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Tierschutz im Islam

Das war eine ernste Frage Frölein. Die Technik und Medizin hat sich verändert; du kannst also nicht die Art und Weise, wie damals die Tiere getötet wurden, mit Heute vergleichen. Ansonsten hast du ein ziemliches Problem mit der Zeit.

ICH habe ein Problem mit der Zeit?

Schächten nennt man das betäubungslose Schlachten von Tieren. Diese grausame Form der Tiertötung wird von verschiedenen Religionsgemeinschaften praktiziert -- auch bei uns hier in Deutschland.
Beim betäubungslosen Schächten werden den Tieren bei vollem Bewusstsein Haut, Muskeln, die Halsschlagadern, die Luft- und Speiseröhre mit einem Schnitt durchtrennt. So soll erreicht werden, dass das Tier möglichst rückstandslos ausblutet, denn der Verzehr von Blut ist sowohl im Judentum als auch im Islam verboten.
Diese religiösen Speisevorschriften, auf die sich Muslime und Juden berufen, sind Jahrhunderte alt. Ursprünglich waren sie dazu gedacht, Tiere vor unnötigen Qualen zu schützen, denn die Möglichkeit, Tiere vor der Schlachtung zu betäuben, gab es damals noch nicht.
Heute gibt es die Möglichkeit, den Tieren einen minutenlangen qualvollen Todeskampf zu ersparen, doch einige religiöse Hardliner halten am betäubungslosen Schächten fest.
Dabei haben wissenschaftliche Untersuchungen belegt, dass betäubungslos getötete Tiere nicht mehr Blut verlieren als betäubte Tiere.
Das betäubungslose Schächten eines Tieres ist zweifelsohne grausame Tierquälerei. Der austretende Vormageninhalt wird aus der durchtrennten Speiseröhre in die Lungen eingeatmet. Erstickungsanfälle, mit höllischen Schmerzen, Atemnot und panische Angst sind die Folge. Minutenlang ringt das Tier mit dem Tod, versucht immer wieder sich aufzubäumen, aufzustehen oder zu fliehen.

Eigentlich verbietet das Deutsche Tierschutzgesetz das Töten eines warmblütigen Tieres ohne Betäubung, mit einer Ausnahme. Angehörige einer Religionsgemeinschaft, die das Schächten zwingend vorschreibt, können eine Ausnahmegenehmigung beantragen.
Das muss ein Ende haben. In anderen Ländern, wie Schweden, Island, den Niederlanden und Liechtenstein, ist das betäubungslose Schächten bereits verboten. Ein solches Verbot wird auch von zahlreichen muslimischen und jüdischen Religionsgelehrten befürwortet.
Bereits seit Jahren debattieren deutsche Politiker über eine Änderung des Tierschutzgesetzes, um das grausame Schächten zu beenden. Im Jahr 2010 wurde ein entsprechender Antrag im Bundesrat verabschiedet, doch bislang nicht von der Bundesregierung umgesetzt.
Dabei wird es höchste Zeit, dass diese Tierquälerei endlich verboten wird. Dafür setzt sich der Arbeitskreis für humanen Tierschutz ein.



http://www.arbeitskreis-tierschutz.de/Startseite/Schaechten.htm
 
ICH habe ein Problem mit der Zeit?

Schächten nennt man das betäubungslose Schlachten von Tieren. Diese grausame Form der Tiertötung wird von verschiedenen Religionsgemeinschaften praktiziert -- auch bei uns hier in Deutschland.
Beim betäubungslosen Schächten werden den Tieren bei vollem Bewusstsein Haut, Muskeln, die Halsschlagadern, die Luft- und Speiseröhre mit einem Schnitt durchtrennt. So soll erreicht werden, dass das Tier möglichst rückstandslos ausblutet, denn der Verzehr von Blut ist sowohl im Judentum als auch im Islam verboten.
Diese religiösen Speisevorschriften, auf die sich Muslime und Juden berufen, sind Jahrhunderte alt. Ursprünglich waren sie dazu gedacht, Tiere vor unnötigen Qualen zu schützen, denn die Möglichkeit, Tiere vor der Schlachtung zu betäuben, gab es damals noch nicht.
Heute gibt es die Möglichkeit, den Tieren einen minutenlangen qualvollen Todeskampf zu ersparen, doch einige religiöse Hardliner halten am betäubungslosen Schächten fest.
Dabei haben wissenschaftliche Untersuchungen belegt, dass betäubungslos getötete Tiere nicht mehr Blut verlieren als betäubte Tiere.
Das betäubungslose Schächten eines Tieres ist zweifelsohne grausame Tierquälerei. Der austretende Vormageninhalt wird aus der durchtrennten Speiseröhre in die Lungen eingeatmet. Erstickungsanfälle, mit höllischen Schmerzen, Atemnot und panische Angst sind die Folge. Minutenlang ringt das Tier mit dem Tod, versucht immer wieder sich aufzubäumen, aufzustehen oder zu fliehen.

