Was bleibt vom Republikaner-Parteitag? Fünf Erkenntnisse für die Midterms im November
Mit einem krachend-bunten Spektakel versuchen Donald Trump und seine Partei, die Stimmung vor den US-Zwischenwahlen zu drehen – am meisten punktet aber ein anderer
Donald Trumps Republikanern droht bei den Kongresswahlen im November laut Umfragen eine Niederlage. Zum Start der heißen Wahlkampfphase hat die Partei deshalb erstmals einen "Midterms-Parteitag" ausgerichtet, der die Basis auf die Wahlen am 3. November einschwören sollte. Zwei lange Abende in Dallas haben aber auch gezeigt, wie es für Trump und die Partei danach weitergehen könnte. Hier sind die fünf wichtigsten Erkenntnisse.
1. Das Programm heißt weiter Trump
Als Trump am Mittwoch im American Airlines Center rund 105 Minuten am Mikrofon steht, ist ihm ein Satz so wichtig, dass er ihn mehrfach seinen Anhängern ins Gedächtnis ruft: "Stellt euch einfach vor, ich würde zur Wahl stehen!" Auch wenn der US-Präsident zur Halbzeit seiner zweiten Legislaturperiode gar nicht auf dem Stimmzettel steht, jubelt seine Parteibasis über diese einfache Formel. Das Programm ist er.
Sein seit Monaten offensichtliches Kalkül: Er hat Sensationssiege bei den Präsidentschaftswahlen 2016 und 2024 eingefahren, weil die Kampagnen glasklar auf ihn zugeschnitten waren – warum sollte das der Partei nicht noch einmal gelingen?
2. Erfolgsrezept: Angst vor den Demokraten
Die Republikaner drehen auch die Lautstärke gegen die Opposition immer weiter auf. "Sie sind krank. Mit denen stimmt was nicht", sagt Trump am zweiten Abend über seinen politischen Gegner. "In einem Bundesstaat nach dem anderen wurde das Establishment der Demokraten gestürzt und von durchgeknallten Verrückten und Radikalen ersetzt", raunt er.
www.derstandard.at
Mit einem krachend-bunten Spektakel versuchen Donald Trump und seine Partei, die Stimmung vor den US-Zwischenwahlen zu drehen – am meisten punktet aber ein anderer
Donald Trumps Republikanern droht bei den Kongresswahlen im November laut Umfragen eine Niederlage. Zum Start der heißen Wahlkampfphase hat die Partei deshalb erstmals einen "Midterms-Parteitag" ausgerichtet, der die Basis auf die Wahlen am 3. November einschwören sollte. Zwei lange Abende in Dallas haben aber auch gezeigt, wie es für Trump und die Partei danach weitergehen könnte. Hier sind die fünf wichtigsten Erkenntnisse.
1. Das Programm heißt weiter Trump
Als Trump am Mittwoch im American Airlines Center rund 105 Minuten am Mikrofon steht, ist ihm ein Satz so wichtig, dass er ihn mehrfach seinen Anhängern ins Gedächtnis ruft: "Stellt euch einfach vor, ich würde zur Wahl stehen!" Auch wenn der US-Präsident zur Halbzeit seiner zweiten Legislaturperiode gar nicht auf dem Stimmzettel steht, jubelt seine Parteibasis über diese einfache Formel. Das Programm ist er.
Sein seit Monaten offensichtliches Kalkül: Er hat Sensationssiege bei den Präsidentschaftswahlen 2016 und 2024 eingefahren, weil die Kampagnen glasklar auf ihn zugeschnitten waren – warum sollte das der Partei nicht noch einmal gelingen?
2. Erfolgsrezept: Angst vor den Demokraten
Die Republikaner drehen auch die Lautstärke gegen die Opposition immer weiter auf. "Sie sind krank. Mit denen stimmt was nicht", sagt Trump am zweiten Abend über seinen politischen Gegner. "In einem Bundesstaat nach dem anderen wurde das Establishment der Demokraten gestürzt und von durchgeknallten Verrückten und Radikalen ersetzt", raunt er.
Was bleibt vom Republikaner-Parteitag? Fünf Erkenntnisse für die Midterms im November
Mit einem krachend-bunten Spektakel versuchen Donald Trump und seine Partei, die Stimmung vor den US-Zwischenwahlen zu drehen – am meisten punktet aber ein anderer