Also Loacker, ein Neoliberalist per excellence. Diese Geste hat er auch gezeigt, wenn es um Sozialleistungen in Österreich ging. Nur den Reichen durfte man ja nichts wegnehmen.
„Zu schwache Kontrolle“: Warum EU-Rechnungsprüfer vor neuem EU-Budget warnen
EU-Rechnungshof und sein neues Mitglied aus Österreich, Gerald Loacker, üben harte Kritik an Verwendung von EU-Geldern
Fehler passieren, auch beim Umgang mit EU-Geldern, doch was der EU-Rechnungshof in seinem aktuellen Jahresbericht aufs Schärfste kritisiert - und das nicht zum ersten Mal – ist grundsätzlicher. Die Struktur des nächsten langjährigen EU-Budgets, wie sie die EU-Kommission vorschlägt, brauche dringend strengere Kontrollen. Man müsse Lücken schließen und offensichtliche Schwächen bei der Vergabe von EU-Förderungen korrigieren.
Das Urteil der Prüfer kommt nicht von ungefähr, sondern ist das Resümee jahrelanger Kontrollen jenes EU-Fördertopfes, der quasi als Vorbild für das neue Budget dienen soll: die „Aufbau- und Resilienzfazilität“, kurz ARF.
Hinter dem sperrigen Namen verbirgt sich die gigantische Summe von rund 360 Milliarden Euro. So viel hat die EU während der Corona-Pandemie aufgenommen, um Europas Wirtschaft aus der tiefen Krise herauszuhelfen, in die sie damals geschlittert war. Der Geldtopf bekam mehrmals einen neuen Namen, die Verwendungszwecke wurden nachjustiert. Zu Jahresende läuft dieser Fonds endgültig aus – und das Ergebnis ist, nicht nur aus der Sicht der EU-Rechnungsprüfer, zweifelhaft. Ein Drittel der Fördergelder ist noch nicht ausgezahlt. Wenn das jetzt in aller Eile passiere, dann drohe die Kontrolle über die ordentliche Verwendung dieser Milliarden „sehr schwach“ auszufallen.
kurier.at
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„Zu schwache Kontrolle“: Warum EU-Rechnungsprüfer vor neuem EU-Budget warnen
EU-Rechnungshof und sein neues Mitglied aus Österreich, Gerald Loacker, üben harte Kritik an Verwendung von EU-Geldern
Fehler passieren, auch beim Umgang mit EU-Geldern, doch was der EU-Rechnungshof in seinem aktuellen Jahresbericht aufs Schärfste kritisiert - und das nicht zum ersten Mal – ist grundsätzlicher. Die Struktur des nächsten langjährigen EU-Budgets, wie sie die EU-Kommission vorschlägt, brauche dringend strengere Kontrollen. Man müsse Lücken schließen und offensichtliche Schwächen bei der Vergabe von EU-Förderungen korrigieren.
Das Urteil der Prüfer kommt nicht von ungefähr, sondern ist das Resümee jahrelanger Kontrollen jenes EU-Fördertopfes, der quasi als Vorbild für das neue Budget dienen soll: die „Aufbau- und Resilienzfazilität“, kurz ARF.
Hinter dem sperrigen Namen verbirgt sich die gigantische Summe von rund 360 Milliarden Euro. So viel hat die EU während der Corona-Pandemie aufgenommen, um Europas Wirtschaft aus der tiefen Krise herauszuhelfen, in die sie damals geschlittert war. Der Geldtopf bekam mehrmals einen neuen Namen, die Verwendungszwecke wurden nachjustiert. Zu Jahresende läuft dieser Fonds endgültig aus – und das Ergebnis ist, nicht nur aus der Sicht der EU-Rechnungsprüfer, zweifelhaft. Ein Drittel der Fördergelder ist noch nicht ausgezahlt. Wenn das jetzt in aller Eile passiere, dann drohe die Kontrolle über die ordentliche Verwendung dieser Milliarden „sehr schwach“ auszufallen.
„Zu schwache Kontrolle“: Warum Rechnungsprüfer vor EU-Budget warnen
EU-Rechnungshof und sein neues Mitglied aus Österreich, Gerald Loacker, üben harte Kritik an Verwendung von EU-Geldern
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