und die anderen Erdogan-Liebhaber. Und mit diesem Beitrag unterstützt die Al-Quaida, welche du als syrische Truppen bezeichnest.
Lies mal richtige Fakten und nicht ständig Erdogan-Fake-News.
 
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