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US-News

Schurkenstaat destabilisiert: Iran beendet erfolgreiche Militäroperation gegen USA

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Erfolg im Kampf gegen den Imperialismus: Nach wochenlangem, gegenseitigen Beschuss hat die Islamische Republik Iran heute ihre Militäroperation gegen die USA offiziell für beendet erklärt. Das strategische Hauptziel eines Regime Change sei erfolgreich eingeleitet worden und nun im vollen Gange.

TEHERAN – In einer khakifarbenen Fliegerjacke tritt Ajatollah Khamenei junior auf einem Marinestützpunkt am Persischen Golf vor die Kameras. Hinter ihm flattert ein riesiges „Mission accomplished“-Banner im Wind. Die Aggression des Schurkenstaates USA sei laut ihm erfolgreich neutralisiert worden.

„Wir haben die militärischen und wirtschaftlichen Kapazitäten des Terrorregimes in Washington entscheidend geschwächt“, erklärt der geistliche Führer. „Der hohe Ölpreis trifft die marode US-Wirtschaft hart, und Machthaber Trump hat der Weltöffentlichkeit sein wahres, brutales Gesicht gezeigt, als er mit der Auslöschung einer ganzen Zivilisation drohte.“

„Jetzt ist es an der Zeit, dass das amerikanische Volk selbst die Sache in die Hand nimmt. Geht auf die Straße, wählt die Demokraten, stürzt den Despoten. Praise be God!“

Erfolgsbilanz
Die militärische Bilanz Teherans kann sich sehen lassen: Mit dem politischen Aus von Justizministerin Pam Bondi sowie Teilen der Armeeführung konnten hochrangige Führungskader des Trump-Regimes gezielt ausgeschaltet werden. Der US-Machthaber ist im eigenen Land isoliert wie nie, die Rückhalt in der Bevölkerung schwindet, und zuletzt konnte der Iran dem US-Militär empfindliche Verluste zufügen.

 

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Allerorts Abscheu über Trumps Drohpolitik
Der Iran-Krieg pausiert, US-Präsident Donald Trump rühmt sich dafür: Es sei ein „totaler und vollständiger Sieg“ für die USA. Davor drohte er dem Iran wochenlang, zuletzt mit der „Auslöschung einer Zivilisation“. Von der EU bis zum Papst herrscht darob Entsetzen. Der UNO-Hochkommissar für Menschenrechte, Volker Türk, nannte die Äußerungen gar „widerlich“. Selbst in Trumps Lager mehrt sich Widerstand gegen die Sprache und Politik der immer drastischer werdenden Drohungen.

Trump jubelte in der Nacht auf Mittwoch sich selbst auf seiner Plattform Truth Social zu: „Ein großer Tag für den Weltfrieden!“, man könne nun auch bald „viel Geld“ verdienen, schrieb er. „Genau wie wir es in den USA erleben, könnte dies das Goldene Zeitalter des Nahen Ostens sein!!!“

Zuvor gab es eine wochenlange Kaskade an immer heftigeren Drohungen gegen die Führung in Teheran. „Überall werden Bomben fallen“, sagte er etwa gleich am ersten Kriegstag am 28. Februar. Er drohte im Verlauf des Krieges, Angriffe gegen die Bevölkerung zu beginnen, man werde alle Kraftwerke, Ölquellen und Entsalzungsanlagen „in die Luft jagen und vollständig auslöschen“, die Iraner „zurück in die Steinzeit versetzen, wo sie hingehören“.

Trump nannte auch die Führung in Teheran öffentlich „verrückte Bastarde“. Doch erst seine österliche Drohung, dass nun „eine ganze Zivilisation untergehen“ werde, „um nie wieder zurückzukehren“, war für viele, selbst Anhängern von Trump, zu viel.

Türk: „Flut hetzerischer Rhetorik“
Papst Leo XIV. nannte die Drohungen „inakzeptabel“, es gehe um Fragen des Völkerrechts, „aber noch viel mehr als das ist es eine moralische Frage“, sagte der erste aus den USA stammende Papst – mehr dazu in religion.ORF.at. Auch UNO-Hochkommissar Türk verurteilte die Äußerungen: „Das ist widerlich“, meinte er zur „Flut hetzerischer Rhetorik“ von allen Kriegsparteien.

UNO-Generalsekretär Antonio Guterres befürchtete, die Drohungen gegen Menschen und zivile Infrastruktur könnten in Verstöße gegen das Völkerrecht münden. Die Angriffe seien „streng auf militärische Ziele zu beschränken“. Ob wörtliche Drohungen einen Vorsatz für tätliche Völkerrechtsverstöße darstellen, darüber wird nun gestritten.

Rufe nach Amtsenthebung
Auch in den USA reagierten viele mit Entsetzen, Politiker der Demokraten bezeichneten Trump als „Wahnsinnigen“ und forderten seine Absetzung. „Der Präsident hat den Verstand verloren“, schrieb der Gouverneur von Minnesota, Tim Walz, am Dienstag im Onlinedienst X. Walz hatte bei der US-Präsidentschaftswahl 2024 an der Seite der demokratischen Kandidatin Kamala Harris für das Amt des Vizepräsidenten kandidiert.

