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„Schwerster Angriff seit dem Holocaust“

  • Ersteller Ersteller Gelöschtes Mitglied 11200
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es wird interessant

[h=2]Weltweite Empörung über Beschneidungs-Verbot Juden planen Millionen-Kampagne gegen das Urteil[/h] [h=3]Politik will richterliche Entscheidung kassieren ++ Westerwelle fürchtet Image-Schaden für Deutschland[/h]
Juden in aller Welt sind empört über das Beschneidungsurteil.
Deshalb bereiten jüdische Organisationen eine Kampagne gegen das Beschneidungs-Verbot von Jungen vor. Das Geld kommt aus Europa, USA und Israel und soll die notwendigen Lobbyisten und Anwälte finanzieren, wie die „Financial Times Deutschland“ (FTD) berichtet.
Spender haben bereits Millionen in einen Fonds eingezahlt, darunter der Multimillionär Edi Gast. Er soll laut FTD allein 10 Millionen Euro gegeben haben, um gegen die Entscheidung des Kölner Landgerichts vorzugehen.
Juden und Muslime agieren inzwischen Hand in Hand. Verbände beider Religionen wollen das Urteil durch eine höhere Instanz zu Fall bringen.
Dafür prüfen sie die Möglichkeit, eine (nun illegale) Beschneidung selbst anzuzeigen und vor Gericht zu bringen. Notfalls wolle man sich bis zum Bundesverfassungsgericht klagen.
Als religiöses Ritual ist die jüdische Beschneidung in der Thora das wichtigste Gebot. Danach muss jeder neugeborene Junge am achten Lebenstag beschnitten werden. Nach jüdischem Glauben führt die Beschneidung auf Gottes Bund mit Abraham zurück. Im Christentum wurde sie durch die Taufe abgelöst.
Nach islamischen Brauch werden Jungen zwischen dem siebten und dem zehnten Lebensjahr beschnitten. Es gibt zwar keine Verse im Koran über die Beschneidung, sie gilt Religionsanhängern aber als wichtige Bekenntnis zu der Empfehlung des Propheten Mohammed.


Freie Religionsausübung trifft hier auf das Grundrecht körperlicher Unversehrtheit.
Wie viele Jungen trifft es überhaupt?
Exakte Zahlen sind schwer zu beschaffen, da Beschneidungen nicht immer in deutschen Krankenhäusern vorgenommen werden.
Etwa 10.000 muslimische Jungen in Deutschland kommen pro Jahr in das Alter, beschnitten zu werden. Im allgemeinen machen das türkische Ärzte, aber auch aus der Türkei eingeflogene Beschneider. Oft aber lassen die Familien die Beschneidung im Urlaub in der Türkei vornehmen.
Die Entfernung der Vorhaut bei jüdischen Jungen wird ebenfalls häufig von Beschneidern (Mohels) vorgenommen.
In Berlin werden im Jahr mehr als 1300 Jungen beschnitten, wie der „Tagesspiegel“ schreibt, rund 150 davon sind Juden, die meisten Muslime.
Etwa 15 bis 20 Prozent der Männer in Deutschland sind beschnitten – weltweit sind es 25 bis 33 Prozent.


WESTERWELLE FÜRCHTET IMAGE-SCHADEN
Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) befürchtet, dass der Wirbel um das Urteil das Image Deutschlands im Ausland beschädigen könnte.
„Es wäre aus außenpolitischer Sicht wünschenswert und geboten, wenn in der Frage der Beschneidung bald und verbindlich rechtliche Klarheit geschaffen würde“, sagte er der „Süddeutschen Zeitung“ (SZ). Es müsse klar bleiben, dass in Deutschland die freie Religionsausübung geschützt sei. Dazu zähle auch der Respekt religiöser Traditionen.
RABBINER EMPÖRT
Von der Konferenz Europäischer Rabbiner wird die Entscheidung des Gerichts als schwerster Angriff auf jüdisches Leben seit dem Holocaust betrachtet.
„Ein Verbot der Beschneidung stellt die Existenz der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland infrage”, sagte der Präsident des Verbandes, der Moskauer Rabbiner Pinchas Goldschmidt, am Donnerstag in Berlin. „Sollte das Urteil Bestand haben, sehe ich für die Juden in Deutschland keine Zukunft.”
 
