„Pass auf uns auf“ – Amerika, wie tief bist du gesunken
Biddeford/Bucaramanga (KB) – Karolina Rojas hat ein Foto veröffentlicht, sie selbst, ihre kleine Tochter und Johan Sebastián Durán Guerrero. Darunter schrieb sie, sie liebe ihn, er sei ihr Alles gewesen, und sie finde keine Worte für diesen Schmerz. Er möge auf sie alle aufpassen und sie nicht allein lassen. Sie flehe ihn darum an. Am Montagmorgen erschoss ein Beamter der Einwanderungsbehörde ihn auf einer Kreuzung in Biddeford.
Das Heimatschutzministerium erklärt, der Beamte habe aus Sorge um die öffentliche Sicherheit geschossen. Wer in jenem Viertel wohnt, hört diesen Satz anders. Es habe überhaupt keine Bedrohung gegeben, sagt die Anwohnerin Mary Hayes, bis jene angefangen hätten, um 7 Uhr morgens auf ein Auto auf offener Straße zu feuern. Ihre Nachbarschaft sei eine Arbeitergegend, in der die Menschen an einem Montagmorgen aufstünden, um zur Arbeit zu fahren. Man sei eine Stadt der Arbeit und der alten Fabriken, sagt sie, das Herz von Maine.
In diesem Satz steckt der ganze Vorgang. Die erfundene Gefahr, vor der die Beamten die Öffentlichkeit angeblich schützten, betrat die Straße erst mit ihnen. Vor ihrem Eintreffen gab es dort einen Mann in einem Kleinwagen und Menschen, die sich für die Frühschicht fertig machten. Nach ihrem Eintreffen gab es Einschusslöcher in einer Windschutzscheibe und einen Toten auf dem Asphalt. Die Behörde beschreibt die Lage, die sie selbst geschaffen hat, und leitet aus dieser Beschreibung ihre Rechtfertigung ab, ein Verfahren, das in jedem Rechtsstaat als das gilt, was es ist.
kaizen-blog.org
Biddeford/Bucaramanga (KB) – Karolina Rojas hat ein Foto veröffentlicht, sie selbst, ihre kleine Tochter und Johan Sebastián Durán Guerrero. Darunter schrieb sie, sie liebe ihn, er sei ihr Alles gewesen, und sie finde keine Worte für diesen Schmerz. Er möge auf sie alle aufpassen und sie nicht allein lassen. Sie flehe ihn darum an. Am Montagmorgen erschoss ein Beamter der Einwanderungsbehörde ihn auf einer Kreuzung in Biddeford.
Das Heimatschutzministerium erklärt, der Beamte habe aus Sorge um die öffentliche Sicherheit geschossen. Wer in jenem Viertel wohnt, hört diesen Satz anders. Es habe überhaupt keine Bedrohung gegeben, sagt die Anwohnerin Mary Hayes, bis jene angefangen hätten, um 7 Uhr morgens auf ein Auto auf offener Straße zu feuern. Ihre Nachbarschaft sei eine Arbeitergegend, in der die Menschen an einem Montagmorgen aufstünden, um zur Arbeit zu fahren. Man sei eine Stadt der Arbeit und der alten Fabriken, sagt sie, das Herz von Maine.
In diesem Satz steckt der ganze Vorgang. Die erfundene Gefahr, vor der die Beamten die Öffentlichkeit angeblich schützten, betrat die Straße erst mit ihnen. Vor ihrem Eintreffen gab es dort einen Mann in einem Kleinwagen und Menschen, die sich für die Frühschicht fertig machten. Nach ihrem Eintreffen gab es Einschusslöcher in einer Windschutzscheibe und einen Toten auf dem Asphalt. Die Behörde beschreibt die Lage, die sie selbst geschaffen hat, und leitet aus dieser Beschreibung ihre Rechtfertigung ab, ein Verfahren, das in jedem Rechtsstaat als das gilt, was es ist.
"Pass auf uns auf" – Amerika, wie tief bist du gesunken
Biddeford/Bucaramanga (KB) - Karolina Rojas hat ein Foto veröffentlicht, sie selbst, ihre kleine Tochter und Johan Sebastián Durán Guerrero. Darunter schrieb sie, sie liebe ihn, er sei ihr Alles gewesen, und sie finde keine Worte für diesen Schmerz. Er möge auf sie alle aufpassen und sie nicht...
