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Trumps größtes Glück heißt Feigheit der Demokraten

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Tyrannei braucht kein Genie, ihr genügen Gegner, die wegsehen. Donald Trump reiht amtsenthebungswürdige Vergehen aneinander wie andere Leute Einkaufszettel, und die Führung der Demokraten hält still. Selbst sein größenwahnsinniger Narzissmus dürfte dieses Glück kaum fassen. Ihr Schweigen liest er als Erlaubnis, noch mehr als 2 Jahre lang Leben und Existenzen von Millionen zu zermahlen.

Es ist die Feigheit, und ich nenne sie beim Amt. Hakeem Jeffries verwaltet die Niederlage, statt anzugreifen. 90 Prozent der eigenen Wähler wollen die Amtsenthebung, und er mag „dieser Debatte nicht vorgreifen“, einer Debatte, die seine Leute längst entschieden haben. Seine Mitarbeiter wüssten nicht, wie das politisch ausginge, ließen sie wissen. Eine Opposition, die erst den Ausgang kennen will, ehe sie kämpft, ist ein Zirkusbesucher.

Jeffries im Haus und Senator Chuck Schumer im Senat haben aus dem Widerstand einen Sitzkreis gemacht. Sie wägen Umfragen, wo Entschlossenheit gefragt wäre, und behandeln die Verfassung wie ein Risiko, das man besser meidet. Ein Präsident aber tastet täglich, wie weit er gehen darf, und findet keine Wand. Dabei liefert Trump die Munition frei Haus und lacht dazu: „Das ist erst der Anfang.“ Nancy Pelosi, damals Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses, führte zwei Verfahren, beide als Geste ohne Überzeugung. 2019 ließ sie über die Erpressung der Ukraine zugunsten von Ermittlungen gegen Hunter Biden abstimmen, obwohl sie die fehlende Zweidrittelmehrheit im Senat kannte, und ließ handfestere Vergehen liegen. 2021, nach dem Sturm auf das Kapitol am 6. Januar und dem Versuch, die Wahl von 2020 zu stürzen, dasselbe Bild: Anklage im Repräsentantenhaus, Freispruch durch feige Senatoren. In der zweiten Amtszeit kamen strafrechtliche Anklagen und eine Verurteilung wegen eines Verbrechens hinzu. Frauen klagten ihn zivilrechtlich wegen sexuellen Fehlverhaltens an. Schon am 20. Januar 2025 regierte Trump per rechtswidriger Verordnung, durchgesetzt mit dem berüchtigten DOGE von Elon Musk. Vieles davon waren schwere Verbrechen und Vergehen im Sinne der Verfassung, und niemand mit Macht zog die Folgerung.

Einer traf ins Schwarze. Der Abgeordnete Al Green aus Texas brachte am 24. Juni 2025 einen Antrag auf Amtsenthebung gegen Trump direkt ins Repräsentantenhaus, um dem Land zu erklären, warum Trump ein „Sie sind gefeuert“ gebühre. Seine eigene Führung riss ihn zurück. Zur selben Zeit forderte Trump die Hinrichtung von sechs Kongressabgeordneten, die Soldaten an ihr Recht erinnert hatten, rechtswidrige Befehle zu verweigern. Je ungeheuerlicher er auftritt, desto leiser wird die Partei, die ihn stellen müsste.

 

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Fünf Tote bei Unfall mit Frachtflugzeug nach Landung in Miami
Ein Frachtflugzeug des Amazon-Konzerns aus Puerto Rico ist gestern nach der Landung auf dem US-Flughafen Miami über die Start- und Landebahn hinausgefahren und hat Feuer gefangen. Nach Angaben der örtlichen Feuerwehr rammte die Maschine mehrere Fahrzeuge.

Bei dem Unfall kamen nach Behördenangaben fünf Menschen ums Leben. Fünf weitere seien verletzt ins Krankenhaus gebracht worden, hieß es auf einer Pressekonferenz.

Die US-Luftfahrtbehörde (FAA) teilte auf der Plattform X mit, dass das Flugzeug vom Typ Boeing 767-300 am Nachmittag (Ortszeit) nach der Landung auf dem Miami International Airport im US-Bundesstaat Florida über die Start- und Landebahn hinausgeschossen sei.

