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US-News

Immer mehr Republikaner rücken kurz vor den Kongresswahlen von Trump ab und fordern ein Ende seines Iran-Kriegs
Mike Rogers hat Donald Trumps Krieg gegen Iran verteidigt. Der frühere Kongressabgeordnete aus Michigan hielt ihn für notwendig, um Teheran am Bau einer Atomwaffe zu hindern. Auch eine Ermächtigung des Präsidenten zur Fortsetzung der Kämpfe unterstützte er. Jetzt, sechs Wochen vor den Kongresswahlen, fordert Rogers ein schnelles Ende. Die Familien in Michigan könnten sich ihren Alltag kaum noch leisten, erklärt er in einer Wahlkampfbotschaft. Lebensmittel seien zu teuer. Sobald der Krieg ende, würden die Energiekosten kräftig sinken. Rogers verlangt außerdem einen vorübergehenden Stopp amerikanischer Dieselexporte. Seine frühere Unterstützung für den Krieg steht weiterhin öffentlich da. Die neue Forderung richtet er an Menschen, deren Stimmen er im November braucht.

Rogers bewirbt sich in Michigan gegen den Demokraten Abdul El-Sayed um einen Sitz im US-Senat. In Iowa kämpft Ashley Hinson ebenfalls um ein Senatsmandat. Auch sie fordert inzwischen, der Krieg müsse sofort und erfolgreich beendet werden. Die Menschen ihres Bundesstaates dürften nicht länger an der Tankstelle oder an der Supermarktkasse dafür bezahlen, schreibt die republikanische Abgeordnete. Noch in diesem Monat hatte sie den Krieg anders beschrieben. Die militärische Arbeit müsse zu Ende gebracht werden; die Menschen in Iowa verstünden, dass der Einsatz notwendig gewesen sei, um einen größeren Konflikt zu verhindern. Hinson stimmte in diesem Jahr mehrfach gegen Anträge zur Beendigung des Krieges. Zuletzt vergangene Woche.

 
Protest nach neuer ICE-Gewalt in Texas
Nach neuer Gewalt von ICE-Einsatzkräften gegen einen Migranten haben im Bundesstaat Texas dutzende Menschen gegen das Vorgehen der umstrittenen US-Einwanderungsbehörde protestiert. Die ICE wende „viel zu viel Gewalt“ an, sagte eine 16-jährige Protestteilnehmerin.

Der Venezolaner war am Sonntag nach Angaben seiner Anwältin in Austin von ICE-Mitarbeitern angeschossen und verletzt worden. Obwohl der 28-Jährige zur Behandlung zweimal ins Krankenhaus gebracht worden sei, befand er sich weiter in Abschiebehaft.

Anwältin reicht Klage ein
Die Anwältin Kate Lincoln-Goldfinch erklärte, dass ihr Mandant „weiterhin große Schmerzen“ habe. Die Kugel war demnach „noch immer in seinem Körper“. Sie habe inzwischen Klage vor einem Bundesgericht eingereicht, sagte Lincoln-Goldfinch weiter.

 
„Donna Ganger, die Mutter der von einem ICE-Beamten grundlos erschossenen Renee Good: „Ich habe Präsident Trump gewählt, weil ich davon ausging, dass diese Beamten hier sind, um die Bürger der Vereinigten Staaten zu schützen, unschuldige Menschen wie unsere Familie und die anderen, die heute hier sind, vor Terroristen. Ganz sicher nicht, um uns hier als Terroristen zu beschuldigen und kostbare Menschenleben zu nehmen. Das ist Wahnsinn.“ (23. September 2026)

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„Wir haben das FBI gehackt“: Angreifer behaupten, persönliche Daten sämtlicher Mitarbeiter erbeutet zu haben
Die amerikanische Bundespolizei FBI sucht Menschen, die für sie arbeiten wollen. Am Dienstag empfing ihre Bewerberseite Besucher mit einer anderen Botschaft: „Diese Seite wurde von ShinyHunters beschlagnahmt.“ Die Angreifer hatten den Satz dort hinterlassen, wo sich sonst Bewerber über eine Laufbahn bei der Behörde informieren. Eine Anspielung auf jene Hinweise, mit denen das FBI selbst beschlagnahmte Internetseiten kennzeichnet. Diesmal traf der Spott die Ermittler. Kurz darauf waren die Bewerberseite und das Zugangsportal für angehende Spezialagenten nicht mehr erreichbar.

