Unter Trump dreht Amerika die Heizung weiter auf
Seit der Rückkehr Donald Trumps ins Weiße Haus sendet die US-Regierung ein klares Signal: fossile Energie zuerst, Klima später. Die Vereinigten Staaten haben sich aus zentralen internationalen Abkommen zurückgezogen und internationale Zusammenarbeit bewusst aufgegeben. Gleichzeitig werden Kohlekraftwerke künstlich am Leben gehalten, während Wind- und Offshore-Projekte gestoppt werden, obwohl sie bereits im Bau sind. Förderungen für saubere Energie und für den Umstieg auf Elektroautos wurden gestrichen, neue Erleichterungen für Öl, Gas und Kohle eingeführt. Die Folgen sind messbar: Nach Jahren des Rückgangs stiegen die amerikanischen Emissionen wieder an, vor allem durch mehr Kohleverbrauch. Wissenschaftler warnen, dass jede zusätzliche Tonne Kohlendioxid extreme Hitze, Dürren, Überschwemmungen und Brände verschärft. Die Erde bewegt sich gefährlich nahe an einer Erwärmung, die massive Schäden unumkehrbar macht. Besonders schwer wiegt das politische Signal nach außen, denn die USA sind historisch einer der größten Verursacher der Krise. Während Europa und China weiter gegensteuern, droht Washington zum Bremsklotz zu werden. Fachleute halten die Abkehr von erneuerbaren Energien für ökonomisch wie physikalisch unsinnig. Der Umbau des Energiesystems läuft weltweit weiter, getrieben von Kosten und Technik. Die US-Regierung setzt dennoch auf ein Modell, dessen Risiken längst bekannt sind.