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Wenn der türkische Erzfeind zum Hellas-Retter wird

Costas Martakis

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Teammitglied
Tatsache ist, dass die Osmanen jede Schlacht -wenn die nicht 10-fache Mann Power hatten- katastrophal anal genommen wurden...

Das stimmt nicht ganz. Besonders in der Blüte-Zeit des Osmanischen Reiches konnten selbst kleinere Janitscharen Regimenter ganze Truppenverbände aufreiben.
Dies änderte sich mit der Zeit als das Osmanische Reich mit dem Westen nicht mehr mithielt. Die Osmanen waren in der späten Neuzeit meistens wegen ihrer
technischen Unterlegenheit eine Leichte Beute für die westlichen Großmächte. Natürlich waren die Osmanen keine "Rambos". Gegen kleinere Staaten gab es manchmal,
vor allem gegen die Griechen und die Bulgaren, schon ein paar heftige Niederlagen.

Selbst ihre Elite Einheiten waren keine ethnischen Türken, da unbrauchbar für das Militär...

Ja, aber es kämpften nicht nur "Nicht-Türken" an der Osmanischen Front. Sipahi, Akinci ...

Und wie oft hat eigentlich Ägypten die Osmanen geholfen?

Selten.
 
Das stimmt nicht ganz. Besonders in der Blüte-Zeit des Osmanischen Reiches konnten selbst kleinere Janitscharen Regimenter ganze Truppenverbände aufreiben.
Dies änderte sich mit der Zeit als das Osmanische Reich mit dem Westen nicht mehr mithielt. Die Osmanen waren in der späten Neuzeit meistens wegen ihrer
technischen Unterlegenheit eine Leichte Beute für die westlichen Großmächte. Natürlich waren die Osmanen keine "Rambos". Gegen kleinere Staaten gab es manchmal,
vor allem gegen die Griechen und die Bulgaren, schon ein paar heftige Niederlagen.



Ja, aber es kämpften nicht nur "Nicht-Türken" an der Osmanischen Front. Sipahi, Akinci ...



Selten.

"Dies änderte sich mit der Zeit als das Osmanische Reich mit dem Westen nicht mehr mithielt. Die Osmanen waren in der späten Neuzeit meistens wegen ihrer
technischen Unterlegenheit eine Leichte Beute für die westlichen Großmächte. Natürlich waren die Osmanen keine "Rambos"."
Die Artillerie und Flotte blieb zurueck. Die Infanterie war weiterhin hervorragend (wenn auch zahlemaessig nicht so ganz optimal, da es sich um Berufssoldaten handelte - im Zeitalter der Volks/Massenheere). Da die Artillerie entscheidend wurde, war das osmanische Reich irgendwann kein ernstzunehmender Gegner mehr...


"Gegen kleinere Staaten gab es manchmal,
vor allem gegen die Griechen und die Bulgaren, schon ein paar heftige Niederlagen."
Das Problem hatten schon die Byzantiner mit den Bulgaren. Seit es gute Schusswaffen gab, gab es gegen Partisanen generell kaum Siege - gegen Partisanen braucht man einen Plan und einen wachen Kopf - falsche Selbsteinschaetzung, vorschnelles Handeln oder Arroganz des Befehlshabers koennen toedliche Folgen haben - allzugrosse zahlenmaessige Ueberlegenheit hilft da eher wenig und kann (wenn das Gelaende ein Einschliessen/Einmauern erlaubt) sogar ein Nachteil sein...
Sowohl Griechen als auch Bulgaren haben deutlich groesseren, einrueckenden osmanische Verbaende problemlos aus dem Hinterhalt schlagen koennen.
Das ist hallt der Vorteil von Partisanentaktik - je beschissener das Gelaende und je laenge der Krieg dauert, desto eher passiert es, dass ein beliebig grosses Heer ploetzlich von laecherlich kleinen Partisanentrupps aus dem Hinterhalt besiegt wird...
Die Feldschlacht haben sie (sinnvoller Weise) eher gemieden.
 

kewell

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