Die Gruppe ShinyHunters behauptet, sie habe Daten sämtlicher derzeitigen und früheren FBI-Mitarbeiter sowie aller Bewerber erbeutet. Dazu gehörten Namen und private Wohnanschriften, Telefonnummern und Geburtsdaten. Teilweise seien auch Angaben zu Ehepartnern enthalten. Ein Vertreter der Gruppe übergab eine Stichprobe mit angeblichen Datensätzen von rund 5.000 FBI-Beschäftigten. Einzelne darin enthaltene Telefonnummern konnten Personen mit den angegebenen Namen zugeordnet werden. Weitere Abgleiche ergaben, dass manche Nummern Mitarbeitern des amerikanischen Justizministeriums zugeordnet sind. Das stützt Teile der vorgelegten Angaben. Ob die gesamte Datensammlung echt ist und tatsächlich aus FBI-Systemen stammt, steht damit noch nicht fest.

Nach Veröffentlichung der ersten Berichte bestätigte das FBI, ihm seien die Behauptungen über unbefugte Aktivitäten auf seiner Bewerberseite bekannt. Die Behörde untersuche den Vorgang. Einen Diebstahl sämtlicher Personaldaten bestätigte sie damit nicht. Auch die Angaben der Angreifer über den Umfang des möglichen Zugriffs sind bislang nicht unabhängig überprüft. Zwischen einer veränderten Internetseite und dem behaupteten Zugriff auf die vollständigen Personalakten einer Bundesbehörde liegt ein erheblicher Unterschied.

Wie ShinyHunters nach eigener Darstellung vorgegangen sei, lässt sich dennoch konkret beschreiben. Der Angriff habe am Montagabend begonnen. Die Gruppe habe eine bislang unbekannte Sicherheitslücke in der Personalverwaltungssoftware PeopleSoft des Unternehmens Oracle ausgenutzt. Von dort aus sei sie auf Server der staatlichen Rechnerumgebung AWS GovCloud gelangt und habe zwischen zwei und drei Terabyte Daten heruntergeladen. GovCloud ist für besonders schutzbedürftige Aufgaben amerikanischer Regierungsstellen vorgesehen. Das FBI hat weder diesen Zugangsweg noch den behaupteten Datenabfluss bestätigt. Auch ein unabhängiger technischer Nachweis für den geschilderten Zugriff liegt bislang nicht vor.

Eine frühere Angriffswelle wirft zusätzliche Fragen auf. Bereits im Juni wurde über Zugriffe von ShinyHunters auf PeopleSoft-Systeme bei mehr als 100 Organisationen berichtet. Damals soll ein Versuch, in ein entsprechendes FBI-Portal einzudringen, gescheitert sein. Ob die Gruppe im September bei einem weiteren Angriff Erfolg hatte oder ihre jetzige Behauptung auf die frühere Angriffswelle zurückgeht, ist ungeklärt. Die Angreifer haben eine Erklärung geliefert. Die technische Bestätigung dafür fehlt bisher.

Sollten die behaupteten Daten tatsächlich in fremde Hände geraten sein, beträfe das weit mehr als die Arbeit am Schreibtisch. Private Anschriften könnten Ermittler und ihre Angehörigen auffindbar machen. Angaben über Ehepartner eröffneten Kriminellen zusätzliche Möglichkeiten, Menschen unter Druck zu setzen. Täter aus dem Umfeld solcher Angriffe haben zuvor gestohlene Telefondaten genutzt, um FBI-Ermittler zu verfolgen und einzuschüchtern. Auch fingierte Notrufe, mit denen bewaffnete Polizeieinsätze an Privatanschriften ausgelöst werden, gehören nach Darstellung der Behörde zu den Methoden der Gruppe. Für ausländische Nachrichtendienste wären zutreffende Personal- und Familiendaten ebenfalls von erheblichem Interesse.

Auf der veränderten Bewerberseite behauptete ShinyHunters darüber hinaus, auch geschützte Gesundheitsdaten seien betroffen. Die Gruppe beansprucht Zugriff auf Angaben über frühere Mitarbeiter und Bewerber. Gerade Bewerbungsunterlagen könnten persönliche Informationen enthalten, die nie für die Öffentlichkeit bestimmt waren. Welche dieser Daten tatsächlich vorliegen, ist nicht nachgewiesen. Eine bestätigte Benachrichtigung Betroffener wurde bislang ebenfalls nicht bekannt.

