Trumps Hardliner stößt an Grenzen
In der ersten Amtszeit von US-Präsident Donald Trump war er nur Berater und Redenschreiber – mittlerweile ist er wohl der mächtigste Mann in Trumps Umfeld: Der stellvertretende Stabschef Stephen Miller gilt als Architekt der rigiden Einwanderungs- und Abschiebungspolitik. Zuletzt gab der ultrarechte Hardliner aber auch den außenpolitischen Kurs vor. Mit den Ereignissen der vergangenen Tage könnte Miller den Bogen aber überspannt haben.
Der von Bundesagenten in Minneapolis erschossene Krankenpfleger Alex Pretti sei ein „Attentäter“ gewesen, behauptete Miller kurz nach den tödlichen Schüssen. Doch die Videos der Tat zeigten ein völlig anderes Bild – und angesichts der wachsenden Empörung schlug das Weiße Haus etwas sanftere Töne an.
„Ich habe nicht gehört, dass der Präsident Herrn Pretti auf diese Weise charakterisiert hätte“, sagte Trumps Sprecherin Karoline Leavitt auf die Frage, ob der Präsident Millers Einschätzung teile. Kurz drauf distanzierte sich auch Trump selbst von der Wortwahl.
Krisentreffen ohne Miller
Heimatschutzministerin Kristi Noem hatte in einer ersten Reaktion Pretti als „inländischen Terroristen“ bezeichnet – auch sie musste zurückrudern: Sie habe nur angesichts der chaotischen Lage im Auftrag von Miller und dem Präsidenten gesprochen, meinte sie. Nachdem die Demokraten sogar ein mögliches Amtsenthebungsverfahren gegen sie in den Raum stellten, schien kurz unklar, ob sie von Trump nicht geopfert wird.
orf.at
In der ersten Amtszeit von US-Präsident Donald Trump war er nur Berater und Redenschreiber – mittlerweile ist er wohl der mächtigste Mann in Trumps Umfeld: Der stellvertretende Stabschef Stephen Miller gilt als Architekt der rigiden Einwanderungs- und Abschiebungspolitik. Zuletzt gab der ultrarechte Hardliner aber auch den außenpolitischen Kurs vor. Mit den Ereignissen der vergangenen Tage könnte Miller den Bogen aber überspannt haben.
Der von Bundesagenten in Minneapolis erschossene Krankenpfleger Alex Pretti sei ein „Attentäter“ gewesen, behauptete Miller kurz nach den tödlichen Schüssen. Doch die Videos der Tat zeigten ein völlig anderes Bild – und angesichts der wachsenden Empörung schlug das Weiße Haus etwas sanftere Töne an.
„Ich habe nicht gehört, dass der Präsident Herrn Pretti auf diese Weise charakterisiert hätte“, sagte Trumps Sprecherin Karoline Leavitt auf die Frage, ob der Präsident Millers Einschätzung teile. Kurz drauf distanzierte sich auch Trump selbst von der Wortwahl.
Krisentreffen ohne Miller
Heimatschutzministerin Kristi Noem hatte in einer ersten Reaktion Pretti als „inländischen Terroristen“ bezeichnet – auch sie musste zurückrudern: Sie habe nur angesichts der chaotischen Lage im Auftrag von Miller und dem Präsidenten gesprochen, meinte sie. Nachdem die Demokraten sogar ein mögliches Amtsenthebungsverfahren gegen sie in den Raum stellten, schien kurz unklar, ob sie von Trump nicht geopfert wird.
Stephen Miller: Trumps Hardliner stößt an Grenzen
In der ersten Amtszeit von US-Präsident Donald Trump war er nur Berater und Redenschreiber – mittlerweile ist er wohl der mächtigste Mann in Trumps Umfeld: Der stellvertretende Stabschef Stephen Miller gilt als Architekt der rigiden Einwanderungs- und Abschiebungspolitik. Zuletzt gab der...