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Syrien

Ich sehe keinen einzigen Grund für die FSA zu sein, wenn sie denn wenigstens aus Syrern bestehen würde, welche für ihre Freiheit kämpfen UND von der Mehrheit des syrischen Volkes unterstützt werden würde, dann hätte ich es ja verstanden, aber die FSA ist nichts als eine Organisation die im Interesse von ausländischen Staaten in Syrien operiert. Von Chechenen, Türken, Afghanen, Libyern, Libanesen und aus etlichen anderen arabischen Ländern sind alle Volksgruppen vertreten. Saudi Arabien schickt sogar Häftlinge nach Syrien zum ,,Jihad" machen, welche zum Tod verurteilt worden. Das sind Menschen die nichts mehr zu verlieren haben und dort in Syrien Frauen vergewaltigen und Zivillisten massakrieren. http://www.was-die-massenmedien-verschweigen.de/aktuell/GefaengnisFront.pdf

Und ihr seid der Meinung das Assad hätte zurücktreten und sein Volk und sein Land solchen Menschen überlassen sollen?
Dann gibt es noch die größte Behauptung von FSA Anhängern, dass ja Assad aus Lust und Laune seine eigene Bevölkerung umbringt. Meine Frage wäre, was für ein Vorteil hätte das für ihn? Die einzigen die für den Tod von Zivillisten verantwortlich sind, sind die FSA-Terroristen welche die Zivillisten als Schutz nehmen. Vor dem Angriff auf Kusair hat die syrische Armee sogar Flugblätter über der Stadt abgeworfen und die Terroristen darum gebeten den Zivillisten zu erlauben die Stadt zu verlassen. Und das Assad angeblich Gas gegen seine Bevölkerung benutzt habe ist eine große Lüge um die Intervention in Syrien voranzutreiben, da ja die ,,Größeren" politisches Interesse an der Kontrolle Syriens haben. Man hat keinerlei Beweise aber versucht so schnell wie möglich Syrien militärisch anzugreifen, erinnert mich ein wenig an Irak damals. FSA-Anhänger sind einfach nur Marionetten und sehr kurzsichtig, ihr fragt euch nicht einmal wieso denn eure ,,Freunde" USA & Israel ebenfalls wollen das Assad ,,das böse Monster was seine Bevölkerung abschlachtet" geht. Denkt ihr die kümmern sich wirklich um irgendwelche arabischen Zivillisten in Syrien, während sie selber Araber in Palästina, Irak, etc. abgeschlachtet haben? Die opfern sogar ihre eigenen Menschen wenn es um politische Interessen geht (siehe Operation Northwoods) aber das werdet ihr wohl nie verstehen. Traurig um die ganzen Menschen, die dachten das sie auf dem Weg Allahs sterben würden, während sie in Wirklichkeit ihre eigenen Brüder abgeschlachtet haben und nur Marionetten der Großmächte waren. Anstatt auf irgendwelche Prediger zu hören, die von Saudi Arabien das Geld hinten reingesteckt bekommen und darüber entscheiden, wann die Menschen Jihad machen sollen und wann nicht, sollten sie mal lieber selber nachdenken und hinterfragen.

"... Sprich: Sind etwa diejenigen, welche wissen, und jene, welche nicht wissen, gleich? Nur die Verständigen lassen sich warnen! [39:9]
"Wahrlich, es fürchten Allah nur die Wissenden unter Seinen Dienern!" [35:28]




Willst du mit diesen Versen etwa Assad verteidigen? Möge Allah den Mujahidin zum Sieg verhelfen und diese Taghut vernichten Insallah. :)
 
Zähl doch mal die erfolgreiche Heilige Kriege auf. (ohne Unterstützung der Usa)

Die Heiligen Kriege sind schon längst vorbei....... diese Kriege die heute geführt werden sind einzig und alleine Macht und Einflusskriege, die von Extremisten, Verbrechern und Söldnern (die übrigens falsch Geld bekommen, da sie sowieso zu 90% sterben) geführt werden....

Wenn Assad fällt, fällt Syrien denn das was danach kommen wird, wird der reinste Chaos.......

PS. Assad ist untauglich zum Regieren , die FSA aber untauglicher.........
 
