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Wirtschaft Österreichs

1,1 Milliarden für heimischen Standort: Was Infineon in Villach nun vorhat
Ab Ende 2027 fertigt Infineon am Standort in Villach seine neuesten Halbleiter im großen Stil. Der Bund schießt 319 Millionen Euro zu – woher kommt das Geld?

Wenn bei einer Pressekonferenz eines Industrieunternehmens nicht nur der Wirtschaftsminister, sondern auch der Kanzler zugegen ist, ist klar: Es gibt etwas zu verkünden, das über das Alltägliche hinausgeht. Etwas, das man sich als Politiker nicht entgehen lassen möchte. Am Dienstagvormittag war es wieder einmal so weit. Der deutsche Weltkonzern Infineon Technologies kündigte an, bis ins Jahr 2034 rund 1,1 Milliarden Euro in Österreich zu investieren.

Von "einer der größten Direktinvestitionen in der Industriegeschichte" sprach Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer; Bundeskanzler Christian Stocker (beide ÖVP) freute sich über "einen wirklich guten Tag für unsere heimische Industrie". Hochtrabende Worte, die angesichts der Investitionssumme inmitten schwieriger Jahre für die Industrie aber gar nicht mehr so übertrieben scheinen. Für den deutschen Weltkonzern ist es nach 2018 die zweite Großinvestition am österreichischen Entwicklungs- und Produktionsstandort binnen weniger Jahre.

 
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