Worum es bei Donald Trumps 15-Milliarden-Klage gegen die "New York Times" geht
Nach den TV-Sendern ABC und CBS sowie dem "Wall Street Journal" lässt Trump Anwälte nun auch gegen ihm missliebige Berichterstattung in der "New York Times" vorgehen
Donald Trump sieht es als "große Ehre" – viele andere hingegen als einen weiteren Angriff auf die Berichterstattung freier Medien in den USA. Der US-Präsident hat am Montag die New York Times (NYT) auf "mindestens 15 Milliarden US-Dollar" Schadenersatz verklagt. Er wirft der Zeitung vor, wissentlich falsch über ihn berichtet, ihn damit verleumdet und ihm finanziellen Schaden zugefügt zu haben. Die Klage richtet sich auch gegen vier Journalisten persönlich. Zudem muss sich auch der Penguin-Verlag verantworten, wo ein Buch von zwei der Beklagten erschienen ist, gegen das sich große Teile der Trump-Klage richten.
Frage: Wie kommt man auf 15 Milliarden?
Frage: Wie schon bei anderen Medien-Klagen gegen die TV-Sender ABC und CBS sowie zuletzt gegen das Wall Street Journal wird in der Klage behauptet, dies sei der Trump persönlich entstandene Reputationsschaden sowie jener Schaden für seine Unternehmen und seinen Aktienbesitz. Wie genau die Berechnung zustande kommt, bleibt dabei sehr unkonkret. Immer wieder war im Zusammenhang mit Trumps Klagen gegen Medien von sogenannten Slapp-Klagen (Strategic Lawsuit Against Public Participation) die Rede – die vor allem dazu gedacht sind, den Beklagten wegen des hohen Prozesswerts und der Gerichtskosten Schaden zuzufügen und sie vor weiteren Berichten einzuschüchtern.
ABC und CBS haben sich nach ähnlichen Klagen im Laufe dieses Jahres dennoch auf Vergleiche mit Trump in Millionenhöhe geeinigt, die jeweils als Spenden an Trumps künftige Präsidentenbibliothek gehen sollen. CBS ist eine Tochter von Paramount, das für einen Zusammenschluss mit dem Unternehmen Skydance Media die Zustimmung von Bundesbehörden benötigte. Die New York Times reagierten zunächst nicht auf die Klage, von Penguin-Mutter Bertelsmann hieß es, "der Vorgang ist uns bekannt".
Nach den TV-Sendern ABC und CBS sowie dem "Wall Street Journal" lässt Trump Anwälte nun auch gegen ihm missliebige Berichterstattung in der "New York Times" vorgehen
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Don Taco, die Armseligkeit in Person und im Geiste. Was für ein beschissener, korrupter, krimineller und unfähiger Präsident.