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Tennis Thread

Belgien etwas überraschend erster Halbfinalist
Belgien hat als erstes Team das Halbfinale im Davis-Cup erreicht. Die Belgier besiegten am Dienstag beim Finalturnier in Bologna überraschend Frankreich mit 2:0 und treffen am Freitag (17.00 Uhr) auf den Sieger des Duells zwischen Titelverteidiger Italien und Österreich.

Die ÖTV-Truppe von Kapitän Jürgen Melzer tritt am Mittwoch (16.00 Uhr, live in ORF1) als Außenseiter gegen die Gastgeber an, die aber auf ihre Topspieler Jannik Sinner und Lorenzo Musetti verzichten müssen.

Raphael Collignon brachte Belgien in Führung, trotz Satzrückstands rang der Weltranglisten-86. die Nummer 35 der Welt, Corentin Moutet, mit 2:6 7:5 7:5 nieder. Im Anschluss behielt Zizou Bergs (Ranking-43.) im Match gegen Arthur Rinderknech (29.) die Nerven und verwertete seinen zweiten Matchball zum 6:3 7:6 (7/4). Damit war das Duell entschieden und das abschließende Doppel obsolet.

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Italien holt Titel zum dritten Mal in Folge
Italiens Tennisspieler haben auch ohne ihre Topstars Jannik Sinner und Lorenzo Musetti den Titelhattrick im Davis-Cup geschafft. Der Gastgeber setzte sich bei der Endrunde in Bologna im Finale gegen Spanien mit 2:0 durch und triumphierte wie schon 2023 und 2024 im prestigeträchtigen Mannschaftswettbewerb.

Dieses Kunststück gelang zuletzt den USA, die von 1968 bis 1972 sogar fünfmal in Serie gewinnen konnten. Allerdings wurde der Davis-Cup damals noch im Challenge-Round-Format ausgetragen. Dabei war der Vorjahressieger automatisch fürs Finale qualifiziert.

Berrettini und Cobolli holen die Punkte
Matteo Berrettini hatte Italien mit einem 6:3 6:4-Sieg gegen Pablo Carrena Busta in Führung gebracht. Flavio Cobolli sorgte anschließend mit einem 1:6 7:6 (7/5) 7:5 gegen Jaume Munar für den zweiten Punkt.

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Wawrinka hört nach kommender Saison auf
Der dreifache Major-Sieger Stan Wawrinka beendet seine Karriere Ende 2026. Das erklärte der 40-jährige Schweizer am Freitag auf der Plattform X.

In einer Ära mit den Giganten Roger Federer, Rafael Nadal und Novak Djokovic gelang Wawrinka das fast Unmögliche: Er holte die Australian Open 2014, gewann in Paris 2015 und bei den US Open 2016. In der Weltrangliste kletterte er bis auf Platz drei. Insgesamt gewann Wawrinka 16 ATP-Turniere, das letzte davon im Mai 2017.

 
Ronaldo überrascht Djokovic: Emotionale Ehrung unter Legenden
Zwei Legenden auf einer Bühne: Als Cristiano Ronaldo dem Tennis-Superstar Novak Djokovic den Globe Sports Award überreichte, verschmolzen Fußball- und Tenniswelt für einen Moment.

Novak Djokovic erhielt am Sonntagabend bei den Globe Soccer Awards in Dubai eine besondere Ehrung. Der serbische Tennis-Superstar wurde mit dem neu geschaffenen Globe Sports Award ausgezeichnet, der in diesem Jahr erstmals verliehen wurde. Für einen besonderen Gänsehautmoment sorgte die Übergabe der Trophäe durch Fußball-Ikone Cristiano Ronaldo – eine Begegnung zweier Sportgrößen, die in den sozialen Netzwerken für Begeisterung sorgte.

Der Preis würdigt herausragende Karriereleistungen und wurde als eine Art Lebenswerk-Auszeichnung für außergewöhnliche sportliche Brillanz konzipiert. In seiner Laudatio fand Ronaldo bewegende Worte für den Tennisstar. Der Portugiese bezeichnete Djokovic als persönliches Vorbild in Sachen Ausdauer und kontinuierlicher Erfolg.

