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Wirtschaft Deutschlands.


:rolleyes:
Solche Fremdgewächse in dem Metier, nur weil er mal was mit Finanzen zu tun hatte....................wenn das Ding Pleite ist,ist er weg.
Bei uns haben sie (Autoland) den größten Händler aufgekauft und legen in wenigen Wochen los....ich will gucken, ob ich dort wenigstens mir ne Giant Papp-Presse aus der Übernahme sichern kann......................dann hab ich auch nen Krümelchen vom Riesen-Ding abbekommen :love4:
 
Biontech stellt deutsche CoV-Impfstoffproduktion ein
Das deutsche Biotech-Unternehmen Biontech stellt seine CoV-Impfstoffproduktion in Deutschland ein, schließt fast alle heimischen Produktionsstandorte und streicht bis zu 1.860 Stellen. Die Covid-Impfstoffherstellung werde komplett an den US-Partner Pfizer übertragen.

„Im Laufe des Jahres werden wir die letzten Chargen hier in Deutschland herstellen“, sagte eine Biontech-Sprecherin heute gegenüber Reuters.

Im Zuge des Umbaus schließe das Unternehmen die Werke in Idar-Oberstein, Marburg und Singapur sowie die Standorte des übernommenen Tübinger Rivalen CureVac. In Deutschland blieben neben dem Hauptsitz in Mainz künftig nur noch Berlin und München als reine Bürostandorte erhalten.

Deutlich gesunkene Nachfrage
Die Schließungen sollen bis Ende 2027 abgeschlossen sein. Für die betroffenen Standorte würden Verkaufsoptionen geprüft, um den Stellenabbau möglichst abzufedern. Mit dem radikalen Umbau reagiert Biontech auf die deutlich gesunkene Nachfrage nach CoV-Impfstoff nach dem Ende der Pandemie.

 
DIW befürchtet Rezession in Deutschland
Die Ökonomen des DIW haben ihre Konjukturprognose nach unten korrigiert: Im Frühjahr und Sommer rechnen sie nun mit einer Rezession in Deutschland. Wichtig sei, dass die Mittel des Sondervermögens klug genutzt werden.

Der durch den Iran-Krieg ausgelöste Energiepreisschock führt in Deutschland nach Einschätzung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) vorübergehend in eine Rezession. Im Frühjahrs- und kommenden Sommer-Quartal dürfte die Wirtschaftsleistung leicht schrumpfen, erklärten die Ökonomen zu ihrer aktualisierten Konjunkturprognose. Bei zwei Quartalen in Folge mit sinkendem Bruttoinlandsprodukt sprechen Fachleute von einer technischen Rezession.
Zum Jahresende werde sich die Wirtschaft - auch dank des Finanzpakets der Bundesregierung - stabilisieren, so das DIW. "Dass die Wirtschaft in diesem Jahr überhaupt noch wächst, ist allein der öffentlichen Hand zu verdanken", sagte DIW-Konjunkturchefin Geraldine Dany-Knedlik.

Prognose aus März halbiert
Für das Gesamtjahr 2026 rechnet das DIW nur noch mit 0,5 Prozent Wachstum und für nächstes Jahr mit plus 0,8 Prozent. Im März und damit kurz nach Beginn des Iran-Kriegs hatte das DIW für dieses Jahr noch 1,0 Prozent Wachstum erwartet und für 2027 mit 1,4 Prozent gerechnet.

 
Kahlschlag bei VW: Konzernchef Blume legte Sparpläne vor
Die Modellpalette soll „schrittweise um bis zu 50 Prozent gestrafft“ werden, heißt es in dem zwölfseitigen Maßnahmenkatalog.
Es ist ein außergewöhnlicher Schicksalstag für Deutschlands größten Autobauer. Am Donnerstagnachmittag kommt der Aufsichtsrat von Volkswagen zusammen, um über die Zukunft des Konzerns zu beraten. Dazu wird der Vorstand seine Sparpläne vorlegen. Vor den Werkstoren in Wolfsburg, Emden, Zwickau und allen anderen deutschen Standorten formierte sich zeitgleich der Protest der Belegschaft. Einem Bericht des Spiegel zufolge plant Konzernchef Oliver Blume einen beispiellosen Kahlschlag.

