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Wehrlosigkeit

Es war wirklich sowas von feige, aber ich denke, dass sich die Fette in der Gruppe etwas "beweisen" wollte, wie peinlich das im Endeffekt war, checkt die, glaube ich, heute noch nicht.

Würde ich denen nochmal begegnen, hoffe ich zumindest, wäre ich gespannt, ob die immernoch so eine große Fresse hätte.

Oh nein wie ich sowas hasse ,dass mit den Beweisen usw. und
dann noch von Leuten wie sowas.
Die war bestimmt mit 3 tonnen und Selbstbräuner beschminkt oder?
 
Es war wirklich sowas von feige, aber ich denke, dass sich die Fette in der Gruppe etwas "beweisen" wollte, wie peinlich das im Endeffekt war, checkt die, glaube ich, heute noch nicht.

Würde ich denen nochmal begegnen, hoffe ich zumindest, wäre ich gespannt, ob die immernoch so eine große Fresse hätte.

Ich denke dass sie sich eher schämen würden,,nach 6 Jahren werden die ja wohl mittlerweile erwachsene Frauen sein :)
 
Ich hab mir mal darüber Gedanken gemacht, weil ich öfters Leute studiert habe die auf Wehrlose Menschen los gegangen sind. Die Frage lautet, wieso?
Was denkt man sich genau in diesem Moment, jemanden der sich nicht einmal selbst wehren kann zu mobben, zu attackieren?
Ist es eine Dominante art eines Menschen immer die Kontrolle zu haben, ist der Grund vielleicht das man zum Schutz nicht selbst diese Person sein möchte und schon gar nicht in dieser Situation?

Ich bin mir sicher das jeder mal in solch einer Zwickmühle war.

Es gibt ein sehr gutes Buch von Heinrich Popitz " Phänomene der Macht ", dass du dir mal durchlesen solltest, denn es würde deine Fragen teilweise erklähren.
Ich hatte vor kurzem erst eine Hausarbeit an der Universität über Methoden und Entwicklungsformen der sozialen Gewalt geschrieben, wo es auch um zum Teil um diese Fragen ging. Würde dir Raten lese dir mal das Buch durch, denn es ist sehr Gut beschrieben und beschreibt vieles von dem was du hier als Frage aufgestellt hast.

Habe hier einen Ausschnitt aus meinem Schlusswort meiner Arbeit der nur minimal die Ansätze ausdrücken, also lese dir Mal das Buch durch von Heinrich Popitz.


Die Anwendung von Gewalt existiert vom Anbeginn der Menscheit bis hin in unsere heutige Zeit. Jacob Burckhardt nennt die Anwendung von Gewalt - " Das Böse auf Erden - den Kampf ums Dasein ", denn jeder Mensch besitzt innerlich das Potential, um im alltäglichen Leben zum Beispiel durch verschiedene Situationsbedinungen (Krieg,Streit, Verteidigung usw.) und durch persöhnliche Überforderung, wo Worte der Vernunft versagen oder fehlen und durch die Steigerung negativer Emotionen ( Frustration, Ärger, Schmerz, Leid usw.), kann die Anwendung von Gewalt, die wohl schlechteste Seite des Menschen zum Vorschein bringen. Die Anwendung von Gewalt ist immer mit einer gewissen Form von Macht verbunden und wenn dem Menschen diese Macht in verschiedenen Situationen zur Verfügung steht, kann der Mensch Gewalt ausüben und anwenden, zum Einen um sich Selbst oder andere zu Verteidigen oder um Konfliktsituationen zu bewältigen und an Objekten oder dem Menschen Schaden zuzufügen.
Der Soziologe Norbert Elias beschrieb in seinem Werk und Langzeitstudie( Über den Prozeß der Zivilsation ), die verschiedenen Epochen der Menschheit von der Frühzeit, durchs Mittelalter bis hin zur Frühzeit, die teilweise Legitime Anwendung von Gewalt, aufgrund mangelnder festgelegter Normen und Werte innerhalb des gesellschaftlichen Zusammenlebens. Erst durch die Gründung eines Staatswesens und die Ausarbeitung und Durchsetzung von gerichtlichen Gesetzen zum Schutz und Wohle des einzelnen Bürgers, konnte mit der Zeit der “ willkührlichen “ Anwendung von Gewalt zum Teil entgegengesetzt und eingegrenzt werden. Doch selbst die Erschaffung von Gesetzen und festlegung von Normen und Werten innerhalb der verschiedenen Kulturen und Gesellschaften wird die Ausübung und Anwendung von Gewalt niemals gänzlich unterdrücken und verhindern können, deshalb liegt es in dem einzelnen Menschen selbst , stets an sich zu Arbeiten, um die Anwendung von Gewalt zu Vermeiden und zu Unterdrücken. Desweiteren besteht jederzeit die Angst, Sorge und Gefahr des einzelenen Menschen,dass andere Mitmenschen stets in verschiedenen Situationen Gewalt anwenden können. “ In dem direkten Akt des Verletzens zeigt sich unverhüllter als in anderen Machtformen, wie überwältigend die Überlegenheit von Menschen über andere Menschen sein kann. Zugleich erinnert der direkte Akt des Verletzens an die permanente Verletzbarkeit des Menschen durch die Handlungen andere, seiner Verletzungsoffenheit, die Fragilität und Ausgesetztheit seines Körpers, seiner Person. Verletzungsmächtigkeit, Verletzungsoffenheit bestimmen wesentlich mit, was wir in einem fundamentalen Sinne “ Vergesellschaftung “ nennen ( Heinrich Popitz “ Phänomene der Macht “ S. 43 bis 44 )”. Ob sich die Anwendung von Gewalt im menschlichen und gesellschaftlichen Zusammenlebens dauerhaft vermeiden lässt ist eher unwahrscheinlich. Man kann nur versuchen die ständige Angst vor Gewalt mit festgelgten Normen und Werten und menschlischen Eigenschaften wie Toleranz,Liebe,Verständnis, Geduld und permanenter Vorsicht entgegenzuwirken. Es liegt an jedem Einzelnen, ob sich die Anwendung von Gewalt in den verschiedenen Lebensituationen im Alltagsleben vermeiden lässt, deshalb muss jeder an sich selbst Arbeiten, um den Frieden und das Wohlergehen und die Sicherheit der Mitmenschen zu sichern und gewährleisten zu können.
 
