Wie Trump und Vance die rechten Influencer für sich gewinnen konnten
Der Moderator Tucker Carlson, X-Chef Elon Musk oder Podcaster Joe Rogan: Sie alle waren Donald Trump gegenüber einmal kritisch eingestellt, zumindest phasenweise. Das hat sich geändert
Es gab ein kleines Zeitfenster, da schien der Abstieg Donald Trumps aus der ersten Liga der Politik so gut wie besiegelt. Der Sturm auf das Kapitol am 6. Jänner 2021 konnte – trotz aller Schockwirkung angesichts hemmungsloser Gewalt und so stur sich Trump auch weigerte, seine Niederlage anzuerkennen – den friedlichen Übergang der Macht an den Wahlsieger Joe Biden nicht verhindern. Es schien, als würde sich Trump nach Mar-a-Lago, in seinen Palazzo in Florida, verziehen und dort zum grummelnden, aber zunehmend irrelevanten Altpräsidenten mutieren. Republikanische Parteifreunde, die jahrelang Trumps Ring geküsst hatten, gingen mit frisch entdeckter Courage auf Distanz. Und auch beim konservativen TV-Sender Fox News, der dem Phänomen Trump rekordhohe Einschaltquoten zu verdanken hatte, war man plötzlich bereit, den Ex-Präsidenten fallenzulassen.
Der Moderator Tucker Carlson, X-Chef Elon Musk oder Podcaster Joe Rogan: Sie alle waren Donald Trump gegenüber einmal kritisch eingestellt, zumindest phasenweise. Das hat sich geändert
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