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US-News

ICE-Beamter schoss Mann in Texas nieder: Schwer verletzt
Ein Beamter der US-Einwanderungs- und -Zollbehörde (ICE) hat in Austin im US-Bundesstaat Texas einen Mann angeschossen und schwer verletzt. Der Mann sei in den Oberkörper getroffen worden und befinde sich in einem ernsten, aber stabilen Zustand, teilten Vertreter der Stadt gestern (Ortszeit) auf einer Pressekonferenz mit.

Der Bürgermeister von Austin, der Demokrat Kirk Watson, forderte eine unabhängige Untersuchung des Vorfalls unter Beteiligung der Stadtpolizei und der Texas Rangers.

 
50 Millionen Dollar für eine Kupfermine, 40 Millionen Tonnen Bergbauabfälle: In Michigan brennt ein Feuer gegen die Zerstörung
Zwischen den alten Bäumen der Porcupine Mountains im Norden Michigans brennt seit August ein Feuer. Angehörige mehrerer indigener Gemeinschaften haben unweit des geplanten Kupferbergwerks Copperwood ein Lager errichtet. Sie nennen es Animikiiwadiswan, das Nest des Donnervogels. Anahkwet, auch Guy Reiter genannt, gehört zur Menominee-Nation. Gemeinsam mit Charlotte Loonsfoot von der Keweenaw Bay Indian Community organisiert er den Widerstand. Zum Auftakt vom 14. bis 16. August kamen 20 Menschen, am folgenden Wochenende waren es doppelt so viele. Sie übernachten auf dem Gelände des Ottawa National Forest, rund 32 Kilometer nördlich von Wakefield. Dort gibt es kaum Mobilfunkempfang. Dafür stehen sie unmittelbar neben jenem Gebiet, in dem eine Kupfersulfidmine entstehen soll. Ein Ort, den die Beteiligten seit Generationen als angestammtes Land verstehen, könnte nach Berechnungen der Projektgegner mit rund 40 Millionen Tonnen Bergbauabraum belastet werden.

Die geplante Mine liegt nahe dem Porcupine Mountains Wilderness State Park und dem Südufer des Oberen Sees. Die Region beherbergt den letzten unberührten Altwald dieser Gegend. In den umliegenden Feuchtgebieten befürchten die Gegner schwere Umweltschäden durch den Abraum, der auch Schwermetalle enthält. Die Keweenaw Bay Indian Community lehnt das Vorhaben entschieden ab. In einem Schreiben an das Parlament von Michigan verweist sie auf Schäden, die Highland Copper nach ihrer Darstellung bereits an Feuchtgebieten verursacht habe, und bezeichnet den Umgang des Unternehmens mit dem Bergbau als verantwortungslos. Hinter dem Projekt steht Copperwood Resources, die amerikanische Tochter des kanadischen Unternehmens Highland Copper. Der geplante Abbau ist bislang ein Vorhaben. Die befürchtete Belastung durch Millionen Tonnen Abraum beschreibt seine mögliche Folge, keinen bereits eingetretenen Schaden.

 
Das geheime System hinter Trumps Drittstaaten-Abschiebungen
Zehntausende Menschen wurden von der US-Einwanderungsbehörde ICE in Länder abgeschoben, zu denen sie keinen Bezug haben. Dahinter steckt ein weltweites System aus Millionendeals

Eine Reihe verwackelter Handyvideos dokumentiert die Verzweiflung, mit der Rabbiatu Kuyateh versucht, sich gegen ihre Abschiebung zu wehren. Die 58-Jährige liegt auf dem Rücken. Sie schreit und greift nach allem, was sie fassen kann. Vergeblich versucht sie, sich irgendwo festzuhalten. Uniformierte Beamte zerren sie durch den mit Menschen gefüllten Eingangsbereich eines Hotels in der ghanaischen Region Accra. Kuyateh soll nach Sierra Leone abgeschoben werden. Ein Land, aus dem sie vor über 30 Jahren vor einem Bürgerkrieg geflüchtet ist.

Wenige Monate bevor diese Videos aufgenommen wurden, war Kuyateh noch Krankenschwester in Bowie im US-Bundesstaat Maryland, wo sie sich ein Zuhause aufgebaut hatte. Sie habe alles getan, um ein besseres Leben haben zu können, sagt Kuyateh heute.

Zehntausende Personen haben ein ähnliches Schicksal erlitten wie Kuyateh – sie wurden von US-Behörden in ein Drittland abgeschoben. Das sind Staaten, in denen die abgeschobenen Personen weder Bürger sind noch geboren wurden, also Länder, zu denen sie meist keinerlei Verbindung haben.

Virales Video

 
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