Aktuelles
  • Herzlich Willkommen im Balkanforum
    Sind Sie neu hier? Dann werden Sie Mitglied in unserer Community.
    Bitte hier registrieren

US-News

Urteil in Virginia stärkt Republikaner
Der Oberste Gerichtshof des US-Bundesstaates Virginia hat eine neue Wahlkreiseinteilung gekippt, mit der sich die Demokraten vier republikanische Sitze im US-Repräsentantenhaus sichern wollten. Das Urteil vom Freitag ist ein wichtiger Schritt für die Partei von Präsident Donald Trump vor den Kongresswahlen im November.

Mit vier zu drei Stimmen erklärten die Richterinnen und Richter eine von den Demokraten initiierte Verfassungsänderung für ungültig, die Virginias Wähler und Wählerinnen gebilligt hatten. Die republikanischen Kläger hatten argumentiert, dass die demokratischen Abgeordneten bei der Verabschiedung des Volksentscheids gegen Verfahrensregeln verstoßen hätten.

 
Trump nennt Reporterin „Horrorshow“ – die Pressefreiheit als lästige Fliege für den Präsidenten
Es war eine Frage, wie sie jeder Volontär im ersten Jahr stellen würde. Warum konzentrieren Sie sich gerade jetzt auf all diese Projekte, wo doch die Benzinpreise in die Höhe schießen? Eine sachliche Frage, gerichtet an einen Präsidenten, dessen Job es eigentlich wäre, sachliche Fragen zu beantworten. Doch Donald Trump, 79, hatte für die Reporterin von ABC News eine andere Antwort parat. „Das ist so eine dumme Frage, die Sie da gestellt haben. Sie verstehen vielleicht mehr von Dreck als ich, aber ich erlaube das nicht. Das ist eine der schlimmsten Reporterinnen. Sie ist von ABC Fake News und sie ist eine Horrorshow. Eine solche Frage ist eine Schande für unser Land.“ So spricht ein Mann, der einmal geschworen hat, die Verfassung zu verteidigen, in der die Pressefreiheit gleich im ersten Zusatzartikel steht.

Die Reporterin hat einen Namen, sie hat eine Funktion, und sie tat genau das, wofür sie bezahlt wird – sie fragte nach. Das Problem ist nicht die Frage, das Problem ist der Mann, der sie nicht erträgt. Wer Journalisten als Horrorshow beschimpft, weil sie ihren Beruf ausüben, hat die Pressefreiheit längst nicht mehr als Recht verstanden, sondern als Erlaubnis, die er jederzeit zu entziehen gedenkt. Die eigentliche Schande für das Land sitzt nicht im Pressekorps. Sie steht hinter dem Rednerpult oder vor der Presse und nennt jede unbequeme Frage einen Skandal.

 
Trump wartet auf Antwort aus Iran zu US-Vorschlag
Nach den jüngsten militärischen Konfrontationen scheinen die USA und der Iran erneut auf die diplomatische Karte zu setzen. Die Regierung in Washington wartet auf Teherans Antwort auf einen US-Vorschlag für ein Ende des Iran-Kriegs.

Gespräche der Konfliktparteien unter der Vermittlung Pakistans könnten laut „Wall Street Journal“ bereits in der kommenden Woche erneut in Islamabad stattfinden. Zuletzt waren Pläne für weiteren Gesprächsrunden in der pakistanischen Hauptstadt mehrmals gescheitert.

US-Präsident Donald Trump sagte gestern Abend (Ortszeit) in Washington, seine Regierung erwarte noch am selben Abend eine Rückmeldung des Iran. Auf die Frage, ob die Iraner die Verhandlungen hinauszögerten, antwortete Trump: „Das werden wir bald herausfinden.“ Teheran hatte vor wenigen Tagen mitgeteilt, man prüfe einen Vorschlag aus den USA.

Iran: Gefechte in Straße von Hormus beendet
Gestern hatten sich der Iran und die USA trotz einer Waffenruhe erneut gegenseitig angegriffen: Der Iran attackierte US-Militärschiffe in der Straße von Hormus mit Raketen und Schnellbooten, die USA griffen Ziele auf dem iranischen Festland an. Trump forderte Teheran unter Drohungen auf, „schnell“ eine Friedensvereinbarung zu unterzeichnen. Die Feuerpause gelte aber trotz der Angriffe weiter.

Das iranische Militär erklärte die Gefechte gestern Abend für beendet. „Nach einer gewissen Zeit gegenseitigen Beschusses sind die Kämpfe derzeit eingestellt und die Lage ruhig“, zitierte die iranische Nachrichtenagentur Tasnim eine namentlich nicht genannte militärische Quelle.

