Trumps Ego-Show in Dallas: Der republikanische Parteitag, den niemand will
Gegen die drohende Niederlage bei den Zwischenwahlen könnte Donald Trump einiges tun. Stattdessen macht er die eigene Partei einmal mehr zum Opfer seiner Eitelkeit
Wer es noch halbwegs gut mit Donald Trump meint, nennt den überflüssigen Parteitag in Dallas einen riskanten Versuch, die Niederlage bei den Zwischenwahlen im November doch noch abzuwenden. Das ist fadenscheinig: Bei dem Event am Mittwoch und Donnerstag geht es einzig darum, Trumps Gier nach Aufmerksamkeit zu befriedigen. Ob das seinen Republikanern hilft, ist ihm egal.
Was sich die konservativen Kandidaten für den US-Kongress wünschen, wäre Geld aus Trumps prall gefüllter Wahlkampfkasse. Ansonsten sollte sich der Präsident besser nicht einmischen, denn die Umfragen des 80-Jährigen sind mit mies noch gnädig umschrieben. Abgesehen von seinen treu ergebenen Maga-Fans erleben fast alle Wählenden einen Präsidenten, der sich lieber in schmerzhafte Wirtschaftskonflikte mit dem beliebten Nachbarn Kanada stürzt und über seine geplanten Prunkbauten in Washington fabuliert, statt gegen die hohen Spritpreise wegen seines so endlosen wie unnützen Iran-Krieges vorzugehen.
Referendum und Ego-Show
Dass Trump trotzdem macht, was er will, erklärt sein eigener Blick auf die vergangenen zehn Jahre. Denn er schaffte immer wieder das scheinbar Unmögliche: Er trotzte schlechten Umfragen, Dutzenden Prozessen und mehreren Attentatsversuchen. Tausendmal totgesagt errang er Siege, die ihn zum mächtigsten US-Präsidenten seit Jahrzehnten machten. Trump hat schlicht keinen Grund, seinen Instinkten zu misstrauen.
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Gegen die drohende Niederlage bei den Zwischenwahlen könnte Donald Trump einiges tun. Stattdessen macht er die eigene Partei einmal mehr zum Opfer seiner Eitelkeit
Wer es noch halbwegs gut mit Donald Trump meint, nennt den überflüssigen Parteitag in Dallas einen riskanten Versuch, die Niederlage bei den Zwischenwahlen im November doch noch abzuwenden. Das ist fadenscheinig: Bei dem Event am Mittwoch und Donnerstag geht es einzig darum, Trumps Gier nach Aufmerksamkeit zu befriedigen. Ob das seinen Republikanern hilft, ist ihm egal.
Was sich die konservativen Kandidaten für den US-Kongress wünschen, wäre Geld aus Trumps prall gefüllter Wahlkampfkasse. Ansonsten sollte sich der Präsident besser nicht einmischen, denn die Umfragen des 80-Jährigen sind mit mies noch gnädig umschrieben. Abgesehen von seinen treu ergebenen Maga-Fans erleben fast alle Wählenden einen Präsidenten, der sich lieber in schmerzhafte Wirtschaftskonflikte mit dem beliebten Nachbarn Kanada stürzt und über seine geplanten Prunkbauten in Washington fabuliert, statt gegen die hohen Spritpreise wegen seines so endlosen wie unnützen Iran-Krieges vorzugehen.
Referendum und Ego-Show
Dass Trump trotzdem macht, was er will, erklärt sein eigener Blick auf die vergangenen zehn Jahre. Denn er schaffte immer wieder das scheinbar Unmögliche: Er trotzte schlechten Umfragen, Dutzenden Prozessen und mehreren Attentatsversuchen. Tausendmal totgesagt errang er Siege, die ihn zum mächtigsten US-Präsidenten seit Jahrzehnten machten. Trump hat schlicht keinen Grund, seinen Instinkten zu misstrauen.
Trumps Ego-Show in Dallas: Der republikanische Parteitag, den niemand will
Gegen die drohende Niederlage bei den Zwischenwahlen könnte Donald Trump einiges tun. Stattdessen macht er die eigene Partei einmal mehr zum Opfer seiner Eitelkeit