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US-Putschversuch in Venezuela

Ich wohne in Spanien und der Großteil meiner Kollegen sind Venezolaner und was die so erzählen ist schon krass, diesmal ist hier nichts mit US-Propaganda gegen irgendwelche Linken die nicht nach der US-Pfeiff tanzen wollen, Maduro ist ein unfähiger Mann und stürzt das ganze Land ins Verderben. Chávez hatte Anfangs gute Ideen aber wurde dann größenwahnsinnig und hat auch unglaublich viel Geld geklaut. Gegen die Korruption in Venezuela ist jeder Balkanstaat harmlos.
 
US-Propaganda (...) Chávez (..) unglaublich viel Geld geklaut.

Und da liegt der Hase im Pfeffer. Die Leute da haben nicht nur gefressen dass Chavez und seine Bagage korrupt seien und für ihre Probleme verantwortlich sei, sondern auch dass die "Rechten" Wirtschaft können. Und der Idiot Maduro, meinen Respekt hat er ja trotzdem, aber er wird nicht standhalten können.
Was danach kommt haben sich die Venezolaner größtenteils selbst zuzuschreiben. 100% US Konzerndiktatur, mit Todesschwadronen und allen Extras. Das gilt übrigens für ganz Südamerika, das sich zum Trostpreis der USA heruntergeschlafen hat, nachdem die Amis sich von den anderen Kontinenten zurückziehen müssen. Ist auch unfähigen Politikern wie dieser fetten Planschkuh Dilma Roussef zu verdanken, dass die Amis in diesem Teil der Welt noch ein paar BRICS aus dem Mauerwerk welches sie umschließt raushauen konnten.
 
Seit Wochen versucht das US-Apparat in Venezuela zu putschen.

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Nach einer Operation des Militärs wurden die aufständischen festgenommen.

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Venezuela: Soldaten rufen zu Putsch auf, mehrere Festnahmen - SPIEGEL ONLINE

Das Venezuelanische Verfassing erlaubt Aufstaende gegen eine tyranische Regierung. Die putschisten haben dem Artikel aus dem Verfassung aktiviert und worden von Parlament authorisiert.
 
Dass die CIA in Südamerika aktiv ist - oder gerne sein würde - kann man vermuten. V.a. in Venezuela, dessen voriger Präsident Chavez den Bush gerne öffentlich beleidigt hat. Ausserdem sind er und sein Nachfolger Sozialisten.

Andererseits sieht es aktuell so aus als würde Maduro die Demokratie abschaffen, um für immer an der Macht bleiben zu können.

Kommt dazu dass ein Teil der Bevölkerung trotz sozialistischer Regierung immer noch in Armut lebt. DIE Inflation ging teilweise über 100%. Dabei ist Venezuela großer Öl Exporteur, aber Chavez und Maduro haben es nicht geschafft, eine krisensichere Wirtschaft zu fördern. 96% der Staatseinnahmen kommen vom Öl Export. Tödlich!

Ich wüsste nicht, wem ich als Venezolaner vertrauen sollte. Maduro jedenfalls nicht. Interessant aber dass Balta neuerdings zum Sozialisten Freund geworden ist? ;-)

Die Inflation lag im Mai 2018 bei 16.000 %.
 
02.05.2021 Venezuela / USA / Politik

USAID-Bericht räumt Verstrickung in Regime-Change-Politik gegen Venezuela ein



Caracas. Ein von den USA unterstützter Versuch, im Jahr 2019 von Kolumbien aus Hilfsgüter nach Venezuela zu schicken, war nicht von humanitären Grundsätzen geleitet. Ein Bericht der US-Agentur für internationale Entwicklungszusammenarbeit (USAID), die an der Operation beteiligt war, kommt zu diesem Ergebnis.
Im Rahmen des "Venezuela Live Aid"-Konzertes, organisiert von dem britischen Milliardär und Unternehmer Nicholas Branson, sollte am 23. Februar 2019 ohne Zustimmung der venezolanischen Regierung ein LKW-Konvoi mit "humanitären Hilfsgütern" von der kolumbianischen Grenzstadt Cúcuta aus nach Venezuela durchbrechen.
Vor Ort riefen die Präsidenten von Kolumbien, Chile und Paraguay, Iván Duque, Sebastián Piñera und Mario Abdo, sowie der Generalsekretär der Organisation Amerikanischer Staaten, Luis Almagro, die venezolanischen Streitkräfte zum Ungehorsam gegenüber ihrem Präsidenten Nicolás Maduro auf. An der Seite der rechtsgerichteten Regierungschefs zeigte sich Venezuelas damaliger Parlamentspräsident Juan Guaidó, der sich einen Monat zuvor zum "Interimspräsidenten" seines Landes ernannt hatte und unmittelbar darauf von den USA und weiteren Staaten, darunter Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Spanien, anerkannt wurde.
Das Vorhaben scheiterte und endete in einer gewaltsamen Auseinandersetzung an der kolumbianisch-venezolanischen Grenze.
Die USAID-Führung in Washington habe ihre Funktionäre vor Ort angewiesen, das Vorgehen "auf die Stärkung der Glaubwürdigkeit der Übergangsregierung [Guaidós] auszurichten", heißt es in einer aktuellen Auswertung der USAID. Demnach soll die Führung der von der US-Regierung finanzierten Behörde auch die Anweisung ausgegeben haben, die Geldmittel für Organisationen der Vereinten Nationen zu minimieren, obwohl diese in Venezuela eine Infrastruktur hatten, um benötigte Hilfsgüter zu liefern.
Die Anweisung, humanitäre Hilfslieferungen bereitzustellen, sei "nicht durch Fachwissen angetrieben" und nicht mit dem Generalinspekteur des Büros der USAID "entsprechend den Prinzipien der Neutralität, Unabhängigkeit und basierend auf Bedarfsanalysen" abgestimmt gewesen, schließt der Prüfbericht ab.
Der venezolanische Außenminister Jorge Arreaza reagierte auf die aktuellen Veröffentlichungen und erinnerte daran, dass seine Regierung seinerzeit vor der "falschen Show der angeblichen humanitären US-Hilfe in Cúcuta" warnte. Heute erkenne USAID selbst an, dass die Behörde "Teil einer politischen Operation für einen Regime Change war", teilte Arreaza auf Twitter mit.
Der Diplomat verwies weiter auf andere Aktionen, die vom NATO-Partner Kolumbien ausgingen, um "Chaos und Destabilisierung" in Venezuela zu bewirken. Darüber hinaus "prangern wir die Strategie an, venezolanische Gelder, Vermögenswerte und Unternehmen zu blockieren, um Leid zu erzeugen". Alle diese Pläne würden jedoch scheitern "und die Wahrheit ans Licht kommen", so Arreaza.


https://amerika21.de/2021/05/250195/usaid-regime-change-venezuela
 
Venezuela könnte ein richtig geiles Land sein, wenn sie sich nur an die USA halten würden.
 
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