Zuletzt bearbeitet:
das sind einfach leute mit minderwertigkeitskomplexen, andere fertigzumachen gibt ihnen das gefühl von überlegenheit, eigentlich eher bemitleidenswerte menschen.
 
Ich habe mich für die Schwächeren immer eingesetzt.

Ich erkläre das mal jetzt detaillierter:
Ich war schon immer ein Typ, der Unfairness nicht mit ansehen konnte. Aber natürlich habe ich auch paar mal geschafft, dass die Typen, die mich fertig machen wollten, zu Mobbing Opfer machte. Ich habe immer unbewusst meine Mitmenschen dazu mobilisiert, aber konnte sie auch dazu bringen, dazu aufzuhören.

Ich wurde selber auch mal verarscht, aber bei mir war es immer so: Je weiter du dich aufregst, desto mehr spornt es solchen an, dich immer wieder fertig zu machen. Also einfach mitlachen wenn ein Spruch kommt. Das wirkte immer, so sind die Typen genervt und suchen sich andere. Die Idioten wollen einen nur wütend erleben.
 
Es gibt ein sehr gutes Buch von Heinrich Popitz " Phänomene der Macht ", dass du dir mal durchlesen solltest, denn es würde deine Fragen teilweise erklähren.
Ich hatte vor kurzem erst eine Hausarbeit an der Universität über Methoden und Entwicklungsformen der sozialen Gewalt geschrieben, wo es auch um zum Teil um diese Fragen ging. Würde dir Raten lese dir mal das Buch durch, denn es ist sehr Gut beschrieben und beschreibt vieles von dem was du hier als Frage aufgestellt hast.

Habe hier einen Ausschnitt aus meinem Schlusswort meiner Arbeit der nur minimal die Ansätze ausdrücken, also lese dir Mal das Buch durch von Heinrich Popitz.


