Michigan: Die Demokraten kämpfen um den Senat und gleichzeitig gegeneinander
In Michigan reichen wenige Tage vor der Wahl selbst die eigenen Parteifreunde aus, um einen Wahlkampf gehörig durcheinanderzubringen. Der demokratische Senatskandidat Abdul El-Sayed kämpft gegen den Republikaner Mike Rogers um einen frei werdenden Sitz. Das Rennen gehört zu den engsten des Landes. Doch während die Republikaner auf einen Sieg hoffen, beschäftigt sich El-Sayeds Partei zunehmend mit einem Streit, der aus den Vorwahlen stammt und nun unmittelbar vor dem 3. November erneut ausbricht. Seine frühere Konkurrentin Haley Stevens fordert von ihm eine eindeutige Distanzierung von einer politischen Anzeige, die amerikanische Unterstützung für Israel mit steigenden Lebensmittelpreisen verbindet. Außerdem verlangt sie Antworten auf frühere Äußerungen des Kandidaten, die bei jüdischen Wählern Besorgnis ausgelöst haben.
El-Sayed erklärte am Samstag nach einem Wahlkampfauftritt in Sterling Heights, er habe diese Anzeige weder in Auftrag gegeben noch stimme er ihrem Inhalt zu. Den Streit bezeichnete er als Ablenkung von den Fragen, über die er mit den Bürgern sprechen wolle. Er fordert eine Krankenversicherung für alle und will den Einfluss großer Geldgeber auf die Politik zurückdrängen. Auch die finanzielle Lage amerikanischer Familien gehöre in den Mittelpunkt. Stevens hielt jedoch an ihrer Kritik fest. Daraufhin wollte El-Sayeds Wahlkampfteam sie nach Angaben einer mit den Vorgängen vertrauten Person nicht mehr bei gemeinsamen Veranstaltungen begrüßen. Noch wenige Stunden zuvor hatten beide für Sonntag einen Auftritt mit dem demokratischen Abgeordneten James Clyburn geplant. Nun war selbst dieser gemeinsame Termin unsicher.
Clyburns Berater Antjuan Seawright erklärte, der Abgeordnete lade weiterhin beide Politiker zu einem Gottesdienst am Sonntagmorgen ein. Ob Stevens teilnehmen würde, blieb offen. Auch El-Sayed wich der Frage aus, ob er sie dort sehen wolle. Er ziehe es vor, über die wichtigen Themen des Wahlkampfes zu sprechen, und Stevens wolle offenbar über andere Dinge reden. Ein gemeinsamer Kirchgang, wenige Tage vor einer möglicherweise entscheidenden Senatswahl, war plötzlich zu einer politischen Schwierigkeit geworden.
Trump beobachtete den Streit am Samstagabend bei seiner Halloween-Feier in Mar-a-Lago. Zwischen grün beleuchteter Tanzfläche und kostümierten Gästen ließ er sich die Gelegenheit nicht entgehen. Die Demokraten kämpften wirklich heftig gegeneinander, erklärte er. Stevens verdiene dafür sogar Anerkennung. Im Senat beträgt die republikanische Mehrheit derzeit 53 zu 47 Sitze. Verlieren die Demokraten Michigan, müssten sie andernorts mindestens 5 zusätzliche Mandate gewinnen. Während El-Sayed seine Anhänger von einer politischen Zukunft überzeugen muss, beschäftigt ihn weiterhin eine Konkurrentin, die er bereits in den Vorwahlen hinter sich gelassen hatte.
In Michigan reichen wenige Tage vor der Wahl selbst die eigenen Parteifreunde aus, um einen Wahlkampf gehörig durcheinanderzubringen. Der demokratische Senatskandidat Abdul El-Sayed kämpft gegen den Republikaner Mike Rogers um einen frei werdenden Sitz. Das Rennen gehört zu den engsten des Landes. Doch während die Republikaner auf einen Sieg hoffen, beschäftigt sich El-Sayeds Partei zunehmend mit einem Streit, der aus den Vorwahlen stammt und nun unmittelbar vor dem 3. November erneut ausbricht. Seine frühere Konkurrentin Haley Stevens fordert von ihm eine eindeutige Distanzierung von einer politischen Anzeige, die amerikanische Unterstützung für Israel mit steigenden Lebensmittelpreisen verbindet. Außerdem verlangt sie Antworten auf frühere Äußerungen des Kandidaten, die bei jüdischen Wählern Besorgnis ausgelöst haben.
El-Sayed erklärte am Samstag nach einem Wahlkampfauftritt in Sterling Heights, er habe diese Anzeige weder in Auftrag gegeben noch stimme er ihrem Inhalt zu. Den Streit bezeichnete er als Ablenkung von den Fragen, über die er mit den Bürgern sprechen wolle. Er fordert eine Krankenversicherung für alle und will den Einfluss großer Geldgeber auf die Politik zurückdrängen. Auch die finanzielle Lage amerikanischer Familien gehöre in den Mittelpunkt. Stevens hielt jedoch an ihrer Kritik fest. Daraufhin wollte El-Sayeds Wahlkampfteam sie nach Angaben einer mit den Vorgängen vertrauten Person nicht mehr bei gemeinsamen Veranstaltungen begrüßen. Noch wenige Stunden zuvor hatten beide für Sonntag einen Auftritt mit dem demokratischen Abgeordneten James Clyburn geplant. Nun war selbst dieser gemeinsame Termin unsicher.
Clyburns Berater Antjuan Seawright erklärte, der Abgeordnete lade weiterhin beide Politiker zu einem Gottesdienst am Sonntagmorgen ein. Ob Stevens teilnehmen würde, blieb offen. Auch El-Sayed wich der Frage aus, ob er sie dort sehen wolle. Er ziehe es vor, über die wichtigen Themen des Wahlkampfes zu sprechen, und Stevens wolle offenbar über andere Dinge reden. Ein gemeinsamer Kirchgang, wenige Tage vor einer möglicherweise entscheidenden Senatswahl, war plötzlich zu einer politischen Schwierigkeit geworden.
Trump beobachtete den Streit am Samstagabend bei seiner Halloween-Feier in Mar-a-Lago. Zwischen grün beleuchteter Tanzfläche und kostümierten Gästen ließ er sich die Gelegenheit nicht entgehen. Die Demokraten kämpften wirklich heftig gegeneinander, erklärte er. Stevens verdiene dafür sogar Anerkennung. Im Senat beträgt die republikanische Mehrheit derzeit 53 zu 47 Sitze. Verlieren die Demokraten Michigan, müssten sie andernorts mindestens 5 zusätzliche Mandate gewinnen. Während El-Sayed seine Anhänger von einer politischen Zukunft überzeugen muss, beschäftigt ihn weiterhin eine Konkurrentin, die er bereits in den Vorwahlen hinter sich gelassen hatte.