"Dschihadisten werden umerzogen"

Thomas Pany 30.06.2013
Krieg in Syrien: Wie ein FSA-Kommandeur um Waffenlieferungen aus den USA wirbt

Die letzten Monate kam in Berichten aus Syrien immer wieder mal die Geschichte zum Zug, dass sich ein Soundso oder gar jedes kampfbereite Mitglied der Rebellen-Gruppe Soundso den Bart wachsen lasse und sich dem Dschihad anschließe, weil nur so an größere Waffen und dicke Dollarbündel heranzukommen sei.

Obendrein verhieß die Wandlung eine Aufwertung, stehen doch die Dschihadisten im Ruf die erfahreneren, kühneren und besseren Kämpfer zu sein. Über die Freie Syrische Armee wurde dagegen gesagt, dass sie im Kern eigentlich nur aus ein paar Militärführern bestehe, meist Überläufern aus der regulären Armee, die auf schlecht ausgebildete, nicht besonders loyale Gruppen angewiesen seien, deren Kämpfer keinen besonders guten Ruf genossen.
Die dschihadistisch oder stark religiös motivierten Gruppen dominierten schließlich auch in der größeren Öffentlichkeit das Bild, das man sich von den Gegnern der syrischen Regierung macht. Die großen Gruppen führen - bis auf die FSA - allesamt "islamisch" oder andere religiöse Anspielungen in ihren Namen (siehe dazu die derzeitigen "Battlefield"-Allianzen, wie sie der schwedischen Syrien-Experten Aaron Lund aufschlüsselt).
Nun hat ein FSA-Kommandeur, der als Brig. Gen. Mithkal Albtaish vorgestellt wird, gegenüber dem Wall Street Journal erklärt, wie die FSA das Momentum als stärkste und wichtigste Kraft, das Vertrauen der Freunde Syriens und viele neue Rekruten (zurück-)gewinnen könnte. Seine Logik: Wenn die USA die FSA mit Waffen beliefert, dann lassen sich die Dschihadisten den Bart abschneiden und werden zu säkularen Freiheitskämpfern.


Albtaish argumentiert damit, dass es ihm gelungen sei, kürzlich 60 Kämpfer der al-Nusrah-Front, die in enger Beziehung zu al-Qaida im Irak steht, unter sein Kommando zu bringen. Man versuche noch mehr Kämpfer aus diesem Lager zu rekrutieren, so der FSA-General im WSJ. Es ist ein PR-Auftritt des Brig. Gen., der über die Zeitung versucht, für die Unterstützung der Freien Syrische Armee zu werben. Schließlich hatte US-Präsident Obama kürzlich offiziell verkündet, dass man erwäge, die Gegner der syrischen Regierung mit Waffen zu unterstützen. Seither laufen die Bewerbungen.
Seine Fraktion unterstütze die Demokratie und stehe in Opposition zu den Islamisten, wird der Rebellen-General von der Murdoch-Publikation wiedergegeben, doch auch das WSJ weist daraufhin, dass die FAS, das frühere Lieblingskind der westlichen Pro-Regime-Change-Berichterstattung, nicht frei von islamisten ist, sondern das undurchsichtige Netzwerk mit dem FSA-Etikett möglicherweise gar von ihnen dominiert ist.

Einmann-Flugabwehr-Lenkwaffen bereits in falschen Händen

Es geht um die Frage, ob Waffenlieferungen an die "Rebellen" nicht in falsche Hände geraten und später Effekte auftreten, wie man sie aus Afghanistan kennt. US-Vertreter beteuern in der Öffentlichkeit, dass man alles unternehme, um sicherzustellen, dass Waffen nicht an Mudschahedins geraten, die ihren Dschihad dann gegen westliche Interessen fortsetzen. Dass Waffen nur bei CIA-geprüften sakulären Freiheitskämpfern landen, dürfte in Syrien illusorisch sein. Wie auch die Versicherung des FSA Generals, dass man die Abgeworbenen der al-Nusrah-Front "umerziehe", um sicher zu gehen, dass keine dschihadistischen Ideen mehr unterstützen:
We retrain them to make sure they no longer support jihadist ideas.

