Aktuelles

Syrien

Leni Rastlos ist einfach nur entsetzt wie schnell der Traum nach einem Autonomen Gebiet der Kurden zerstört wird.
Vor 10 Jahren erklärte der kurdische Politiker Salih Müslim: ,,Das Gebiet wird die Namen Rojava und Nordsyrien tragen",als die Autonomie Nordostsyriens ausgerufen wurde. Und weiter: "Es hat eine demokratische Verwaltung, und alle ethnischen Gruppen, die im Norden Syriens leben, werden einbezogen."
Die Kurden hatten im syrischen Bürgerkrieg im Norden des Landes nach 2012 in einzelnen Orten lokale Selbstverwaltungen aufgebaut, nachdem sich Truppen des damaligen Regimes unter Baschar al-Assad zurückgezogen hatten.
Die Beziehungen zur Regierung in Damaskus waren danach von Pragmatismus geprägt. Assad erkannte die Autonomie der Kurden nie offiziell an, ließ die Selbstverwaltung aber gewähren.
Für viele Kurden steht Rojava für den Traum der Selbstbestimmung, wenn schon nicht in einem eigenen Staat, dann doch immerhin in einem Teil von Syrien. ,,Es repräsentiert die Ambition eines jeden Kurden im Land, Freiheit und kurdische Traditionen zu genießen", sagt Fanar al-Kait, hochrangiger Funktionär der Selbstverwaltung.
Er spricht von der ,,Erlösung nach Jahrzehnten der Ungerechtigkeit, der Ausgrenzung, der Unterdrückung, der Verleugnung und der Vernachlässigung". Das sei es, was Rojava für Kurden bedeute.
Das Projekt war aber schon in seiner Entstehungszeit bedroht. In Syrien war 2014 die Terrormiliz IS auf dem Vormarsch und griff auch die kurdische Stadt Kobâne an. Im Kampf gegen den IS wurden viele Kämpfer und Kämpferinnen kurdischer Milizen getötet.
Allerdings konnten sie die Terrorgruppe zurückschlagen, nicht nur in Kobâne, auch in Gebieten im Nordosten Syriens, in denen die Kurden nur eine kleine Minderheit sind. Das habe den Kurden viel Anerkennung und Unterstützung gebracht, sagt Syrien-Experte André Bank vom Hamburger GIGA-Institut.
Die im Bürgerkrieg nach 2012 gewonnene und konsolidierte Autonomie sei im Kampf gegen den IS weiter gestärkt worden. "Spätestens nach 2015 waren sie ja so etwas wie die Bodentruppen der globalen Allianz gegen den IS und damit enger Partner der USA", so Bank.

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Syriens Präsident erlässt Amnestie für Inhaftierte
Syriens Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa hat per Dekret eine Generalamnestie für Inhaftierte angeordnet. Wie die staatliche Nachrichtenagentur SANA gestern berichtete, gilt sie für alle Straftaten, die vor dem Datum der Verkündung begangen wurden.

Nach Angaben des Präsidialamts umfasst das Dekret vor allem Strafminderungen. Lebenslange Freiheitsstrafen sollen in zeitlich befristete Haftstrafen von 20 Jahren umgewandelt, werden. Lebenslange Zwangsarbeitsstrafen sollen auf 20 Jahre reduziert werden. Unheilbar Kranke und über 70-jährige Inhaftierte sollen von ihrer Haftstrafe befreit werden.

Ausgenommen seien jedoch ausdrücklich Straftaten, die schwere Menschenrechtsverletzungen gegen das syrische Volk darstellen. Auch schwere Verbrechen und schwerwiegende Missbräuche blieben eine Ausnahme.

Blatt: USA ziehen sämtliche Truppen ab
Die USA ziehen indes einer Zeitung zufolge ihre gesamten Streitkräfte aus Syrien ab. Der Abzug der rund 1.000 Soldaten von den verbliebenen Stützpunkten solle in den kommenden zwei Monaten erfolgen, berichtete das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf drei US-Regierungsvertreter.

 
Tja, dann passiert sowas, wenn man die Kurden ethnisch säubert, die gegen den IS gekämpft haben.
IS ruft Mitglieder zum Kampf gegen syrische Regierung auf
Die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) hat ihre Mitglieder gestern zum Kampf gegen die neue Regierung in Syrien aufgerufen. In seiner ersten Audiobotschaft seit zwei Jahren sagte der IS-Sprecher Abu Husaifa al-Ansari, IS-Mitglieder in Syrien sollten „das neue syrische Regime, seine säkulare Regierung und nationale Armee“ bekämpfen und das „zu ihrer Priorität“ machen.

Der IS hatte 2014 weite Teile des Irak und Syriens unter seine Kontrolle gebracht, Massaker verübt und Frauen und Mädchen versklavt und sexuell missbraucht.