Bis 2034 sollen vier Werke mit 40.000 Beschäftigten geschlossen werden. So soll die Produktion in Zwickau und Emden bereits in fünf Jahren auslaufen. Bis 2032 soll das Nutzfahrzeugwerk in Hannover, wo die Transporter und Multivans produziert werden, folgen, zwei Jahre später das Audi-Werk in Neckarsulm. Zugleich will VW weitere 50.000 bis 60.000 Stellen bis 2030 abbauen. Außerdem will Blume laut Spiegel in den nächsten fünf Jahren die Investitionen um 45 Milliarden Euro auf 135 Milliarden Euro eindampfen.

 
Wie der Linkspopulismus die soziale Marktwirtschaft untergräbt.
Union und SPD möchten zu Recht die Vergesellschaftung großer Mietwohnungsbestände ausschließen. Unser Wirtschaftsmodell ist vielleicht reparaturbedürftig, aber nicht verhandelbar.

Eine Bürgerinitiative, die Linkspartei und Teile der Grünen haben sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Seit Jahren fordern sie den Berliner Senat dazu auf, das Ergebnis des Volksentscheids „Deutsche Wohnen & Co. enteignen“ von 2021 umzusetzen. Bislang vergeblich, doch nach der Abgeordnetenhauswahl im September könnte diese Fantasie Wirklichkeit werden. Die Linkspartei liegt in Umfragen vorn und träumt davon, die Regierende Bürgermeisterin zu stellen.

Große Immobilienbestände sollen (unter Auflagen) zwangsweise vergesellschaftet werden. Die Entschädigung erfolgt dann natürlich deutlich unter dem aktuellen Marktwert, wir sind ja in Berlin.

Natürlich könnte man das Ganze als ideologischen Betriebsunfall einiger übermotivierter Linkspopulisten abtun. Doch die Überzeugung von Politikerinnen der Linken wie der Bundesvorsitzenden Heidi Reichinnek, dass Betriebe besser durch staatliche Eingriffe als durch Marktmechanismen gesteuert werden, beunruhigt die politische Mitte mittlerweile ernsthaft.

 
Volkswagen-Chef will Fabrikschließungen vermeiden
Konzernchef Oliver Blume sagt, dass die Fabrikkosten im Vorjahr "um durchschnittlich 20 Prozent" gesunken seien

Wolfsburg – Im Ringen um die Zukunft Zehntausender Arbeitsplätze bei Volkswagen will Konzernchef Oliver Blume nach eigenen Angaben Fabrikschließungen vermeiden. "Es gibt intelligentere Lösungen, als Werke zu schließen", sagte Blume der Bild am Sonntag laut Vorausmeldung. Vier Werke in Deutschland gelten als gefährdet. Blume sagte, dass Einsparungen in deutschen Standorten schon Wirkung zeigten, und die Fabrikkosten allein im Vorjahr "um durchschnittlich 20 Prozent" gesunken seien.

Dies sei "ein starker Fortschritt", so Blume. Das Unternehmen müsse Kosten weiter senken. Positiv äußerte sich Blume über die neue Elektroflotte: "Von unserer neuen Einstiegsfamilie um den ID. Polo haben wir über 50.000 Autos in den ersten vier Wochen verkauft. Wir sind klarer Marktführer in Europa – bei Verbrennern und vollelektrischen Fahrzeugen." Sorgen bereitet dem VW-Chef die Weltlage: "Unser Umfeld war noch nie so anspruchsvoll und risikobehaftet wie heute. Geopolitische Spannungen, Handelsbarrieren, Regulatorik, Marktumbrüche und intensive Konkurrenz."

Blume hatte bereits angekündigt, die Produktionskapazität bis 2030 um eine Million auf neun Millionen Fahrzeuge pro Jahr zu senken. Die Zahl der Modelle soll bis 2035 um die Hälfte reduziert werden, um kostengünstiger und effizienter produzieren zu können. Die Marken sollen sich weniger überlappen – Modelle von VW, Skoda und Seat etwa machen sich gegenseitig Konkurrenz.

 
Wie der Linkspopulismus die soziale Marktwirtschaft untergräbt.
Union und SPD möchten zu Recht die Vergesellschaftung großer Mietwohnungsbestände ausschließen. Unser Wirtschaftsmodell ist vielleicht reparaturbedürftig, aber nicht verhandelbar.

Eine Bürgerinitiative, die Linkspartei und Teile der Grünen haben sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Seit Jahren fordern sie den Berliner Senat dazu auf, das Ergebnis des Volksentscheids „Deutsche Wohnen & Co. enteignen“ von 2021 umzusetzen. Bislang vergeblich, doch nach der Abgeordnetenhauswahl im September könnte diese Fantasie Wirklichkeit werden. Die Linkspartei liegt in Umfragen vorn und träumt davon, die Regierende Bürgermeisterin zu stellen.

