Ölpreis: Kommission prüft Übergewinnsteuer für Konzerne
Angesichts der stark gestiegenen Ölpreise prüft die EU-Kommission nach eigenen Angaben die Einführung einer Übergewinnsteuer für Energiekonzerne. „Wir schauen uns das jetzt an“, sagte eine Kommissionssprecherin heute in Brüssel. Die Brüsseler Behörde reagiert damit auf eine gemeinsame Forderung aus fünf Mitgliedsstaaten.
Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) hatte am Freitag zusammen mit seinen Amtskollegen aus Deutschland, Italien, Portugal und Spanien einen Brief an EU-Klimakommissar Wopke Hoekstra geschickt. Darin begründen sie ihre Forderung nach einer europäischen Lösung für eine Übergewinnsteuer damit, dass diese ein Signal wäre, „dass wir geeint und handlungsfähig sind“.
„Profiteure müssen Beitrag leisten“
Von einer solchen Lösung würde zudem die klare Botschaft ausgehen, „dass diejenigen, die aus den Folgen des Krieges Profit schlagen, ihren Beitrag zur Entlastung der Allgemeinheit leisten müssen“.
Die Minister verwiesen zudem auf eine solche Steuer aus dem Jahr 2022, die als Notfallreaktion auf hohe Energiepreise infolge des Ukraine-Krieges eingeführt wurde. Energiekonzerne mussten sie für außergewöhnliche Gewinne wegen der hohen Energiepreise zahlen.
Angesichts der stark gestiegenen Ölpreise prüft die EU-Kommission nach eigenen Angaben die Einführung einer Übergewinnsteuer für Energiekonzerne. „Wir schauen uns das jetzt an“, sagte eine Kommissionssprecherin heute in Brüssel. Die Brüsseler Behörde reagiert damit auf eine gemeinsame Forderung aus fünf Mitgliedsstaaten.
Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) hatte am Freitag zusammen mit seinen Amtskollegen aus Deutschland, Italien, Portugal und Spanien einen Brief an EU-Klimakommissar Wopke Hoekstra geschickt. Darin begründen sie ihre Forderung nach einer europäischen Lösung für eine Übergewinnsteuer damit, dass diese ein Signal wäre, „dass wir geeint und handlungsfähig sind“.
„Profiteure müssen Beitrag leisten“
Von einer solchen Lösung würde zudem die klare Botschaft ausgehen, „dass diejenigen, die aus den Folgen des Krieges Profit schlagen, ihren Beitrag zur Entlastung der Allgemeinheit leisten müssen“.
Die Minister verwiesen zudem auf eine solche Steuer aus dem Jahr 2022, die als Notfallreaktion auf hohe Energiepreise infolge des Ukraine-Krieges eingeführt wurde. Energiekonzerne mussten sie für außergewöhnliche Gewinne wegen der hohen Energiepreise zahlen.