2017 erklärte die irakische Regierung ihren Sieg über die extremistische Gruppierung, zwei Jahre später nahmen in Syrien die kurdisch dominierten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) die letzte IS-Bastion ein. Viele IS-Kämpfer zogen sich aber in riesige Wüstengebiete in beiden Ländern zurück und galten weiterhin als Gefahr.

Im Dezember 2024 hatten die von Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa angeführte islamistische HTS-Miliz und mit ihr verbündete Gruppierungen den langjährigen syrischen Machthaber Baschar al-Assad in Damaskus gestürzt. Der frühere Dschihadist Scharaa gibt sich seit seinem Amtsantritt moderat. Im vergangenen Jahr schloss Syrien sich der US-geführten Anti-IS-Koalition an.

 
Syrische Regierung schließt Lager für IS-Familien
Nach der Verlegung aller verbliebenen Insassen des berüchtigten Lagers al-Hol für Familien von Kämpfern der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat die syrische Regierung seine Schließung bekanntgegeben.

„Die syrischen und nicht syrischen Familien wurden umgesiedelt“, teilte ein von der syrischen Regierung mit der Verwaltung des Lagers im Nordosten Syriens beauftragter Beamter, Fadi al-Kassem, heute mit.

Beamter: Noch letzte Kontrollen
Die Sicherheitskräfte führten derzeit letzte Kontrollen der Zelte im Lager durch, sagte Kassem. Die Lagerbewohnerinnen und -bewohner, die „Hilfe für ihre Wiedereingliederung“ in die Gesellschaft benötigten, seien in ein Lager im Norden der Provinz Aleppo und an andere Orte gebracht worden.

24.000 Menschen zuletzt in Lager
Das Lager al-Hol in der syrischen Provinz Hassaka war bisher das größte Lager für Familien von IS-Kämpfern in der Region. Zuletzt lebten dort etwa 24.000 Menschen, hauptsächlich Frauen und Kinder. Zu den Insassen zählten etwa 15.000 Syrerinnen und Syrer, mehrere tausend Irakerinnen und Iraker und mehr als 6.000 andere Ausländerinnen und Ausländer aus rund 40 Ländern.

 
Stützpunkt geräumt
USA vor komplettem Abzug aus Syrien
Die US-Armee hat am Montag einen weiteren Stützpunkt in Syrien verlassen. Damit schreitet der komplette Abzug der USA voran, bis März soll es „keinerlei militärische Präsenz“ mehr an Syriens Stützpunkten geben, hieß es aus Damaskus. Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa treibt indes die Befriedung des Landes voran, etwa mit einer umfassenden Amnestie. Doch er steht stärker denn je im Fadenkreuz der Terrormiliz Islamischer Staat (IS).

Die US-Armee verließ am Montag mit Dutzenden Lastwagen mit Schützenpanzern und Fertigbauteilen die Basis Kasrak in der nordöstlichen Provinz Hasaka in Richtung Irak, wie Insider der Nachrichtenagentur AFP berichteten. Kasrak ist bereits das dritte Lager binnen zwei Wochen, aus dem sich die US-Armee zurückzieht.

Zuvor hatte sie Mitte Februar Schadadi im Nordosten und al-Tanf im Südosten Syriens verlassen. Die Stützpunkte waren für Einsätze der US-geführten Anti-IS-Koalition genutzt worden und wurden an die syrische Armee übergeben. Nach Angaben sowohl aus syrischen Regierungskreisen als auch von kurdischen Kräften sollen die US-Streitkräfte ihren vollständigen Abzug aus Syrien sehr bald abschließen. Dann, so syrische Regierungskreise, soll es „keinerlei militärische Präsenz“ der USA mehr geben.

Armee übernahm Region von kurdischen Kräften
Ursprünglich hatten die USA etwa 2.000 Soldaten im Land stationiert, die Zahl jedoch bereits schrittweise reduziert. Derzeit befinden sich noch rund 1.000 US-Soldaten in Syrien. Hintergrund ist unter anderem, dass die mit den USA verbündete neue Führung in Damaskus ihre Kontrolle in der Region festigt: Regierungstruppen hatten im Jänner weite Teile des Nordostens von den kurdisch geführten Syrischen Demokratischen Kräften (SDF) übernommen.

 
Stützpunkt geräumt
USA vor komplettem Abzug aus Syrien
Die US-Armee hat am Montag einen weiteren Stützpunkt in Syrien verlassen. Damit schreitet der komplette Abzug der USA voran, bis März soll es „keinerlei militärische Präsenz“ mehr an Syriens Stützpunkten geben, hieß es aus Damaskus. Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa treibt indes die Befriedung des Landes voran, etwa mit einer umfassenden Amnestie. Doch er steht stärker denn je im Fadenkreuz der Terrormiliz Islamischer Staat (IS).

