Die US-Wahl zeigt: Die Weltlage wird nicht immer nur schlechter
In diesem Jahr haben sich westliche Demokratien als ziemlich resilient gegenüber Autokraten erwiesen, auch in Ungarn, Serbien und Brasilien
Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber seit vielen Jahren höre ich in meinem Freundes- und Bekanntenkreis ein ständiges Wehklagen über die politische Lage in Österreich, in Europa und in der Welt. Es gibt auch gute Gründe für diesen inzwischen tief verwurzelten Pessimismus: der Krieg in der Ukraine, das Hamas-Massaker vom 7. Oktober 2023 und die darauffolgenden Nahostkriege, der Aufstieg rechter und rechtsextremer Parteien in Europa, die schwierige wirtschaftliche Lage, die Folgen der Erderhitzung, die schädlichen Folgen der sozialen Medien für Gesellschaft und Bildung. Seit zwei Jahren ertönt bei all diesen Warnungen vor allem ein Name: Trump, Trump und wieder Trump.
Donald Trumps zweiter Wahlsieg vor zwei Jahren und seine Rückkehr ins Weiße Haus hat bei vielen das Gefühl verstärkt, dass die sichere Weltordnung, in der wir seit einer Generation gelebt haben, unwiederbringlich zerstört ist und uns eine Zukunft bevorsteht, die eher dem grausamen 20. Jahrhundert ähnelt als der Hoffnungszeit nach 1989. Der Schaden, den Trump und seine MAGA-Leute in diesen 22 Monaten in der ganzen Welt angerichtet haben, ist dramatisch.
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In diesem Jahr haben sich westliche Demokratien als ziemlich resilient gegenüber Autokraten erwiesen, auch in Ungarn, Serbien und Brasilien
Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber seit vielen Jahren höre ich in meinem Freundes- und Bekanntenkreis ein ständiges Wehklagen über die politische Lage in Österreich, in Europa und in der Welt. Es gibt auch gute Gründe für diesen inzwischen tief verwurzelten Pessimismus: der Krieg in der Ukraine, das Hamas-Massaker vom 7. Oktober 2023 und die darauffolgenden Nahostkriege, der Aufstieg rechter und rechtsextremer Parteien in Europa, die schwierige wirtschaftliche Lage, die Folgen der Erderhitzung, die schädlichen Folgen der sozialen Medien für Gesellschaft und Bildung. Seit zwei Jahren ertönt bei all diesen Warnungen vor allem ein Name: Trump, Trump und wieder Trump.
Donald Trumps zweiter Wahlsieg vor zwei Jahren und seine Rückkehr ins Weiße Haus hat bei vielen das Gefühl verstärkt, dass die sichere Weltordnung, in der wir seit einer Generation gelebt haben, unwiederbringlich zerstört ist und uns eine Zukunft bevorsteht, die eher dem grausamen 20. Jahrhundert ähnelt als der Hoffnungszeit nach 1989. Der Schaden, den Trump und seine MAGA-Leute in diesen 22 Monaten in der ganzen Welt angerichtet haben, ist dramatisch.
Die US-Wahl zeigt: Die Weltlage wird nicht immer nur schlechter
In diesem Jahr haben sich westliche Demokratien als ziemlich resilient gegenüber Autokraten erwiesen, auch in Ungarn, Serbien und Brasilien