 
Einfach krank
Ein Pastor erhebt Trump über den Papst
Es gibt Sätze, bei denen man kurz innehält und sich fragt, ob man das eben richtig gehört hat. Robert Jeffress, evangelikaler Pastor aus Dallas und seit Jahren einer der lautesten religiösen Stimmen im Trump-Lager, sagte bei Fox News, Donald Trump verstehe die Bibel besser als der Papst. Nicht augenzwinkernd, nicht in einer Talkshow-Pointe, sondern im vollen Ernst, mit der Selbstgewissheit eines Mannes, der seine eigene Megakirche mit über 14.000 Mitgliedern leitet und der schon 2017 die These vertrat, Trump habe von Gott das Recht erhalten, Kim Jong Un töten zu lassen.

Der Satz hatte einen Anlass. Außenminister Marco Rubio war kurz zuvor im Vatikan gewesen, hatte mit Papst Leo XIV. gesprochen, der den amerikanischen Krieg gegen Iran offen kritisierte und vor nuklearer Eskalation warnte. Daraufhin setzte Jeffress vor laufender Kamera an, nannte den Papst zwar einen guten Mann, erklärte ihn aber für theologisch fehlgeleitet. Trump dagegen, so Jeffress, verstehe sehr wohl, was die Bibel über die Rolle staatlicher Gewalt zu sagen habe.

 
Medien: 15 Menschen nach Bootsexplosion in Miami im Krankenhaus
Laut dem "Miami Herald" gibt es mehrere Brandopfer. Einige davon wurden demnach aus dem Wasser mit Booten der Feuerwehr gerettet

Washington – Nach einem Zwischenfall in Miami im US-Bundesstaat Florida sind 15 Menschen Medienberichten zufolge ins Krankenhaus gebracht worden. In welchem Zustand sich die Personen befanden, war zunächst unklar. Der US-Sender NBC Miami, CBS News und die Tageszeitung Miami Herald berichteten unter Berufung auf die örtliche Feuerwehr, dass es zuvor an einem Boot womöglich zu einer Explosion gekommen sei.

Der Miami Herald berichtete ferner unter Berufung auf eine Aufzeichnung der Leitstelle von mehreren Brandopfern. Einige davon hätten sich im Wasser befunden, sie seien mit Booten der Feuerwehr gerettet worden. (APA, 9.5.2026)


 
Unglaublich
„Es gibt keine Trennung von Kirche und Staat“ – Trumps Religionskommission greift die amerikanische Verfassung frontal an
Die neue Religionsfreiheitskommission von Donald Trump arbeitet inzwischen offen daran, die jahrzehntelange Trennung zwischen Staat und Kirche in den USA zurückzudrängen. Bei einer Sitzung im April forderten mehrere Mitglieder nicht nur mehr religiösen Einfluss auf Schulen, Behörden und Gerichte, sondern stellten sogar die Grundlage der amerikanischen Verfassungsordnung offen infrage. Besonders auffällig war dabei der republikanische Politiker Dan Patrick aus Texas, der die Kommission leitet. Vor den Teilnehmern erklärte er wörtlich, die Trennung von Kirche und Staat sei „eine Lüge“. Er schlug sogar eine landesweite Kampagne mit Aufklebern und automatischen Hotlines vor, auf denen die Botschaft verbreitet werden solle: „Es gibt keine Trennung von Kirche und Staat.“ Widerspruch gab es in der Runde offenbar keinen.

Die Kommission besteht größtenteils aus evangelikalen Predigern, konservativen katholischen Aktivisten und politischen Verbündeten Trumps. Viele Forderungen drehen sich darum, religiöse Sonderrechte massiv auszuweiten. Diskutiert wurden unter anderem neue Ausnahmen bei Impfpflichten, stärkere religiöse Einflussnahme an öffentlichen Schulen, mehr staatliche Gelder für religiöse Organisationen und Schutzregelungen für Unternehmen oder Einrichtungen, die sich auf religiöse Gründe berufen. Mehrere Mitglieder verlangten außerdem staatliche Unterstützung für Personen, die wegen konservativer religiöser Ansichten Konflikte mit Arbeitsrecht, Gesundheitsvorgaben oder Gleichstellungsregeln hatten. Ein Teilnehmer sprach sich sogar dafür aus, einem Bäcker die Freiheitsmedaille des Präsidenten zu verleihen, weil dieser sich geweigert hatte, eine Hochzeitstorte für ein gleichgeschlechtliches Paar anzufertigen.

