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US-News

Schlechte Tage für die Rechten: Erst der AfD-Hack, jetzt ICE – Daten von 41.000 Mitarbeitern enthüllt, Datenbank bei uns einsehbar
Nach dem Hackerangriff auf die AfD trifft es nun den amerikanischen Abschiebeapparat. Mehr als 41.000 Beschäftigte und Auftragnehmer des US-Heimatschutzministeriums sind von einem massiven Datenabfluss betroffen. Damit muss man rechnen, wenn man böse Dinge macht. Darunter befinden sich Tausende ICE-Beamte, Angehörige verdeckter Ermittlungseinheiten und Mitarbeiter der Grenzschutzbehörde. Die veröffentlichten Unterlagen offenbaren weit mehr als Personalangaben. Sie gewähren Einblicke in geheime Überwachungsprogramme und die Organisation eines Sicherheitsapparats, dessen Einsatzkräfte ihre Gesichter bei Festnahmen häufig hinter Masken verbergen. Während die AfD nach ihrem eigenen Datenleck mit den Folgen offengelegter interner Informationen konfrontiert ist, verliert in den USA ein Ministerium die Kontrolle über einen Teil seiner eigenen digitalen Verwaltung. Für eine politische Bewegung, die staatliche Härte zum Versprechen erhoben hat, sind es unangenehme Tage.

Sie verdecken ihre Gesichter, verbergen ihre Namen und greifen Menschen auf offener Straße auf. Wer ihnen gegenübersteht, soll sich ausweisen, gehorchen und seine persönlichen Verhältnisse offenlegen. Die Beamten selbst bleiben häufig unerkannt. Jetzt trifft ausgerechnet das amerikanische Heimatschutzministerium ein gewaltiger Datendiebstahl. Mehr als 41.000 Beschäftigte und Auftragnehmer sind in veröffentlichten Unterlagen erfasst. Ihre Namen, dienstlichen Kontaktdaten und Aufgabenbereiche liegen offen. Doch weit schwerer wiegt, was sich hinter diesen Personalangaben verbirgt: verdeckte Operationen gegen politische Protestgruppen und Programme zur Überwachung der Kommunikation. Eine Regierung, die Menschen bis in ihre privaten Lebensverhältnisse durchleuchten lässt, konnte ihre eigenen dienstlichen Verzeichnisse nicht ausreichend schützen.

 
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