ShinyHunters ist für Angriffe bekannt, bei denen gestohlene Daten anschließend als Druckmittel eingesetzt werden. Üblicherweise drohen die Täter mit deren Veröffentlichung, falls die betroffene Organisation kein Geld zahlt. Im Fall des FBI weist ein Vertreter der Gruppe jedoch ein finanzielles Motiv zurück. Was man vorhabe, würde er eher als Nötigung denn als Erpressung bezeichnen. Auf ihrer Veröffentlichungsseite verlangt die Gruppe, dass das FBI innerhalb von einer Woche einen früheren Bericht über ShinyHunters berichtige oder entferne. Darin hatte die Behörde den Angreifern vorgeworfen, den Umfang ihres Zugriffs auf vertrauliche Daten zu übertreiben, um Zahlungen zu erzwingen. Auch Drohungen gegen Opfer und deren Familien hatte das FBI beschrieben.

Die Angreifer beendeten ihre Nachricht mit den Worten „Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit in dieser Angelegenheit“, einer Anspielung auf Donald Trumps Veröffentlichungen in seinem eigenen sozialen Netzwerk. Ein Spott, der sich leicht verbreiten lässt. Für die Menschen, deren Namen in der vorgelegten Stichprobe stehen, ist die offene Frage erheblich ernster: Ob jemand inzwischen weiß, wo sie wohnen.
 
Hegseth lässt künftige Generäle Krieg spielen und stellt das bisherige Beförderungssystem auf den Kopf
Pete Hegseth will Offiziere künftig im simulierten Gefecht prüfen, bevor sie zum General oder Admiral aufsteigen dürfen. Noch in diesem Jahr soll das Pentagon ein neues Auswahlverfahren einführen. Oberste und Kapitäne der Marine müssen darin zeigen, wie sie unter Druck militärische Entscheidungen treffen. Hegseth wolle Bürokratie abbauen und Beförderungen an tatsächliche Leistung knüpfen. Zeugnisse und Beurteilungen, die Vorgesetzte über eine ganze Laufbahn hinweg gesammelt haben, sollen für die Auswahl künftig weniger ausschlaggebend sein. Ein Gefecht am Bildschirm soll mitentscheiden, wer später echte Soldaten befehligt. Hegseth begründet das mit den Erfahrungen großer Militärmanöver vor dem Eintritt der USA in den Zweiten Weltkrieg. Damals seien unter anderem Dwight Eisenhower und Chester Nimitz als fähige Befehlshaber hervorgetreten.

Wie diese Prüfung aussehen soll, hängt von der Teilstreitkraft ab. Das Heer plant einen schriftlichen Teil mit anschließendem digitalem Kriegsspiel. Luftwaffe und Weltraumstreitkräfte setzen auf eine zweistündige Analyseprüfung und eine einstündige Simulation. Marineoffiziere sollen am Naval War College zunächst 3 Stunden schriftlich geprüft werden, bevor ein Kriegsspiel von 2 bis 3 Stunden folgt. Das Marine Corps sieht eine achtstündige Fernprüfung auf einer Plattform mit künstlicher Intelligenz vor. Auch der Gemeinsame Generalstab beteiligt sich: 50 bis 60 Studierende des Joint Forces Staff College sollen erst schriftlich geprüft werden und anschließend in Norfolk eine Übung mit künstlicher Intelligenz absolvieren. Mit der Leitung beauftragte Hegseth bereits vor einem Jahr Stuart Scheller. Die Teilstreitkräfte sollen dem Pentagon wöchentlich über die Entwicklung des Verfahrens berichten.

Hegseth hat bereits zahlreiche Beförderungen zu Generals- und Admiralsrängen blockiert, darunter nach vorliegenden Berichten viele schwarze Offiziere und Frauen. Zugleich behauptet er seit Langem, beim Militär würden Menschen aufgrund ihrer Herkunft oder ihres Geschlechts befördert. Belege für die von ihm angeprangerten Quoten legte er nicht vor. Nun bezeichnet er seine neue Gefechtsprüfung als objektiven Maßstab, bei dem allein Entscheidungen unter Druck zählten. Welche Folgen ein schlechtes Ergebnis für einen erfahrenen Offizier haben wird, bleibt in den bislang beschriebenen Vorgaben offen. Fest steht: Über den Aufstieg in die höchsten militärischen Ränge soll künftig auch entscheiden, wie jemand einen Krieg führt, der nur auf dem Bildschirm stattfindet.
 