Auch die amerikanische Einwanderungspolitik spielte eine Rolle. Der katholische Bischof Robert Barron forderte zwar besseren Schutz religiöser Rechte von Migranten in Abschiebehaft, gleichzeitig pochte er jedoch darauf, dass katholische Organisationen staatliche Gelder erhalten sollten, ohne ihre traditionellen Ansichten über Familie und Geschlechterrollen ändern zu müssen. Kritiker werfen der Kommission inzwischen vor, sie vertrete fast ausschließlich die Interessen konservativer Christen und arbeite an einer politischen Neuordnung religiöser Macht in den Vereinigten Staaten. Mehrere progressive Religionsgruppen haben bereits Klage eingereicht. Sie argumentieren, die Kommission sei einseitig besetzt und verletze geltendes Bundesrecht, das bei staatlichen Beratungsgremien unterschiedliche Sichtweisen verlange.

Bedenklich wirkt dabei vor allem die Nähe zur aktuellen Regierung. Mehrere Mitglieder der Kommission nehmen gleichzeitig an weiteren Trump-Initiativen teil, darunter Gebetsveranstaltungen im Weißen Haus und Kampagnen gegen angebliche „anti-christliche Diskriminierung“. Während Donald Trump seit Jahren erklärt, Amerika müsse „Gott zurückholen“, arbeiten seine engsten religiösen Verbündeten inzwischen immer offener daran, die Grenze zwischen politischer Macht und religiöser Autorität aufzulösen.

Sie haben keine Berechtigung Anhänge anzusehen. Anhänge sind ausgeblendet.
 

Anhänge

    Sie haben keine Berechtigung Anhänge anzusehen. Anhänge sind ausgeblendet.
Trumps neuer „Tourismus-Minister“ wird sofort zur Lachnummer
Donald Trumps neuer Sondergesandter Nick Adams wollte eigentlich einen triumphalen Start feiern. Statt Jubel kassierte der selbst ernannte „Minister für Tourismus“ innerhalb weniger Minuten Spott, Häme und offene Verachtung. Adams, ein ehemaliger Maga-Influencer aus Australien, erklärte in seinem ersten Beitrag stolz, er fühle sich geehrt, als erster amerikanischer „Minister für Tourismus“ unter Trump zu dienen. Seine Aufgabe sei es, Reisen, Tourismus und gleichzeitig die Vereinigten Staaten als Marke zu vertreten. Schon die Formulierung sorgte online für ungläubige Reaktionen.

Viele Menschen fragten sofort, ob die Vereinigten Staaten inzwischen tatsächlich Ministertitel wie autoritäre Staaten verteilen würden. Andere machten sich offen über die gesamte Inszenierung lustig. Der bekannte HuffPost-Reporter S.V. Date schrieb trocken: „Wir sind zum dümmsten Land geworden.“ Auch konservative Stimmen reagierten irritiert. Der republikanische Podcaster Liam Donovan spottete darüber, dass er ebenfalls gerne einen diplomatischen Fantasieposten ohne echte Bestätigung hätte.

Adams kann nur als „einer der schlimmsten Exporte Australiens“ bezeichnet werden. Adams spricht in seinem Beitrag auffällig davon, Donald Trump zu dienen – nicht seinem neuen Heimatland. Nick Adams gehört seit Jahren zu den schrillsten Figuren der Maga-Welt. Bekannt wurde er durch extrem überzeichnete Trump-Verehrung, aggressive Online-Auftritte und dauerhafte Selbstinszenierung. Dass ausgerechnet er nun offiziell als eine Art Tourismus-Botschafter der Vereinigten Staaten auftreten soll, wirkte auf viele Nutzer wie eine weitere bizarre Erweiterung der Trump-Regierung.

Der eigentliche Schaden entstand dabei weniger durch politische Kritik als durch den Eindruck völliger Selbstparodie. Während Washington gleichzeitig mit Iran-Krise, Wirtschaftsdruck und internationalen Spannungen kämpft, diskutierten hunderttausende Nutzer plötzlich darüber, warum die Vereinigten Staaten jetzt offenbar einen „Tourismus-Minister“ mit Maga-Branding präsentieren.

 
Trump gegen „The View“ – Wie eine Nachmittagssendung plötzlich zum politischen Feind erklärt wird
Donald Trumps Feldzug gegen kritische Medien hat inzwischen eine neue Front erreicht. Neben Zeitungen, Nachrichtensendern und Late-Night-Moderatoren steht jetzt plötzlich auch die ABC-Talkshow „The View“ im Zentrum eines politischen Machtkampfs um Meinungsfreiheit und staatlichen Druck auf Medien. Hinter den Kulissen untersucht die amerikanische Medienaufsicht FCC bereits seit Monaten, ob die Sendung gegen alte Regeln zur politischen Gleichbehandlung verstoßen habe. Dabei geht es offiziell um die Frage, ob rivalisierende Kandidaten ausreichend Sendezeit erhalten hätten. Für ABC wirkt die Untersuchung jedoch wie ein direkter Angriff auf redaktionelle Freiheit kurz vor den Kongresswahlen 2026.

