Über was soll man denn bei diesen Arten von Attentaten sprechen, wenn nicht über das Islamverständnis von Terroristen, die ihre Taten nunmal islamisch begründen? Macht halt was dagegen. Der Westen kämpft mit Terroristen, die die Demokratie falsch verstanden haben und sie sich trotzdem auf die Stirn schreiben.
Immer sind es die anderen.
Neue "radikale Ideologien"? Was schwebt dir denn das so vor?
Der Kampf des Westens (in dem es übrigens nicht viel Demokratie gibt) gegen den Terrorismus interessiert mich nicht und betrifft mich kaum (außerhalb davon, dass bei mir Ausweiskontrollen in westlichen Ländern oft sind und lange dauern, weil irgendwie ich zu ihnen wie ein Terrorist aussehe

). Es gibt auch nicht "uns" und die "anderen": ob das uns gefällt oder nicht, sind wir alle Teil der gleichen Welt.
Formen der irrationellen Gewalt gibt es viele in der Welt. In Griechenland gibt es z.B. kaum islamistischer Terrorismus, es gibt aber z.B. Hooliganismus und kleine Ausbrüche eines fast nihilistischen Terrorismus. Nicht vergessen, dass auch in Europa vor der Ankunft des islamistischen Terrorismus andere Formen beliebt waren. Islamistische Terrorismus ist eine ziemlich neue Erscheinung, besonders seine jetztigen besonders irrationelle Formen, in Europa, Nahen Osten oder woanders. Man muss nicht auf die verschiedene Mittel und die äußeren Formen konzentrieren, sondern auf das Wesentliche: das Irrationelle in ihnen.
Neue radikale Ideologien wären solche, die eine Veränderung der Welt anstreben würden, nachdem man ihre wichtigsten heutigen Problemen richtig erkennt. Dann würden die jungen Leute ihre Energie und Kampfbereitschaft in diesen Ideologien investieren, und nicht sie so sinnlos verschwenden.