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US-News

Wie Rechenzentren Trumps Republikanern zum Verhängnis werden könnten
Steigende Strompreise, Wasserverbrauch, Flächenfraß: Vor den Midterms werden Rechenzentren zum Reizthema. Den Republikanern könnte das schaden

Ein wilder Fluss schlängelt sich durch einen Wald. Eine Straße im ländlichen Amerika mit Einfamilienhäusern. Ein Bauernhof, umgeben von saftigen Wiesen. So beginnt ein Wahlkampfspot gegen einen republikanischen Abgeordneten in Tennessee. Doch dann verdüstert sich das Bild. Riesige Betongebäude fallen aus dem Himmel und begraben die idyllische Landschaft unter sich. „Sie haben es auf unsere Flüsse abgesehen, unsere Dörfer, unsere Farmen“, warnt eine tiefe Männerstimme.

„Sie“, das sind die Technologiekonzerne, die derzeit im Affenzahn überall in den USA Rechenzentren hochziehen. Mitgemeint sind auch die Politikerinnen und Politiker, die diese Entwicklung angeblich zugelassen haben.

Data Center als Schimpfwort
Mehr als 150 Werbespots, in denen Rechenzentren oder künstliche Intelligenz eine Rolle spielen, hat das Medium NPR bis Anfang September bereits gezählt. Der Ton ist, wie in amerikanischen Wahlkämpfen üblich, oft an-, manchmal untergriffig. Besonders beliebt ist es, den politischen Gegner in die Nähe der unbeliebten Technologiebranche zu rücken.

 
Schlappe für Trump im Streit um 20.000 Wähler in Kalifornien
Das Justizministerium verdächtigte den Bundesstaat, rund 20.000 Menschen ohne US-Staatsbürgerschaft zu den Kongresswahlen zuzulassen. Der zuständige Richter wies den Antrag zurück

Washington – Die US-Regierung von Präsident Donald Trump hat im Rechtsstreit um 20.000 Wähler im demokratisch regierten Bundesstaat Kalifornien eine Niederlage hinnehmen müssen. Das Justizministerium verdächtigte Kalifornien, rund 20.000 Menschen zu den Kongresswahlen zuzulassen, obwohl sie gar keine Staatsbürger seien. Der zuständige Richter wies den Antrag auf eine einstweilige Verfügung zurück. Trump kündigte Berufung gegen die Entscheidung an.

Der Richter argumentierte, die Maßnahme hätte "verheerende Folgen" für die Integrität der Wahl. "Nie zuvor in der amerikanischen Geschichte" habe eine US-Regierung versucht, Bundesstaaten auf diese Weise und kurz vor den sogenannten Midterms ihrer Rechte zu berauben, hieß es zur Begründung. Das Abhalten von Wahlen liegt in den USA maßgeblich in der Hand der Bundesstaaten selbst.

Am kommenden Dienstag werden in den USA unter anderem das US-Repräsentantenhaus sowie rund ein Drittel der Sitze des Senats neu gewählt.

 
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