Besonders fragwürdig ist der Fall, weil „The View“ trotz Streamingplattformen, Podcasts und sozialer Medien weiterhin enorme Reichweite besitzt. Rund 2,7 Millionen Menschen sehen die Sendung täglich. Der Großteil des Publikums besteht aus älteren Wählerinnen – genau jener Gruppe, die in mehreren Swing States oft über Wahlausgänge entscheidet. Die Sendung wurde ursprünglich von Barbara Walters gegründet und sollte Frauen unterschiedlicher Generationen und politischer Ansichten zusammenbringen. Donald Trump selbst war dort früher regelmäßig zu Gast. Über Jahre nutzte er die Show zur Eigenwerbung für seine Hotels, Geschäfte und Familie. Gemeinsam mit Ivanka Trump oder Melania Trump saß er mehrfach am Tisch der Moderatorinnen. Damals galt „The View“ für ihn noch als perfekte Werbeplattform.

Der Bruch kam erst mit seinem Einstieg in die Politik. Konflikte mit Rosie O’Donnell, später auch mit Whoopi Goldberg und Joy Behar, machten die Sendung zunehmend zu einem Ort offener Trump-Kritik. Heute gehören die Moderatorinnen zu seinen schärfsten Gegnerinnen im amerikanischen Fernsehen. Gleichzeitig lehnten mehrere prominente Trump-Verbündete Einladungen der Sendung zuletzt ab, darunter JD Vance, Robert F. Kennedy Jr., Marco Rubio und Elon Musk. ABC wirft der Regierung inzwischen offen vor, staatliche Behörden einzusetzen, um politische Gegner einzuschüchtern. In einer Stellungnahme erklärte der Sender, die FCC-Untersuchung könne abschreckende Folgen für freie Meinungsäußerung haben. Die Anwälte des Konzerns bereiten sich offenbar bereits auf einen langen Verfassungskampf bis vor den Supreme Court vor.

Konservative Gruppen argumentieren dagegen, „The View“ betreibe einseitige politische Einflussnahme unter dem Deckmantel einer Unterhaltungssendung. Besonders die große Reichweite bei älteren weiblichen Wählern macht die Sendung für republikanische Strategen offenbar zu einem Problem. Hinter dem Streit steht deshalb längst mehr als nur eine Fernsehsendung. Es geht um die Frage, wie weit eine Regierung gehen darf, wenn kritische Medien plötzlich nicht mehr nur nervig wirken – sondern politisch gefährlich.

Sie haben keine Berechtigung Anhänge anzusehen. Anhänge sind ausgeblendet.
 

Anhänge

    Sie haben keine Berechtigung Anhänge anzusehen. Anhänge sind ausgeblendet.
Trump will Antifaschist:innen, säkuläre Menschen und trans*Menschen als Terrorist:innen "neutralisieren"!
Rechte Terrorgruppen werden nicht einmal mehr erwähnt. Das passiert, wenn Rechts regiert

Die neue Anti-Terror-Strategie im englischen Original: https://www.whitehouse.gov/wp-conte...yxhUtFZe85DnZur4nY_aem_98bYXUfMjEpwAyRD0vyGZQ

Sie haben keine Berechtigung Anhänge anzusehen. Anhänge sind ausgeblendet.
 

Anhänge

    Sie haben keine Berechtigung Anhänge anzusehen. Anhänge sind ausgeblendet.
„Sie schulden mir Loyalität“ – Trump greift offen selbst eingesetzte Richter an, während seine Anti-Terror-Strategie mit den Worten endet: „Wir werden euch töten“
Donald Trump hat in der Nacht erneut gezeigt, wie weit sich das politische System der Vereinigten Staaten inzwischen von jeder normalen demokratischen Ordnung entfernt hat. Auf Truth Social griff der Präsident ausgerechnet zwei Richter des Supreme Court an, die er selbst nominiert hatte – Neil Gorsuch und Amy Coney Barrett. Der Grund: Beide stellten sich gegen seine Zollpolitik. Was früher ein politischer Konflikt über Handelsfragen gewesen wäre, entwickelt sich unter Trump immer stärker zu einem offenen Angriff auf die Unabhängigkeit der Justiz.

Der Präsident schrieb zunächst, er „liebe“ Neil Gorsuch. Er sei ein kluger und guter Mann. Doch unmittelbar danach folgte der eigentliche Kern seiner Botschaft. Gorsuch habe „gegen ihn“ und gegen das Land gestimmt. Trump bezeichnete die Entscheidung über die Zölle als „verheerend“ und erklärte, sie schade den Vereinigten Staaten massiv. Anschließend griff er auch Amy Coney Barrett an. Er habe sie immer respektiert, schrieb Trump, doch auch sie habe dem Land schweren Schaden zugefügt.

 
Zurück
Oben