Eigentlich verbietet das Deutsche Tierschutzgesetz das Töten eines warmblütigen Tieres ohne Betäubung, mit einer Ausnahme. Angehörige einer Religionsgemeinschaft, die das Schächten zwingend vorschreibt, können eine Ausnahmegenehmigung beantragen.
Das muss ein Ende haben. In anderen Ländern, wie Schweden, Island, den Niederlanden und Liechtenstein, ist das betäubungslose Schächten bereits verboten. Ein solches Verbot wird auch von zahlreichen muslimischen und jüdischen Religionsgelehrten befürwortet.
Bereits seit Jahren debattieren deutsche Politiker über eine Änderung des Tierschutzgesetzes, um das grausame Schächten zu beenden. Im Jahr 2010 wurde ein entsprechender Antrag im Bundesrat verabschiedet, doch bislang nicht von der Bundesregierung umgesetzt.
Dabei wird es höchste Zeit, dass diese Tierquälerei endlich verboten wird. Dafür setzt sich der Arbeitskreis für humanen Tierschutz ein.



http://www.arbeitskreis-tierschutz.de/Startseite/Schaechten.htm

Und? Du hast mir immer noch nicht antworten können, ob die Muslime vor 1400 Jahren die Tiere zuerst mit Spritzen beteuben konnten. O:) ich warte & dann schreiben wir weiter.
 
Ursprünglich waren sie dazu gedacht, Tiere vor unnötigen Qualen zu schützen, denn die Möglichkeit, Tiere vor der Schlachtung zu betäuben, gab es damals noch nicht.
Heute gibt es die Möglichkeit, den Tieren einen minutenlangen qualvollen Todeskampf zu ersparen, doch einige religiöse Hardliner halten am betäubungslosen Schächten fest.

Also ist diese Art des Schlachtens doch eine mit einer guten Absicht, einer Absicht es den Tieren leichter zu machen.
 
Und? Du hast mir immer noch nicht antworten können, ob die Muslime vor 1400 Jahren die Tiere zuerst mit Spritzen beteuben konnten. O:) ich warte & dann schreiben wir weiter.


Was soll die komische Frage ob man vor 1400 Jahren Tiere mit Spritzen betäuben konne? Wir leben im Jetzt, sprich 2012 und da wird diese grausame Tötung noch immer praktiziert.
Der Tiel des Threads lautet: Tierschutz im Islam.
 
Ich habe nicht von essen sondern von Schächten gesprochen. In meinem Land ist Schächten verboten - Tierschutz.

Ich finde töten im Allgemeinem schlimm, aber klar das du die islamische Art viel inhumaner findest, aber wenn Tiere einen Bolzen durchs Gehirn gejagt bekommen ist das schon in Ordnung, da hast du nichts dagegen :D
 
PašAga;3301898 schrieb:
Ich finde töten im Allgemeinem schlimm, aber klar das du die islamische Art viel inhumaner findest, aber wenn Tiere einen Bolzen durchs Gehirn gejagt bekommen ist das schon in Ordnung, da hast du nichts dagegen :D

Falls du den Text genau gelesen hast, wirst du erkennen, dass es nicht nur um Muslime geht sondern auch um das schlachten bei den Juden.
Der Bolzen wird nicht "durch das Hirn gejagt" sondern das Tier wird damit betäubt.
 
Eigentlich ist die größte Tierquälerei das, was mit den Tieren angestellt wird, solange sie leben. Ein richtig geschächtetes Lamm (also nicht irgendwelches laienhafte Rumgesäge an der Luftröhre), das vorher auf der Weide gehalten wurde hat letztendlich dann in der Summe doch mehr vom Leben gehabt als so armes Transport- und Fließbandvieh, dass dann einfach 5 Stunden Panik vor der Schlachtung schiebt.
Letztendlich sollte die Diskussion unideologisch geführt werden- und im Hinblick auf das Wohl des Tieres. Eine rituelle Schlachtung sollte sich mit den Möglichkeiten des Tierchutzes weiterentwickeln, eine säkuläre Gesellschaft sich auf die Lebensbedingungen der Tiere konzentrieren, bevor an religiösen Praktiken bei der Schlachtung herumkritisiert wird.
 
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