 
Trump malt sich ein Reich, während das wirkliche und er zerfällt
Der digitale Pinsel ist die letzte Zuflucht dessen, der die Welt nicht mehr biegt. Donald Trump hat an einem Nachmittag fünfzehn Bilder und ein Video in sein eigenes Netz geworfen, und sie zeigen die älteste Bewegung eines scheiternden Mannes: Er befiehlt das Bild, weil ihm die Sache nicht mehr gehorcht. Ob seine digitalen Zuarbeiter den Unsinn bauen oder er selbst, ist gleich, er stellt ihn unter seinen Namen und unterschreibt damit jeden Strich. Wo seine Zölle den Handel würgen und die Korruption die Ämter durchzieht, übermalt er die Landkarte und ernennt sich selbst zur Geschichte. In der Uniform der Revolution reitet er neben George Washington, auf einem zweiten Bild sitzt der Gründervater in seinem Amtszimmer und lauscht ihm ehrfürchtig. Aus dem Ontariosee macht ein schwarzer Strich „America“, aus dem quer durchgestrichenen New Mexico ebenso. Sein neustes Projekt. Ein Mann malt sich erst dann in den Marmor der Ahnen, wenn er ahnt, dass die Nachwelt ihn dort nicht dulden wird. Namen sind das Gedächtnis eines Volkes, und er radiert sie aus, als gehöre ihm auch die Erinnerung. Unsterblichkeit lässt sich nicht wählen, also greift er mit dem Filzstift nach ihr.

Jeder Diktator entdeckt irgendwann, dass sich Bilder leichter regieren lassen als Länder. Ein Hafen streikt nicht auf dem Gemälde, ein Preis steigt nicht im Filzstift. Und ein Krieg fordert im Bild keine Toten. Also verlegt er die Herrschaft dorthin, wo er noch gewinnt, auf den Bildschirm, und überlässt das Wirkliche sich selbst. Die Kunst des Übermalens ist bequem, und sie ist tödlich, weil das Übermalte weiterlebt und weiterschadet.

 
Trump zieht erneut vor den Supreme Court, um Briefwahl vor den Zwischenwahlen einzuschränken
Die Trump-Regierung versucht erneut, kurz vor den Zwischenwahlen strengere Regeln für die Briefwahl durchzusetzen. Am Sonntag wandte sie sich wieder an den Supreme Court und verlangt, dass eine gerichtliche Blockade gegen Trumps Anordnung aufgehoben wird. Das Problem für die Regierung: In mehreren Bundesstaaten werden die Briefwahlunterlagen bereits verschickt. In North Carolina läuft der Versand schon, Alabama folgt am 9. September und weitere Staaten beginnen wenige Tage später. Das Justizministerium argumentiert deshalb, jeder weitere Tag ohne die neuen Vorgaben könne zusätzliche Verwirrung schaffen. Gleichzeitig wird der Zeitplan immer enger, weil weniger als zwei Monate bis zur Wahl bleiben.

Es ist bereits das dritte Mal, dass die Regierung den Supreme Court in dieser Sache einschaltet. Das Gericht hat Trumps Plan zwar bisher nicht endgültig gestoppt, aber auch noch nicht entschieden, ob die neuen Regeln überhaupt rechtmäßig sind. Eine Bundesrichterin hatte zuvor angeordnet, dass der US-Postdienst die Vorgaben vorerst nicht durchsetzen darf. Demokratisch regierte Bundesstaaten, Wahlrechtsorganisationen und Wahlbehörden halten die Änderungen für verfassungswidrig und warnen davor, dass viele Wahlberechtigte ihre Stimme verlieren könnten, wenn die Regeln jetzt noch kurzfristig geändert werden. Betroffen ist ein riesiger Teil der Wahl. Fast jeder dritte US-Wähler gibt seine Stimme per Post ab. Die Trump-Regierung hält dagegen, die neuen Vorgaben seien vernünftige Regeln für den Postversand und lägen innerhalb ihrer Zuständigkeit. Gleichzeitig betont sie, dass weiterhin die Bundesstaaten darüber entscheiden sollen, wer per Briefwahl abstimmen darf und welche Stimmen gezählt werden. Der Postdienst solle nicht über Wahlberechtigung, Wählerlisten oder die Auszählung entscheiden.

