Bischof warnt vor Märtyrertum – Glaube im Schatten von Minneapolis!
Bishop Rob Hirschfeld aus New Hampshire hat in diesen Tagen landesweit Aufmerksamkeit erregt, weil er Geistliche aufforderte, ihre Testamente zu regeln und sich auf eine neue Zeit vorzubereiten. Nicht auf eine rhetorische, sondern auf eine körperliche Bewährungsprobe. Seine Worte fielen bei einer Mahnwache für Renee Good, die am 7. Januar von einem ICE-Beamten erschossen wurde, während sie in ihrem Auto saß.
Der Bischof sprach von einer möglichen neuen Phase des christlichen Zeugnisses, in der es nicht mehr um Erklärungen gehe, sondern darum, sich schützend zwischen Macht und Schutzlose zu stellen. Er verwies auf Geistliche der Bürgerrechtsbewegung, die ihr Leben riskierten, um andere zu retten. Diese Geschichte, sagte er, sei keine ferne Vergangenheit. Die Trump-Regierung verteidigt den Schützen bis heute mit dem Verweis auf angebliche Selbstverteidigung. In Minneapolis, aber auch weit darüber hinaus, wird diese Darstellung durch Videoaufnahmen und Augenzeugen massiv infrage gestellt. Bürgermeister, Gouverneur und zahlreiche Beobachter widersprechen offen.
Der Bischof rief nicht zu Gewalt auf, sondern zu Furchtlosigkeit. Wer eine andere Welt aufbauen wolle, müsse bereit sein, auch den eigenen Körper einzusetzen. Angst vor dem Tod dürfe nicht länger das letzte Wort haben. Auch andere kirchliche Stimmen schließen sich an. Sie sprechen von Schutz für Migranten, von Verantwortung gegenüber den Schwächsten, von einer Kirche, die ohne sie nicht vollständig sei. In Minnesota mahnen Geistliche, Hass nicht mit Hass zu beantworten, sondern mit Beharrlichkeit und Nähe. Was bleibt, ist ein religiöser Ton, der ungewohnt direkt ist. Nicht jenseitig, sondern politisch. Nicht abstrakt, sondern konkret. Und fest verankert in einer Gegenwart, in der Glauben plötzlich wieder bedeutet, Haltung zu zeigen – mit offenem Ausgang.
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Bishop Rob Hirschfeld aus New Hampshire hat in diesen Tagen landesweit Aufmerksamkeit erregt, weil er Geistliche aufforderte, ihre Testamente zu regeln und sich auf eine neue Zeit vorzubereiten. Nicht auf eine rhetorische, sondern auf eine körperliche Bewährungsprobe. Seine Worte fielen bei einer Mahnwache für Renee Good, die am 7. Januar von einem ICE-Beamten erschossen wurde, während sie in ihrem Auto saß.
Der Bischof sprach von einer möglichen neuen Phase des christlichen Zeugnisses, in der es nicht mehr um Erklärungen gehe, sondern darum, sich schützend zwischen Macht und Schutzlose zu stellen. Er verwies auf Geistliche der Bürgerrechtsbewegung, die ihr Leben riskierten, um andere zu retten. Diese Geschichte, sagte er, sei keine ferne Vergangenheit. Die Trump-Regierung verteidigt den Schützen bis heute mit dem Verweis auf angebliche Selbstverteidigung. In Minneapolis, aber auch weit darüber hinaus, wird diese Darstellung durch Videoaufnahmen und Augenzeugen massiv infrage gestellt. Bürgermeister, Gouverneur und zahlreiche Beobachter widersprechen offen.
Der Bischof rief nicht zu Gewalt auf, sondern zu Furchtlosigkeit. Wer eine andere Welt aufbauen wolle, müsse bereit sein, auch den eigenen Körper einzusetzen. Angst vor dem Tod dürfe nicht länger das letzte Wort haben. Auch andere kirchliche Stimmen schließen sich an. Sie sprechen von Schutz für Migranten, von Verantwortung gegenüber den Schwächsten, von einer Kirche, die ohne sie nicht vollständig sei. In Minnesota mahnen Geistliche, Hass nicht mit Hass zu beantworten, sondern mit Beharrlichkeit und Nähe. Was bleibt, ist ein religiöser Ton, der ungewohnt direkt ist. Nicht jenseitig, sondern politisch. Nicht abstrakt, sondern konkret. Und fest verankert in einer Gegenwart, in der Glauben plötzlich wieder bedeutet, Haltung zu zeigen – mit offenem Ausgang.
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