Ja, die Wahlen rücken immer näher
Russischer Oligarch bezahlt Trump-Sohn die Hochzeitsfeier: Jetzt verlangen auch Republikaner eine Untersuchung
Eine private Insel auf den Bahamas, drei Tage Hochzeitsfeier und ein Feuerwerk auf fremde Rechnung. Donald Trump Jr. und seine Frau Bettina sollen ihre Feier von Umar Kremlev finanziert bekommen haben, einem russischen Geschäftsmann mit Verbindungen zum Kreml. Der republikanische Senator John Curtis will wissen, was hinter den Geschenken steckt. Kremlev, Präsident des umstrittenen Internationalen Boxverbandes, habe sich kurz zuvor als Teil einer Delegation im Umfeld Wladimir Putins in China aufgehalten. Für Curtis riechen Zuwendungen in Höhe von Hunderttausenden Dollar an den Sohn des US-Präsidenten nach Korruption. Er fordert den Justizausschuss des Senats auf, Trump Jr. vorzuladen. Auch Hunter Biden solle zu seinen Beziehungen zu ausländischen Geschäftsleuten und möglichen finanziellen Vorteilen aussagen.

urtis steht damit in seiner eigenen Partei nicht mehr allein. John Cornyn, selbst Mitglied des Justizausschusses, unterstützt die Forderung ausdrücklich. Thom Tillis hält die Geschenke für derart fragwürdig, dass Trump Jr. von sich aus offenlegen solle, wie es dazu gekommen sei. Eine Untersuchung würde Tillis nach der Wahl unterstützen; auf eine Vorladung wollte er sich noch nicht festlegen. Bill Cassidy bezeichnete bereits ein Geschenk von 250.000 Dollar durch einen Geschäftsmann mit engen Kreml-Verbindungen als falsch. Hunter Biden erklärte unterdessen, er sei bereit, gemeinsam mit Trump Jr. auszusagen, jederzeit und an jedem Ort. Der Demokrat Dick Durbin unterstützt eine Untersuchung beider Präsidentensöhne. Hunter Biden habe zu seinen früheren Geschäften allerdings bereits unter Eid vor dem Kongress ausgesagt. Würde der Ausschuss die neuen Vorwürfe ignorieren, riskiere er nach Durbins Worten, an einer Vertuschung mitzuwirken.

Ausschussvorsitzender Chuck Grassley erklärte, er habe Curtis’ Schreiben noch nicht gelesen. Zudem müsse er sich mit Forderungen nach Anhörungen über die Geschäftspraktiken sozialer Netzwerke befassen. Cornyn geht davon aus, dass Grassley die Berichte zunächst prüfen wolle. Mehrheitsführer John Thune verwies ebenfalls auf den Ausschussvorsitzenden und erklärte, ihm fehlten Informationen für eine Stellungnahme zu Kremlevs Geschenken. Curtis’ Vorstoß trifft die Republikaner mitten im Wahlkampf: Demokraten wollen die Geschäfte der Präsidentenfamilie zum Thema machen, während nun auch Senatoren aus Trumps eigener Partei Aufklärung verlangen. Ob Trump Jr. tatsächlich vorgeladen wird, ist noch offen. Die Rechnung für die Feier steht jedenfalls im Raum.

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Trump traf Venezuelas Übergangspräsidentin in New York
US-Präsident Donald Trump und die venezolanische Übergangspräsidentin Delcy Rodriguez haben eiander am Rande der UNO-Vollversammlung in New York erstmals persönlich zu Gesprächen getroffen. Rodriguez sprach von einem „historischen“ Treffen und veröffentlichte auf X ein Foto, auf dem sie und Trump lächelnd zu sehen sind.

In den Gesprächen sei es um eine „Stärkung der bilateralen Beziehungen zwischen unseren Ländern“ gegangen, sagte die Interimspräsidentin. Auch die weitere Entwicklung einer Agenda für Zusammenarbeit „in strategischen Bereichen wie Energie, Bergbau und Sicherheit“ sei ein Thema gewesen.