Die US-Armee verließ am Montag mit Dutzenden Lastwagen mit Schützenpanzern und Fertigbauteilen die Basis Kasrak in der nordöstlichen Provinz Hasaka in Richtung Irak, wie Insider der Nachrichtenagentur AFP berichteten. Kasrak ist bereits das dritte Lager binnen zwei Wochen, aus dem sich die US-Armee zurückzieht.

Zuvor hatte sie Mitte Februar Schadadi im Nordosten und al-Tanf im Südosten Syriens verlassen. Die Stützpunkte waren für Einsätze der US-geführten Anti-IS-Koalition genutzt worden und wurden an die syrische Armee übergeben. Nach Angaben sowohl aus syrischen Regierungskreisen als auch von kurdischen Kräften sollen die US-Streitkräfte ihren vollständigen Abzug aus Syrien sehr bald abschließen. Dann, so syrische Regierungskreise, soll es „keinerlei militärische Präsenz“ der USA mehr geben.

Armee übernahm Region von kurdischen Kräften
Ursprünglich hatten die USA etwa 2.000 Soldaten im Land stationiert, die Zahl jedoch bereits schrittweise reduziert. Derzeit befinden sich noch rund 1.000 US-Soldaten in Syrien. Hintergrund ist unter anderem, dass die mit den USA verbündete neue Führung in Damaskus ihre Kontrolle in der Region festigt: Regierungstruppen hatten im Jänner weite Teile des Nordostens von den kurdisch geführten Syrischen Demokratischen Kräften (SDF) übernommen.


Irgendwas sagt mir, dass Syrien noch lange Zeit keine Einstufung als sicheres Herkunftsland erhalten wird.
 
Irgendwas sagt mir, dass Syrien noch lange Zeit keine Einstufung als sicheres Herkunftsland erhalten wird.
Syrien wird von einem ehemaligen Al-Qaida-Führer regiert.

Das Land ist für Sunniten als sichereres Herkunftsland zu betrachten, während es für Christen, Alawiten, Kurden und Drusen als unsicheres Herkunftsland gilt. Zumindest solange dort Terroristen regieren.
 
Syrien wird von einem ehemaligen Al-Qaida-Führer regiert.

Das Land ist für Sunniten als sichereres Herkunftsland zu betrachten, während es für Christen, Alawiten, Kurden und Drusen als unsicheres Herkunftsland gilt. Zumindest solange dort Terroristen regieren.

Jetzt nach der Kriegserklärung des IS wird dort wieder die Hölle ausbrechen. Für den ist das jetzige Regime "säkular" ...
 
Jetzt nach der Kriegserklärung des IS wird dort wieder die Hölle ausbrechen. Für den ist das jetzige Regime "säkular" ...
Leider droht das Land komplett im islamistischen Terrorismus zu versinken.

Vielleicht bräuchte es eine Entnazifizierung und eine befristete Verwaltung durch westliche Besatzungsmächte ähnlich wie nach dem Niedergang von Nazi-Deutschland um zu verhindern, dass Islamisten ihre eigenen Kinder mit dieser kranken Ideologie verseuchen.
 
Syrien: Massenflucht aus Lager al-Hol
Nach der Übernahme des zuvor von kurdischen Kräften kontrollierten berüchtigten Lagers al-Hol hat das syrische Innenministerium eine Massenflucht von Angehörigen dschihadistischer Kämpfer bestätigt. Bei ihrem Eintreffen hätten die Streitkräfte „Fälle von kollektiver Flucht“ aus al-Hol festgestellt, sagte ein Ministeriumssprecher heute.

Zur Begründung sagte er, das Lager sei „willkürlich“ geöffnet worden. Die zuvor für dessen Kontrolle zuständigen Kämpfer der Demokratischen Kräfte Syriens (SDF) hätten sich „plötzlich“ und ohne vorherige Absprache mit den syrischen Behörden oder der internationalen Anti-IS-Koalition zurückgezogen.

Tausende Frauen und Kinder entkamen aus dem Lager, die dort verbliebenen Menschen wurden syrischen Regierungsangaben zufolge in eine andere Einrichtung im Norden des Landes gebracht.

„Mehr als 138 Öffnungen“ in Außenbegrenzung des Lagers
Der Ministeriumssprecher fügte an, nach dem Rückzug der kurdischen Kräfte seien „mehr als 138 Öffnungen“ in der rund 17 Kilometer langen Außenbegrenzung des Lagers festgestellt worden. Das habe die Flucht „mit Hilfe von Netzwerken“ erleichtert.

Das Lager al-Hol in der syrischen Provinz Hasakeh war von kurdischen Kämpfern eingerichtet und jahrelang kontrolliert worden. Diese hatten den Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien angeführt und waren dabei von einer internationalen Militärkoalition unter Führung der USA unterstützt worden.


Tja, das Terroristenregime, welches Erdogan unterstützt, lässt die Terroristen der IS flüchten.
 
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