USA schieben 2 Kubaner nach Zentralafrika ab – ohne Papiere kommen sie dort nicht weg
Yasmany Moreno de Armas glaubte, wieder einmal innerhalb der Vereinigten Staaten verlegt zu werden. Der 32-jährige Kubaner hatte rund 10 Jahre im Land gelebt, zeitweise mit seiner Familie in Miami, und nach anderen abgelehnten Möglichkeiten versucht, über ein Asylverfahren einen legalen Status zu erhalten. Seit Mai saß er in Abschiebehaft. In Louisiana setzte man ihn in ein Flugzeug. Erst rund 2 Stunden nach dem Start erfuhr er, wohin die Reise ging: in die Zentralafrikanische Republik. Mit diesem Land verbindet ihn nichts. Er besitzt dort keine Staatsangehörigkeit und hatte dort nie gelebt.
Mit ihm wurde Aristides Fernandez Garcia abgeschoben. Die Männer sagen, sie seien ohne Reisepässe oder andere notwendige Dokumente angekommen. Fernandez Garcia habe weder Visum noch ausreichende Papiere und könne deshalb selbst dann nicht ausreisen, wenn er das Geld für ein Ticket hätte. „Wir sind hier Gefangene“, beschreibt er ihre Lage. Sie dürften nicht einfach gehen. Dann folgt der Satz, der kaum noch Erklärung braucht: „Ich fühle mich entführt.“ Moreno de Armas spricht von einem Albtraum und davon, dass sie täglich Risiken ausgesetzt seien.
Besonders bitter wird der Fall durch die eigene Bewertung der US-Regierung. Das Heimatschutzministerium bezeichnet die Zentralafrikanische Republik für diese Abschiebungen als „sicheres Land“ und erklärt, man wende das Gesetz an. Gleichzeitig führt das US-Außenministerium denselben Staat auf der höchsten Warnstufe 4 und rät Amerikanern ausdrücklich von Reisen dorthin ab. Die Behörde verweist auf eine schwere Sicherheitslage und Entführungsgefahr. Hilfe für US-Bürger könne dort zudem nur eingeschränkt geleistet werden. Für die abgeschobenen Männer gilt diese Warnung offenbar nicht.
Der Fall steht längst nicht allein. Menschenrechtsorganisationen dokumentierten 2026 wiederholt Abschiebeflüge in Drittstaaten, zu denen die Betroffenen häufig keine persönliche oder rechtliche Verbindung haben. Allein im August wurden 16 solcher Flüge in 13 Länder registriert. Bei Moreno de Armas und Fernandez Garcia bleiben sehr einfache Fragen offen: Warum wurden sie ausgerechnet dorthin gebracht? Welche wirkliche Vorwarnung bekamen sie? Wer sorgt dafür, dass sie gültige Papiere erhalten und das Land wieder verlassen können? Die Vereinigten Staaten haben zwei Männer abgeschoben. Nach deren eigener Schilderung endete die Abschiebung dort, wo ihre Bewegungsfreiheit aufhörte.
Yasmany Moreno de Armas glaubte, wieder einmal innerhalb der Vereinigten Staaten verlegt zu werden. Der 32-jährige Kubaner hatte rund 10 Jahre im Land gelebt, zeitweise mit seiner Familie in Miami, und nach anderen abgelehnten Möglichkeiten versucht, über ein Asylverfahren einen legalen Status zu erhalten. Seit Mai saß er in Abschiebehaft. In Louisiana setzte man ihn in ein Flugzeug. Erst rund 2 Stunden nach dem Start erfuhr er, wohin die Reise ging: in die Zentralafrikanische Republik. Mit diesem Land verbindet ihn nichts. Er besitzt dort keine Staatsangehörigkeit und hatte dort nie gelebt.
Mit ihm wurde Aristides Fernandez Garcia abgeschoben. Die Männer sagen, sie seien ohne Reisepässe oder andere notwendige Dokumente angekommen. Fernandez Garcia habe weder Visum noch ausreichende Papiere und könne deshalb selbst dann nicht ausreisen, wenn er das Geld für ein Ticket hätte. „Wir sind hier Gefangene“, beschreibt er ihre Lage. Sie dürften nicht einfach gehen. Dann folgt der Satz, der kaum noch Erklärung braucht: „Ich fühle mich entführt.“ Moreno de Armas spricht von einem Albtraum und davon, dass sie täglich Risiken ausgesetzt seien.
Besonders bitter wird der Fall durch die eigene Bewertung der US-Regierung. Das Heimatschutzministerium bezeichnet die Zentralafrikanische Republik für diese Abschiebungen als „sicheres Land“ und erklärt, man wende das Gesetz an. Gleichzeitig führt das US-Außenministerium denselben Staat auf der höchsten Warnstufe 4 und rät Amerikanern ausdrücklich von Reisen dorthin ab. Die Behörde verweist auf eine schwere Sicherheitslage und Entführungsgefahr. Hilfe für US-Bürger könne dort zudem nur eingeschränkt geleistet werden. Für die abgeschobenen Männer gilt diese Warnung offenbar nicht.
Der Fall steht längst nicht allein. Menschenrechtsorganisationen dokumentierten 2026 wiederholt Abschiebeflüge in Drittstaaten, zu denen die Betroffenen häufig keine persönliche oder rechtliche Verbindung haben. Allein im August wurden 16 solcher Flüge in 13 Länder registriert. Bei Moreno de Armas und Fernandez Garcia bleiben sehr einfache Fragen offen: Warum wurden sie ausgerechnet dorthin gebracht? Welche wirkliche Vorwarnung bekamen sie? Wer sorgt dafür, dass sie gültige Papiere erhalten und das Land wieder verlassen können? Die Vereinigten Staaten haben zwei Männer abgeschoben. Nach deren eigener Schilderung endete die Abschiebung dort, wo ihre Bewegungsfreiheit aufhörte.