 
Djokovic verlässt mitgegründete Spielergewerkschaft
Tennisstar Novak Djokovic zieht sich aus der von ihm mitgegründeten Spielergewerkschaft PTPA zurück. Er habe nach reiflicher Überlegung beschlossen auszutreten, teilte der Serbe über seine Kanäle in den sozialen Netzwerken mit.

„Diese Entscheidung ist begründet auf anhaltende Bedenken hinsichtlich Transparenz, Führung und der Art und Weise, wie meine Stimme und mein Image dargestellt wurden“, erklärte der 24-malige Grand-Slam-Champion.

Djokovic hatte die Professional Tennis Players Association (PTPA) im August 2020 mit dem damaligen kanadischen Tennisprofi Vasek Pospisil gegründet. Die frühere Nummer eins der Weltrangliste wollte mit der Spielergewerkschaft erreichen, dass die Interessen der Profis besser vertreten werden.

„Stimmt nicht mit meinen Werten überein“
„Ich bin stolz auf die Vision, die Vasek und ich bei der Gründung der PTPA geteilt haben, nämlich den Spielern eine stärkere, unabhängige Stimme zu geben – aber es ist klar geworden, dass meine Werte und mein Ansatz nicht mehr mit der aktuellen Ausrichtung der Organisation übereinstimmen“, schrieb der 38-Jährige. Welche konkreten Themen zum Bruch mit der Gewerkschaft führten, gab Djokovic in seinen Posts nicht an.

 
Djokovic verzichtet auf Teilnahme in Adelaide
Novak Djokovic verzichtet vor den Australian Open in Melbourne auf das Vorbereitungsturnier in Adelaide. Er sei körperlich noch nicht bereit, vor dem ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres wieder an Wettkämpfen teilzunehmen, schrieb der 38-Jährige auf Instagram.

Sein letztes Turnierspiel bestritt Djokovic am 8. November, als er sich in Athen im Finale gegen den Italiener Lorenzo Musetti nach hartem Kampf mit 4:6 6:3 7:5 durchsetzte und seinen 101. Titel holte. Danach musste der Weltranglistenvierte wegen einer Schulterverletzung auf die ATP-Finals verzichten.

„Persönlich sehr enttäuschend“
„Das ist für mich persönlich sehr enttäuschend, da ich so schöne Erinnerungen an meinen Titelgewinn dort vor zwei Jahren habe“, schrieb der 24-malige Grand-Slam-Sieger aus Serbien über seinen Rückzug vom Turnier in Adelaide, das am kommenden Montag beginnt.

Sein Fokus liege voll auf der Vorbereitung für die Australian Open, führte Djokovic aus. „Ich freue mich darauf, bald in Melbourne anzukommen und alle Tennisfans in Australien zu sehen.“ Das Hauptfeld startet am 18. Jänner ins Turnier. In Melbourne holte Djokovic bereits zehnmal den Titel, zuletzt 2023.

 
Rekordpreisgeld bei Australian Open
Bei den Australian Open in Melbourne wird in diesem Jahr ein Rekordpreisgeld ausgeschüttet. Insgesamt ist das erste Grand-Slam-Turnier der Tennissaison mit 111,5 Millionen australischen Dollar (rund 64 Millionen Euro) dotiert. Das ist ein Anstieg in Höhe von 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie die Veranstalter in Melbourne mitteilten.

Die Siegerin und der Sieger der Australian Open erhalten jeweils 4,15 Millionen australische Dollar (rund 2,4 Millionen Euro). Angehoben wurden zudem die Preisgelder für die Spieler, die bereits in früheren Runden ausscheiden. Wer in der ersten Runde verliert, bekommt dennoch 150.000 australische Dollar (rund 86.000 Euro).

Drei österreichische Spielerinnen und Spieler haben ihren Platz im Hauptbewerb sicher. Filip Misolic als Nummer 79 der ATP-Weltrangliste sowie die Neo-Österreicherin Anastasia Potapova (WTA-Nummer 50) und Julia Grabher (95) sind in der Entry-Liste für das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres von 12. Jänner bis 1. Februar in Melbourne zu finden.

 
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