Die Bürgerrechtsorganisation ACLU widerspricht scharf. Sie erklärt, es gebe keinerlei Belege dafür, dass die Bundesstaaten die neuen Vorgaben noch rechtzeitig umsetzen könnten, ohne Wahlberechtigte zu benachteiligen. Trump versucht seit Jahren, die Briefwahl einzuschränken, obwohl er selbst wiederholt per Brief gewählt hat. Seine Behauptung, Briefwahl habe seine Niederlage 2020 verursacht, wurde nie belegt. Jetzt entscheidet der Supreme Court erneut darüber, wie weit die Regierung wenige Wochen vor einer landesweiten Wahl noch in bestehende Wahlabläufe eingreifen darf.
 
US-Tourismus kämpft um Kanadier – Trumps Handelskrieg treibt viele weiter weg
Amerikanische Tourismusverbände werben inzwischen offensiv um Besucher aus Kanada. Bundesstaaten, Städte und Reiseziele schalten Kampagnen, bieten Rabatte und versuchen mit direkten Botschaften zu zeigen, dass Kanadier weiterhin willkommen sind. In New York läuft die Aktion „NY Loves Canada“, einige Hotels in Las Vegas behandeln den kanadischen Dollar zeitweise wie den US-Dollar, und Tourismusvertreter aus Nevada reisten eigens nach Kanada, um mit Reisebüros, Veranstaltern und Fluggesellschaften zu sprechen. Auch auf nationaler Ebene wird nachgelegt: Brand USA bringt seine große Reiseveranstaltung im Oktober erstmals nach Kanada. Der Grund ist klar. Seit Trumps Rückkehr ins Weiße Haus ist die Zahl kanadischer USA-Reisender massiv eingebrochen. Seine wiederholten Aussagen, Kanada solle zum 51. Bundesstaat werden, und der eskalierende Handelsstreit haben viele Kanadier verärgert. 2025 gab es 25 Prozent weniger Rückreisen kanadischer Einwohner über die Grenze, gleichzeitig sanken ihre Reiseausgaben in den USA um rund 2,4 Milliarden US-Dollar. Dazu kommen ein schwächerer kanadischer Dollar, teurere Flüge und höhere Hotelpreise. Die Zahlen zeigen aber auch, dass der Rückgang schon vor Trumps zweiter Amtszeit eingesetzt hatte. Seit September 2023 ging der Flugverkehr aus Kanada in die USA zurück.

Im Frühjahr und Sommer 2026 gab es zwar leichte Erholungstendenzen, auch wegen der gemeinsam mit Kanada und Mexiko ausgetragenen Fußball-Weltmeisterschaft. Doch direkt danach folgte der nächste Rückschlag: Trump kündigte neue Zölle auf kanadische Waren an, nachdem Handelsgespräche gescheitert waren. Inzwischen erhebt Washington auf verschiedene Produkte Zölle von bis zu 50 Prozent, Kanada reagierte mit eigenen Maßnahmen. Trump ließ zusätzlich anordnen, den Lake Ontario offiziell in „Lake America“ umzubenennen. Kanadas Premier Mark Carney reagierte auf Angriffe aus Trumps Kabinett mit deutlichen Worten und bezeichnete sie als kindisch und unwürdig.

Für viele Kanadier reicht deshalb ein günstiger Urlaub längst nicht mehr. Familien, die früher regelmäßig nach Kalifornien, Oregon oder Washington reisten, weichen inzwischen nach Mexiko aus. Andere lehnen sogar Umsteigeverbindungen über US-Flughäfen ab. Besonders wichtig wird nun der kommende Winter. Florida, Arizona und Kalifornien leben traditionell stark von kanadischen Langzeiturlaubern. Florida verlor 2025 bereits sieben Prozent seiner kanadischen Gäste, Kalifornien sogar rund 20 Prozent. Die US-Tourismusbranche versucht diese Besucher zurückzugewinnen, doch solange der politische Streit weiter eskaliert, dürfte für viele Kanadier nicht der Preis entscheiden, sondern die Frage, ob sie ihr Geld überhaupt noch in den Vereinigten Staaten ausgeben wollen.
 