 
Wetten vor der Entscheidung – Verdacht auf Insiderwissen erschüttert Polymarket
Kurz vor der Ankündigung eines Waffenstillstands zwischen den USA und Iran haben neu angelegte Accounts auf der Plattform Polymarket, einem Online-Wettmarkt, auf dem Nutzer mit Kryptowährungen auf politische und wirtschaftliche Ereignisse setzen, auffällig präzise gewettet – und damit in wenigen Stunden Gewinne in sechsstelliger Höhe erzielt. Auffällig ist nicht nur die Summe, sondern der Zeitpunkt. Während die öffentliche Lage noch von Eskalation geprägt war und kaum Hinweise auf eine Einigung existierten, setzten diese Wallets gezielt auf genau dieses Ergebnis.

Blockchain-Daten zeigen, dass mindestens 50 neu erstellte Wallets am selben Tag große „Yes“-Positionen eingingen. Einige davon nur Stunden, andere sogar Minuten vor der offiziellen Mitteilung. Ein einzelner Account wandelte rund 72.000 Dollar Einsatz in etwa 200.000 Dollar Gewinn um. Andere folgten mit ähnlich auffälligen Treffern.

Die Struktur dahinter wirft Fragen auf. Polymarket arbeitet mit sogenannten Proxy Smart Contract Wallets. Ein Nutzer kann also mehrere Accounts parallel erstellen, ohne dass sich das öffentlich zuordnen lässt. Genau das macht es nahezu unmöglich zu erkennen, ob es sich um echte neue Teilnehmer handelt oder um bestehende Akteure, die ihre Spuren aufteilen. Damit steht auch im Raum, dass hinter den zahlreichen Accounts deutlich weniger tatsächliche Personen stehen könnten.

Der Verdacht liegt nahe, dass hier nicht nur spekuliert wurde. Mehrere politische Stimmen sprechen offen von möglichem Insiderwissen. Der Vorwurf: Zugang zu Informationen vor der Öffentlichkeit könnte gezielt genutzt worden sein, um daraus Profit zu schlagen. Gleichzeitig wächst im US-Kongress parteiübergreifend der Druck, solche Märkte stärker zu regulieren und Regeln zum Insiderhandel auch auf diese Plattformen auszuweiten.

 
WOW - Fox News räumt ein, dass keines der von Donald Trump genannten Ziele des Krieges erreicht wurde.
Wenn der Hofberichterstatter die Rechnung präsentiert
Fox News hat eingeräumt, dass keines der von Trump genannten Kriegsziele erreicht wurde. Man liest das zweimal. Nicht weil es komplex ist, sondern weil der Sender, der diesen Krieg wochenlang als historischen Triumph begleitet hat, nun selbst die Lücke zwischen Ankündigung und Wirklichkeit benennt. Regimewechsel - nicht erreicht. Vollständige Zerstörung des iranischen Atomprogramms - nicht erreicht. Dauerhafte Öffnung der Straße von Hormus - nicht erreicht. Iran ist noch da. Das Regime ist noch da. Das angereicherte Uran liegt noch irgendwo unter iranischem Boden. Und die Straße von Hormus wurde, Stunden nach dem Waffenstillstand, erneut gesperrt.
Trump hatte erklärt, alle Ziele seien erreicht und sogar übertroffen worden. Fox News sendet seit Wochen in diesem Geist. Dass ausgerechnet dieser Sender jetzt die Bilanz zieht, ist weniger eine journalistische Leistung als ein Hinweis darauf, wie unhaltbar die offizielle Darstellung geworden ist. Wenn der treueste Spiegel anfängt, ein anderes Bild zu zeigen, sagt das mehr über das Original als über den Spiegel.

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Gericht stoppt Trump-Plan zu Aufhebung von Schutzstatus für Äthiopier
Der US-Präsident wollte tausenden Äthiopiern die befristete Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis entziehen. Ein Richter in Boston hat das verhindert

Boston/Washington – Ein US-Bundesrichter hat am Mittwoch (Ortszeit) den Plan der Regierung von Präsident Donald Trump gestoppt, den Schutzstatus für mehr als 5000 Äthiopier zu beenden. Dieser Status ermöglicht es ihnen, legal in den USA zu leben und zu arbeiten. Ein Richter in Boston erklärte, der Wille des Präsidenten könne die vom Kongress erlassenen Gesetze nicht außer Kraft setzen. Die Begründung der Regierung für die Beendigung des Schutzes sei vorgeschoben.

