Bei mir gehts auch gerade Bergab. Vorallem wegen versäumnissen in den letzten jahren.
Ich sage Familien und soziales Umfeld ist das schwerwiegendste. Bei vielen ging es ab der 8 Klasse bergab, bei mir genauso. Man fängt an nachzudenken. Man sieht die Probleme, Perspektive. Man stellt sich fragen. Veränderung.
Das ist alles eigentlich normal, zumindest sollte das für jeden in ein oder anderen Form sein

Aber es fehlt jemand, mit dem man sich ausstauscht, der einem mit Tat und Rat zur seite steht. Und man kann nicht erwarten, dass jeder mit seinem Problem von alleine rausrückt. Man sollte auch mal Nachfragen, auf die Bedürfnisse eingehen. Ein bisschen Aufmerksamkeit erheitert einen schon ungemein

und ich bin jetzt kein Mensch der iwie alleine aufm Schulhof rumsteht. Aber wer hat sich den nicht gefreut von ner Kollegin oder so mal ein nettes Hallo zu hören. Wenn sowas schon aufbaut, wie wärs wenn man einen ansprechpartner hätte. Aber viele Eltern vernachlässigen das oder haben schlicht nicht die Zeit. Natürlich gibt es auch dann momente wo das schicksal zuschlägt.
Vorallem fehlt es an Leuten die die Kinder schon früh auf das vorbereiten, was kommt. Kindergarten, als Beispiel. Uns (ich bin auch noch Jugendlicher) Mental vorzubereiten.
Manchen Lehrern kann man wirklich, desinteresse und alterermüdung vorwerfen. Der Unterricht spricht einen nicht an, macht den Leuten das Thema nicht schmackhaft. Bei uns versteht KEINER (außer 2-4 spezis die auch nachhilfe brauchen) Mathe oder Physik beim selben lehrer, er kann es nicht erklären!
Die Schulen haben denk ich genug ausrüstung und das Umfeld ist auch oke.
Disziplinlosigkeit herrscht bei uns. Nicht im umgang mit lehrern, vielmehr in den Fehlstunden (auch bei mir, leider) spiegelt sich das wieder. Was aber alles folge dessen oben ist.