Die schockierende Geschichte Pierre Damas Bel und sein Tod
Vor dem Gerichtsgebäude von Clark County in Springfield hielten die Freunde von Pierre Damas Bel seine Fotos und Gedenktafeln in die Höhe und forderten Gerechtigkeit in seinem Namen und ein Ende der Überwachung durch ICE-Fußfesseln. Im Mittelpunkt stand ein 20-Jähriger und das staatliche Ortungsgerät, von dem er selbst gesagt hatte, es habe Scham und Demütigung in das Leben getragen, das er sich gerade aufbaute. Ein Mensch war gestorben, und seine Mitschüler sorgten dafür, dass er nicht in einer Einwanderungsakte verschwand.

Pierre war 20 Jahre alt und in die Vereinigten Staaten gekommen, um zu lernen. Die Springfield High School hatte er mit Auszeichnung abgeschlossen und Fußball gespielt. Er nahm am Junior ROTC teil und begann ein Studium an der Wright State University. Seine Familie und sein Umkreis beschrieben einen jungen Mann, dessen Leben in Ohio gerade erst Gestalt annahm. Am 29. Juli legte Immigration and Customs Enforcement ihm während des laufenden Einwanderungsverfahrens eine GPS-Fußfessel an. Eingereist war er nach Bestätigung der Behörde 2024 mit Genehmigung der amerikanischen Regierung über das Verfahren CBP One. Von diesem Tag an trug er das Auge des Staates am eigenen Knöchel, in den Hörsaal und über jeden Tag, den er lebte.

 
Vollkommen durchgeknallt: Video zum Artikel "Trump malt sich ein Reich, während das wirkliche und er zerfällt"

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Die Recherche im Nebel von ICEs Roboterhunde, Terrorabwehr und Flock-Überwachung

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Ein Roboter auf vier Beinen patrouilliert inzwischen für eine Einwanderungsbehörde. Ein Unternehmen aus dem Krieg gegen den Terror wacht über ein Basketballspiel. An der Straßenecke eines Wohnviertels hängt ein Auge, das jedes Nummernschild liest. Nichts davon gilt in Amerika noch als Aufsehen wert. Das Unheimliche hat sich so tief in den Alltag gelegt, dass es niemanden mehr schreckt. Was gestern nach einem Ausnahmezustand ausgesehen hätte, steht heute als Möbelstück in der Landschaft, unbeachtet wie ein Briefkasten. Die Kameras schwinden zum lästigen Datenschutzstreit, die Roboterhunde zur skurrilen Meldung. Und die Terrorabwehr für Sportlerinnen bekommt einen freundlichen Beitrag darüber, wie wichtig der Kampf gegen den Extremismus im Sport sei.

Der Antrieb dieser Ordnung sitzt nicht in Washington. Flock Safety, dessen mit künstlicher Intelligenz betriebene Kennzeichenerfassung auf Masten in Tausenden amerikanischen Städten sitzt, verkauft seine Technik längst nicht nur an die Polizei. Die andere Hälfte der Einnahmen stammt von privaten Kunden, von den Hausbesitzervereinigungen und den Wohnanlagen. Auch die Betreiber der Einkaufszentren zahlen dafür. Der 4. Verfassungszusatz begrenzt den Zugriff des Staates. Über die Hausbesitzervereinigung sagt er kein Wort, und kaum eine Einrichtung in Amerika regiert so herrisch wie diese Vereinigung der Nachbarn, dort HOA genannt. Der Schutz der Verfassung endet, wo das Privateigentum beginnt, und die Überwachung hat gelernt, genau in dieser Lücke zu wohnen. Ohne dass du etwas dagegen ausrichten könntest, wandert dein Wagen nach Marke und Modell samt den Angaben zum Fahrer in eine gewaltige Datenbank der Bewegungen.

 

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Trump über den Reflecting Pool: „Wir haben großartige Arbeit geleistet.“
Die Realität:

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