:facepalm:

Die hatten schon immer was gegen Bikinis, hier in D hat es bis kürzlich keinen interessiert ob Jungs beschnitten werden, deshalb gibt es wohl keine früheren Entrüstungsthreads dazu im BF auf medizinischer Basis, und jetzt plötzlich kommen die Hüter der Vorhaut in Massen hervor

Das ist totaler Quatsch und selbst wenn, ab wann darf man denn seine Meinung nicht mehr ändern? Habe ganz vergessen, dass man mit vollendeten Ansichten geboren werden muss um daraus Gesetze machen zu dürfen.

Und tatsächlich ist mir das Beschneidungsverbot völlig egal, es geht um die Diskussion, die geführt wird. Die Juden und Muslime diskutieren bloß auf den angeblichen Angriff auf ihre Religion und den Verstoß gegen die Religionsfreiheit (obwohl die Beschneidung von Kindern ja eindeutig ein Verstoß gegen deren Religionsfreiheit ist).
Diese Leute sollten wirklich mal darüber nachdenken, ob sie ihren Kindern ihre Religion aufzwingen wollen und sie dazu auch noch operieren müssen, ein Vorgang der nicht mehr rückgängig gemacht werden kann und ob solche Praktiken noch Zeitgemäß sind.
 
Das ist totaler Quatsch und selbst wenn, ab wann darf man denn seine Meinung nicht mehr ändern? Habe ganz vergessen, dass man mit vollendeten Ansichten geboren werden muss um daraus Gesetze machen zu dürfen.

Und tatsächlich ist mir das Beschneidungsverbot völlig egal, es geht um die Diskussion, die geführt wird. Die Juden und Muslime diskutieren bloß auf den angeblichen Angriff auf ihre Religion und den Verstoß gegen die Religionsfreiheit (obwohl die Beschneidung von Kindern ja eindeutig ein Verstoß gegen deren Religionsfreiheit ist).
Diese Leute sollten wirklich mal darüber nachdenken, ob sie ihren Kindern ihre Religion aufzwingen wollen und sie dazu auch noch operieren müssen, ein Vorgang der nicht mehr rückgängig gemacht werden kann und ob solche Praktiken noch Zeitgemäß sind.
Das ist vlt. die Stellungnahme zu einem Beitrag von Harvey dem Hasen aber sicher nicht zu dem von mir zitierten :lol:
 
esehr interessant, es geht um beschneidung, und der Rabi trifft den nagel auf den Kopf..

Streit ums Beschneidungs-Urteil - Religionsfreiheit ade? - Anne Will - YouTube

Ich gehe mal nur darauf ein, was der Jurist am Anfang sagt. Die Anderen werden wohl eh nur emotional statt rational argumentieren.

Ich denke nicht, dass eine Beschneidung als Körperverletzung durchgehen kann, weil dadurch ja die "Funktionsfähigkeit" nicht eingeschränkt wird. Ein beschnittener Penis kann alles, was ein unbeschnittener auch kann, und angeblich ja manches sogar noch besser. Und es ist auch keine Körperverletzung im Sinne einer Ohrfeige, weil es ja nicht darum geht, dem Kind Schmerzen zuzufügen.

Und die Religionsfreiheit des Kindes wird zwar geschützt, dafür wird aber die der Eltern beschnitten (höhö), also dieses Argument hebt sich meiner Meinung nach selber auf.

Außerdem muss man auch über die Effektivität und die Umsetzbarkeit dieses Gesetzes nachdenken. Die Juden werden einfach weiterhin ihre Kinder am achten Tag beschneiden, nur werden sie es vielleicht nicht bei einem Arzt sondern bei medizinisch wohl eher schlecht geschulten Rabbinern machen müssen, womit erst Recht die Gesundheit der Kleinen gefährdet wird. Und es lässt sich eben ziemlich schwer kontrollieren, ob das Gesetz eingehalten wird, oder will der Gesetzgeber eine Peniskontrolle für jüdische Babys & Kinder einführen?
 
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