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US-News

Sie wollten Kinder zu Fremden in ihrem Geburtsland machen
Der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten hat an diesem Dienstag eine weite Auslegung des Geburtsrechts bestätigt und damit jene Verfügung des Präsidenten zurückgewiesen, die Kindern die Staatsbürgerschaft verweigern sollte, deren Eltern sich unrechtmäßig oder nur vorübergehend im Land aufhalten. Die Entscheidung folgt der seit langem gefestigten Auslegung des vierzehnten Verfassungszusatzes. Sie fiel am letzten Tag einer Sitzungsperiode, die fast ganz um Donald Trumps weitreichende Ansprüche auf präsidiale Macht kreiste und meist zu seinen Gunsten ausging. Trump nannte den Spruch schlecht für das Land.

Das Mehrheitsvotum verfasste der Vorsitzende Richter John Roberts. Er führte die amerikanische Geburtsbürgerschaft auf das englische Gewohnheitsrecht zurück, wonach jeder, der im Herrschaftsgebiet des Monarchen geboren wurde, als geborener Untertan galt. Wer im Land zur Welt komme, so das Gericht, sei mit sehr wenigen Ausnahmen Bürger.

In den Schriftsätzen kehrte ein alter Schatten wieder. Das Urteil im Fall Dred Scott aus dem Jahr 1857 hatte einst erklärt, die Schwarzen, ob versklavt oder frei, seien keine Bürger der Vereinigten Staaten. Roberts nannte diesen Spruch verabscheuungswürdig, eine Abkehr von einem zuvor anerkannten Verständnis, die mit Entsetzen aufgenommen worden sei. Das Bürgerrechtsgesetz von 1866 und die Bürgerschaftsklausel des vierzehnten Zusatzes hätten danach das alte Verständnis wiederhergestellt, und die Gesetzgeber hätten unmissverständlich klargemacht, dass sie damit das Scott-Urteil verwürfen. In den einhundertvierundneunzig Seiten der Mehrheitsmeinung samt den zustimmenden und den abweichenden Voten taucht der Name Dred Scott achtundvierzig Mal auf. Und doch, schrieb Roberts, schlügen die Regierung und das maßgebliche Minderheitsvotum eine Rückkehr zu seinem innersten Satz vor, dass für gewisse Menschen die Geburt auf amerikanischem Boden nicht genüge, um die Staatsbürgerschaft zu verleihen.

 
Jeder Stromstoß ein Gewinn – Der Präsident verdient mit, wenn ICE zugreift
Am zehnten Februar legte Donald Trump offen, dass er Aktien im Wert von einer bis fünf Millionen Dollar am Konzern Axon Enterprise erworben hatte, der die Elektroschockwaffen der Marke Taser herstellt, dazu Körperkameras und Software für den Polizeidienst. Zwei Wochen später kündigte die Einwanderungsbehörde ICE an, sie suche einen Vertragspartner für ein Geschäft, das wie auf die Erzeugnisse eben dieses Konzerns zugeschnitten wirkt. Bekannt wurde diese Abfolge an diesem Montag.

Das Geschäft hat Gewicht. Fünf Jahre soll es laufen, zweihundertzwanzig Millionen Dollar schwer, und es umfasst siebzehntausendachthundert Elektroschockwaffen, dazu Munition ohne Begrenzung und allerlei Unterstützungsleistungen. Würde es geschlossen, vervierfachte es den Bestand, über den ICE heute verfügt, und ersetzte rund viertausenddreihundert Geräte im Einsatz. Die Ausschreibung nennt ausdrücklich den Wechsel zum Modell Taser 10, das die älteren, ebenfalls von Axon stammenden Geräte ablösen soll. Sie verlangt Eigenschaften, die gerade dieses Modell aufweist, eine Reichweite von rund vierzehn Metern und zehn einzeln zielbare Elektroden. Fachleute des Beschaffungswesens sagen, solche Vorgaben schlössen jeden anderen Bieter von vornherein aus.

 
Donald Trump: Er prägt die Münze und kassiert, bevor sie fällt
Im ersten Jahr seiner Rückkehr ins Weiße Haus hat Donald Trump ein Vermögen eingenommen, das jede frühere Vorstellung übersteigt. Mindestens zwei Milliarden und zweihundert Millionen Dollar weist die verpflichtende Vermögenserklärung für das Jahr 2025 aus, die am Dienstag veröffentlicht wurde. Rund eine Milliarde und vierhundert Millionen davon stammen aus den Kryptogeschäften der Familie, der Rest aus dem übrigen Besitz, den Immobilien zumal. Für das ganze Jahr 2024, ehe er ins Amt zurückkehrte, hatten seine Unternehmen wenigstens sechshundertzweiundzwanzig Millionen Dollar abgeworfen.

Der größte einzelne Zufluss kam, als eine dem Staat der Vereinigten Arabischen Emirate nahestehende Investmentfirma fast die Hälfte des wichtigsten Kryptounternehmens der Familie erwarb, World Liberty Financial. Mit diesem Kauf verschwamm die Linie zwischen der Außenpolitik eines Landes und dem Privatgeschäft seines Präsidenten. Im Januar 2025, wenige Tage vor der Amtseinführung, zahlte die Firma fünfhundert Millionen Dollar für einen Anteil von neunundvierzig Prozent. Bald darauf schloss dieselbe Regierung der Emirate mit der Regierung Trumps ein Geschäft über die Ausfuhr wertvoller Rechnerchips, die künstliche Intelligenz antreiben, gegen den Einwand einiger Beamter der nationalen Sicherheit. Die Erklärung nennt dieses Geschäft nicht beim Namen, führt aber ungenannte Anlagen an, die Trump mehr als zweihundert Millionen Dollar einbrachten.

 
Trump kündigt Sonderparteitag der Republikaner an
US-Präsident Donald Trump und die Republikanische Partei wollen mit einem Sonderparteitag in Dallas Wähler für die Kongress-Zwischenwahlen im November mobilisieren.

Die Veranstaltung werde im September in Dallas stattfinden, verkündete der US-Präsident gestern. „Es wird fantastisch! So etwas hat es noch nie gegeben, und es wird ein wahrhaft historisches Ereignis sein.“

Auf dem Parteitag will Trump zwei Monate vor den für ihn äußerst wichtigen Zwischenwahlen im November offenbar seine Verdienste würdigen und dem Wahlkampf seiner in Umfragen schwächelnden Republikaner neuen Schwung geben.

„Dallas wird am 9. und 10. September im Mittelpunkt stehen, wenn wir unsere Nation, unsere Errungenschaften und unsere glänzende Zukunft feiern“, schrieb er in seinem Onlinedienst Truth Social.

 
... auch heute wieder ein Beitrag zum Thema: Ich habe schon mehr Menschen gesehen, die sich um einen Geldautomaten versammelt haben: "Great American State Fair"
Sie ist Teil des größeren Programms Freedom 250, mit dem die 250-jährige Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten gefeiert werden soll. Die Messe findet vom 25. Juni bis 10. Juli 2026 auf der National Mall in Washington statt. Und täglich lachen wir uns schlapp ...

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