Die Anwendung von Gewalt existiert vom Anbeginn der Menscheit bis hin in unsere heutige Zeit. Jacob Burckhardt nennt die Anwendung von Gewalt - " Das Böse auf Erden - den Kampf ums Dasein ", denn jeder Mensch besitzt innerlich das Potential, um im alltäglichen Leben zum Beispiel durch verschiedene Situationsbedinungen (Krieg,Streit, Verteidigung usw.) und durch persöhnliche Überforderung, wo Worte der Vernunft versagen oder fehlen und durch die Steigerung negativer Emotionen ( Frustration, Ärger, Schmerz, Leid usw.), kann die Anwendung von Gewalt, die wohl schlechteste Seite des Menschen zum Vorschein bringen. Die Anwendung von Gewalt ist immer mit einer gewissen Form von Macht verbunden und wenn dem Menschen diese Macht in verschiedenen Situationen zur Verfügung steht, kann der Mensch Gewalt ausüben und anwenden, zum Einen um sich Selbst oder andere zu Verteidigen oder um Konfliktsituationen zu bewältigen und an Objekten oder dem Menschen Schaden zuzufügen.
Der Soziologe Norbert Elias beschrieb in seinem Werk und Langzeitstudie( Über den Prozeß der Zivilsation ), die verschiedenen Epochen der Menschheit von der Frühzeit, durchs Mittelalter bis hin zur Frühzeit, die teilweise Legitime Anwendung von Gewalt, aufgrund mangelnder festgelegter Normen und Werte innerhalb des gesellschaftlichen Zusammenlebens. Erst durch die Gründung eines Staatswesens und die Ausarbeitung und Durchsetzung von gerichtlichen Gesetzen zum Schutz und Wohle des einzelnen Bürgers, konnte mit der Zeit der “ willkührlichen “ Anwendung von Gewalt zum Teil entgegengesetzt und eingegrenzt werden. Doch selbst die Erschaffung von Gesetzen und festlegung von Normen und Werten innerhalb der verschiedenen Kulturen und Gesellschaften wird die Ausübung und Anwendung von Gewalt niemals gänzlich unterdrücken und verhindern können, deshalb liegt es in dem einzelnen Menschen selbst , stets an sich zu Arbeiten, um die Anwendung von Gewalt zu Vermeiden und zu Unterdrücken. Desweiteren besteht jederzeit die Angst, Sorge und Gefahr des einzelenen Menschen,dass andere Mitmenschen stets in verschiedenen Situationen Gewalt anwenden können. “ In dem direkten Akt des Verletzens zeigt sich unverhüllter als in anderen Machtformen, wie überwältigend die Überlegenheit von Menschen über andere Menschen sein kann. Zugleich erinnert der direkte Akt des Verletzens an die permanente Verletzbarkeit des Menschen durch die Handlungen andere, seiner Verletzungsoffenheit, die Fragilität und Ausgesetztheit seines Körpers, seiner Person. Verletzungsmächtigkeit, Verletzungsoffenheit bestimmen wesentlich mit, was wir in einem fundamentalen Sinne “ Vergesellschaftung “ nennen ( Heinrich Popitz “ Phänomene der Macht “ S. 43 bis 44 )”. Ob sich die Anwendung von Gewalt im menschlichen und gesellschaftlichen Zusammenlebens dauerhaft vermeiden lässt ist eher unwahrscheinlich. Man kann nur versuchen die ständige Angst vor Gewalt mit festgelgten Normen und Werten und menschlischen Eigenschaften wie Toleranz,Liebe,Verständnis, Geduld und permanenter Vorsicht entgegenzuwirken. Es liegt an jedem Einzelnen, ob sich die Anwendung von Gewalt in den verschiedenen Lebensituationen im Alltagsleben vermeiden lässt, deshalb muss jeder an sich selbst Arbeiten, um den Frieden und das Wohlergehen und die Sicherheit der Mitmenschen zu sichern und gewährleisten zu können.

Ceku glaubst du echt das sich jemand dies durchliest? 8-)
 
ja, dem kann man wirklich vorbeugen.

Als mein Sohn noch in den Kindergarten ging, kam er eines Tages nach Hause und sagte mir dass ihn T. gehaun hat. Auf meine Frage was er gemacht hat, sagte er dass er es der Erzieherin gesagt hat. So ging das 3 Tage lang. Am 4. sagte ich, dass er zurück hauen soll. Er hat protestiert, weil ER dann ärger bekommt...Ich sagte dass er das ruhig machen kan, MAMA kommt und klärt dann alles.
Tatsächlich wurde ich zum Gespräch gerufen. Mein Sohn saß auf dem Strafstuhl. "In unserem Kindergarten wird nicht zurückgeschlagen, es wird gemeldet und es wird nach einer Lösung gesucht"
Auf mein "na wie lange sucht man denn so nach einer Lösung?" schauten sie nur um sich...nein, mein Sohn soll bitte melden.
Ich sagte: nein, sie werden meinen Sohn nicht zum Denunzianten erziehen. Mein Sohn wird nach nach einmaligen Auffordern zurückschlagen.

Danach hab ich mir T. geschnappt, der ahnte nicht dass ich alles wusste. Ich sagte zu ihm: T. mensch, du bist so ein großer starker Junge (ist er wirklich) könntest du nicht n bissl auf F. (mein Sohn) aufpassen, er soll das aber nicht merken. Einfach ein Auge auf ihn werfen?

Das klappte einfach wunderbar. Er fühlte sich wie ein Beschützer. Er hat seine Aufgabe sehr ernst genommen.
Jetzt sind sie sogar Freunde.

Du bist eine kluge Frau, Babsi

Wie sagt ein altes Srpichwort...."Wen du nicht besiegen kannst den mach dir zum Freund"...oder in dem Fall gar zum Beschützer, so das dieser "T." sein offensichtliches Bedürfniss nach Macht in einer positiven Rolle auslebt.
 
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