Bei dem sogenannten Temporären Schutzstatus (TPS) handelt es sich um eine Regelung, die Menschen aus Ländern mit Naturkatastrophen oder bewaffneten Konflikten eine befristete Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis in den USA gewährt. Die Regierung in Washington hatte im Dezember angekündigt, den Schutzstatus für Äthiopier beenden zu wollen. Zur Begründung hieß es, die Bedingungen in dem afrikanischen Land stellten keine ernsthafte Bedrohung mehr für eine sichere Rückkehr dar. Die Regierung von Trumps Vorgänger Joe Biden hatte den Status für Äthiopier 2022 erstmals gewährt. (APA, 9.4.2026)


 
Amerika zuerst, aber Stahl aus Europa – Trumps Ballroom offenbart den nächsten Widerspruch
Donald Trump hat seine Politik immer wieder mit dem Schutz der amerikanischen Industrie begründet. Zölle auf Stahl, harte Worte gegen Importe, klare Ansagen an Verbündete. Umso bemerkenswerter ist, was jetzt im eigenen Haus passiert. Für den geplanten Ballroom im Weißen Haus, ein Projekt im Umfang von rund 400 Millionen Dollar, soll Stahl aus Europa verbaut werden, geliefert vom Konzern ArcelorMittal. Der Wert der Lieferung liegt bei mehreren zehn Millionen Dollar, intern war von rund 37 Millionen die Rede. Der Präsident hatte noch betont, dass der Bau den Steuerzahler nichts kosten werde. Finanziert werde alles über Spenden, unter anderem aus der Tech- und Krypto-Branche. Auch die Klimaanlage komme von einem US-Unternehmen, Carrier. Wer den Stahl liefert, wurde öffentlich lange nicht gesagt. Jetzt zeigt sich, dass er nicht aus den USA kommt, sondern aus europäischer Produktion eines globalen Konzerns mit Sitz in Luxemburg.

Zeitlich fällt das mit einer politischen Entscheidung zusammen. Kurz nach Trumps eigenen Aussagen über die Stahlspende wurden Zölle angepasst, darunter auch Regelungen, die Herstellern mit Standorten in Kanada entgegenkommen könnten. ArcelorMittal produziert genau dort und investiert gleichzeitig in den USA, etwa in Alabama. Offiziell wird jeder Zusammenhang zurückgewiesen, intern wird er zumindest diskutiert. In der amerikanischen Stahlbranche sorgt das für Unruhe. Verbände weisen darauf hin, dass die heimische Industrie den Bedarf problemlos decken könnte. Gerade weil Zölle den Markt schützen sollen, wirkt die Entscheidung widersprüchlich.

Der Hintergrund reicht weiter. ArcelorMittal ist ein global aufgestelltes Unternehmen mit Produktionsstandorten in Europa, Nordamerika und Asien. Konzernchef Lakshmi Mittal hat sich in der Vergangenheit positiv über Trump geäußert, gleichzeitig profitiert das Unternehmen von steigenden Stahlpreisen infolge genau jener Handelspolitik. Am Ende bleibt ein Bild, das nicht zu den eigenen Ansagen passt. Während außen Härte gegenüber Importen demonstriert wird, entsteht im Inneren ein Prestigeprojekt, das auf genau diese Importe setzt.

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Wenn der Hofberichterstatter die Rechnung präsentiert
Fox News hat eingeräumt, dass keines der von Trump genannten Kriegsziele erreicht wurde. Man liest das zweimal. Nicht weil es komplex ist, sondern weil der Sender, der diesen Krieg wochenlang als historischen Triumph begleitet hat, nun selbst die Lücke zwischen Ankündigung und Wirklichkeit benennt. Regimewechsel – nicht erreicht. Vollständige Zerstörung des iranischen Atomprogramms – nicht erreicht. Dauerhafte Öffnung der Straße von Hormus – nicht erreicht. Iran ist noch da. Das Regime ist noch da. Das angereicherte Uran liegt noch irgendwo unter iranischem Boden. Und die Straße von Hormus wurde, Stunden nach dem Waffenstillstand, erneut gesperrt.

Trump hatte erklärt, alle Ziele seien erreicht und sogar übertroffen worden. Fox News sendet seit Wochen in diesem Geist. Dass ausgerechnet dieser Sender jetzt die Bilanz zieht, ist weniger eine journalistische Leistung als ein Hinweis darauf, wie unhaltbar die offizielle Darstellung geworden ist. Wenn der treueste Spiegel anfängt, ein anderes Bild zu zeigen, sagt das mehr über das Original als über den Spiegel.

 
Bacon (Republikaner): Ich halte es für einen völlig verrückten, schwerwiegenden Fehler, in ein anderes Land zu gehen und dort für einen der Kandidaten Wahlkampf zu machen. Wir wollen nicht, dass sich andere in unsere Wahlen einmischen. Ich garantiere Ihnen, dass es den Ungarn nicht gefällt, wenn die Vereinigten Staaten dort hineingehen und sich in ihre Wahlen einmischen. Genau das macht Russland. Genau das macht China. Deshalb würde ich die Regierung dazu auffordern, sich verdammt noch mal aus Ungarn herauszuhalten.
Und was passiert, wenn die andere Seite gewinnt? Dann werden sie sagen: Der Präsident, die amerikanische Regierung, hat meinen Gegner unterstützt. Wie wird sich das in den kommenden Jahren auswirken? Ich halte das für einen dummen Fehler.

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