Nach Angaben des Weißen Hauses nahmen an dem Treffen zudem mehrere US-Regierungsvertreter teil, darunter Außenminister Marco Rubio, Finanzminister Scott Bessent, Trump-Berater Stephen Miller und Trumps Stabschefin Susie Wiles.

Maduro in New York in Haft
Rodriguez war am Vortag in New York eingetroffen. Sie wurde am Sitz der Vereinten Nationen von UNO-Generalsekretär Antonio Guterres begrüßt, wie das venezolanische Staatsfernsehen meldete.

 
Xi bei Trump
Großer Empfang trotz vieler Streitpunkte
Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping trifft am Mittwoch auf Einladung von US-Präsident Donald Trump zu einem dreitägigen Staatsbesuch in Washington ein. Themen des Besuchs dürfte unter anderem der Zoll- und Handelsstreit beider Länder sein, außerdem Sicherheit im Umgang mit künstlicher Intelligenz sowie globale Konflikte wie der Iran-Krieg der USA und Israels und der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine.

Trump will bis Freitag mit einer Militärschau, einem Staatsbankett mit Tech-Unternehmern und einem gemeinsamen Tee für ein umfangreiches Besuchsprogramm sorgen. Für Xi ist es die erste USA-Reise seit 2023, als er zum Wirtschaftsgipfel APEC nach Kalifornien reiste und Trumps Amtsvorgänger Joe Biden traf. Trump lud Xi während seines Besuchs in Peking Mitte Mai ins Weiße Haus ein.

Nur einen Tag vor Xis Ankunft unterzeichnete Trump ein Abkommen mit Dänemark und Grönland zur Verteidigung und mehr militärischer Präsenz auf der Arktisinsel. Die USA wollen China und auch Russland davon abhalten, Einfluss in der Region zu gewinnen. Das könnte zu diplomatischen Verstimmungen bei dem Treffen führen.

 
USA laden Putin zum G-20-Gipfel in Miami ein
Die USA haben den russischen Präsidenten Wladimir Putin nach Angaben von Außenminister Marco Rubio zum G-20-Gipfel in Miami im Dezember eingeladen. „Wir hoffen, dass er die Einladung annimmt“, sagte Rubio heute am Rande der UNO-Generaldebatte in New York. Die USA haben in diesem Jahr den Vorsitz der G-20-Gruppe inne.

„Um Probleme zu lösen, muss man sich mit den Menschen treffen, mit denen man nicht übereinstimmt oder mit denen es möglicherweise Schwierigkeiten gibt“, sagte Rubio nach einem Treffen mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow in New York. „Daher haben wir Präsident Putin zum G-20-Gipfel eingeladen.“

Treffen in Trumps Golfclub
Der Gipfel soll im Dezember in einem Golfclub von US-Präsident Donald Trump im US-Bundesstaat Florida stattfinden.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte sich grundsätzlich zu einem Treffen mit Putin bei dem G-20-Treffen in den USA bereiterklärt. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow nannte das jedoch „unmöglich“ und erneuerte den Vorschlag, Putin könne Selenskyj in Moskau empfangen.

 
Dafür aber nicht die OSZE
OSZE: Keine Einladung zu US-Midterms
Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) ist nach eigenen Angaben erstmals seit Beginn ihrer Wahlbeobachtungen in den USA nicht zu den Kongresszwischenwahlen eingeladen worden.

Wie das Büro für demokratische Institutionen und Menschenrechte (ODIHR) der Organisation weiter mitteilte, beobachteten OSZE-Vertreter seit 2002 Kongresswahlen in den USA. Insgesamt sien sie bei zwölf Wahlen auf US-Bundesebene tätig gewesen.

„Abkehr von bewährter Praxis“
Es handle sich um eine „deutliche Abkehr von einer bewährten demokratischen Praxis“, erklärte die Organisation gestern. Die Entscheidung der USA stehe „nicht im Einklang mit den Verpflichtungen“ der Mitgliedsstaaten. „Ich bedauere die Entscheidung der Vereinigten Staaten zutiefst“, erklärte Pere Joan Pons, der Präsident der Parlamentarischen Versammlung der OSZE.

 
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