Große Immobilienbestände sollen (unter Auflagen) zwangsweise vergesellschaftet werden. Die Entschädigung erfolgt dann natürlich deutlich unter dem aktuellen Marktwert, wir sind ja in Berlin.

Natürlich könnte man das Ganze als ideologischen Betriebsunfall einiger übermotivierter Linkspopulisten abtun. Doch die Überzeugung von Politikerinnen der Linken wie der Bundesvorsitzenden Heidi Reichinnek, dass Betriebe besser durch staatliche Eingriffe als durch Marktmechanismen gesteuert werden, beunruhigt die politische Mitte mittlerweile ernsthaft.


China ist doch der beste Beweis, dass staatliche Eingriffe neben Marktmechanismen durchaus sinnvoll sein können. Im Übrigen sind sie selbst in den USA mittlerweile dahintergekommen.

Was die Verstaatlichung von Immobiliengesellschaften betrifft: Es hat seine Gründe warum die Linke gerade in Berlin mit solchen Forderungen Zuspruch erntet.
 
Zuletzt bearbeitet:
S&P entzieht Commerzbank positiven Ratingausblick
Die Commerzbank muss angesichts der drohenden Übernahme durch die italienische UniCredit ihre Hoffnungen auf eine bessere Bonitätsbewertung vorerst begraben. Die weltgrößte Ratingagentur S&P senkte den Ratingausblick für die Commerzbank mit Verweis auf eine baldige Integration in den UniCredit-Konzern gestern von „positiv“ auf „stabil“, wie aus einer Mitteilung hervorgeht.

Bisher wird die Commerzbank als Emittent von Schuldpapieren mit „A“ bewertet, der sechstbesten Ratingnote auf der S&P-Skala, UniCredit liegt mit „A-“ und einem weiterhin positiven Ausblick eine Stufe darunter.

S&P geht davon aus, dass die Commerzbank innerhalb von zwei Jahren Teil der UniCredit-Gruppe wird, die sich bereits mehr als 47 Prozent der Anteile an dem Frankfurter Geldhaus gesichert hat. Damit verlöre die Commerzbank ihre eigenständigen Risikopuffer. Bei einer Integration in UniCredit drohe der Commerzbank sogar eine Herabstufung – wenn sich nicht gleichzeitig die Bonitätsnote von UniCredit verbessere.

 
Kampf gegen Finanzkriminalität
Selbstanzeige soll Steuersünder nicht mehr vor Strafe schützen
Mit einer ganzen Reihe an Maßnahmen will die Regierung gegen Finanzkriminalität vorgehen. Unter anderem soll Steuerhinterziehung künftig als Verbrechen eingestuft werden. Das Finanzministerium erwartet dadurch Milliarden für den Staat.

Die Bundesregierung will mit einem Maßnahmenpaket effektiver als bisher gegen Steuer- und Finanzkriminalität vorgehen. Wie viel Geld dadurch in die Staatskasse fließen kann, wollte das SPD-geführte Finanzministerium zunächst nicht konkret beziffern. Es wird aber von einem Milliardenbetrag ausgegangen.

Unter anderem soll es mehr Kontrollen gegen Schwarzarbeit geben, wie die beteiligten Ministerien für Finanzen und Justiz in Berlin mitteilten. Der Strafrahmen für organisierte Steuerkriminalität soll von zehn auf 15 Jahre Freiheitsentzug erhöht werden. Außerdem soll Steuerhinterziehung wieder als Verbrechen gelten und nicht mehr nur als Vergehen.

Finanzminister Lars Klingbeil und Justizministerin Stefanie Hubig stellten dazu einen aus 26 Maßnahmen bestehenden Aktionsplan vor. Mehrere Punkte dabei bleiben aber vage und sind nicht mit konkreten Maßnahmen hinterlegt. Sie zielen meist auf eine bessere Kooperation der zuständigen Behörden ab. Beim Zoll sollen Kompetenzen gebündelt werden. Bei größeren Verfahren sollen Steuerfahnder dort ihre Erkenntnisse austauschen. Der Zoll hat bisher rund 49.000 Stellen, 1500 neue sollen hinzukommen. Dort wird auch ein Datenanalysezentrum mit den Bundesländern geschaffen, das mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz eine bessere Koordinierung sicherstellen soll.

 
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