Vorstellbar wäre freilich auch, dass sich die al-Nusrah-Kämpfer wieder den Bart wachsen lassen und mit den begehrten Flugabwehr-Waffen die Front wechseln.
Dass solche Waffen -Einmann-Flugabwehr-Lenkwaffen (Manpads) - von denen nicht nur amerikanische Regierungsvertreter fürchten, sie könnten auch auf Zivilflugzeuge abgeschossen werden, bereits in syrischen Gotteskrieger-Kreisen aufgetaucht sind, berichtete der Guardian vor einer Woche. Woher sie stammen, ist unklar.

"Dschihadisten werden umerzogen" | Telepolis

Der Artikel ist meiner Meinung nach relativ treffend. Die FSA ist eine völlig undurchsichtige Organisation, die unterwandert ist von Golfstaaten-finanzierten Terroristen, wenn sie es überhaupt einmal nicht war. Da wird mit Klischees gespielt, mit Religion gezündelt, etc. und das Opfer ist Syrien. Die Amerikaner spielen dieses Spiel bewusst um die Region weiter auseinanderzudividieren. Wenn sie nicht von Beginn an an der Bildung der Rebellen mitgewirkt haben, wissen sie zumindest doch sehr genau, dass Waffenlieferungen in die Hände der Terroristen kommen werden, sie dominieren den gesamten Kampf gegen Assad. FSA-Generäle springen hin und her und betrieben im Grunde nichts anderes als Marketing für diese Organisation, die als Überbau für diese Leute dient . Das Ganze ist ein abgekartetes Spiel. Was für ein Diktator Assad auch gewesen sein mag, abgesehen von den relativen Verbesserungen unter Bashar im Vergleich zu Hafez, ist er doch trotzdem der Einzige, der in wahrer Opposition zum Westen steht, der seit 12 Jahren den Krieg gegen den Terror ausgerufen hat und im Grunde damit nichts anderes bezweckt als den Nahen Osten zu erodieren und unregierbar zu machen.
 
Das gefällt dem westen wohl gar nicht!

Golf-Staaten: UN-Sicherheitsrat soll Assads Offensive auf Homs stoppen


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Nach den jüngsten Erfolgen der syrischen Regierungsarmee haben die Golf-Staaten an den UN-Sicherheitsrat appelliert, die Offensive auf die Oppositionshochburg Homs zu stoppen.
„Das Verbrechen, das das syrische Regime und seine Verbündeten gegen die Bevölkerung von Homs und der Umgebung vorbereiten, muss verhindert werden,“ erklärte der Golf-Kooperationsrat, der sechs Öl- und Gasländer der Region vereint, am Montag. Das Weltgremium solle schnellstens eine Dringlichkeitssitzung abhalten.

Nach dem Erfolg in Al-Kusair weiten die Regierungstruppen von Präsident Baschar al-Assad die Offensive gegen die bewaffnete Opposition aus.
Das im Westen Syriens liegende Homs ist nach der Bevölkerungszahl die drittgrößte Stadt des Landes. Die Regierungsarmee hat die Stadt, die von den Regimegegnern kontrolliert wird, eingekesselt und bereitet sich offenbar auf einen Sturm vor. Der Kommandeur der „Freien Syrischen Armee“, Salim Idris, rief alle bewaffneten Regimegegner auf, nach Homs zu kommen, wo ihm zufolge die Entscheidungsschlacht bevorsteht.

Golf-Staaten: UN-Sicherheitsrat soll Assads Offensive auf Homs stoppen | Politik | RIA Novosti

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USA: Assad soll Offensive auf Homs stoppen

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Die USA fordern von der syrischen Regierung, die Offensive auf die Stadt Homs und auf die Vororte von Damaskus, die von Regimegegnern verteidigt werden, unverzüglich zu stoppen.
„Die USA verurteilen die andauernden Angriffe des Regimes von Baschar al-Assad auf die unschuldige Zivilbevölkerung in Homs und in Vororten von Damaskus“, heißt es in einer Erklärung, die am Sonntag von US-Außenamtssprecher Patrick Ventrell verbreitet wurde. „Wir fordern alle Mitglieder der internationalen Völkergemeinschaft auf, dem Assad-Regime zu erklären, dass es diese Offensive stoppen und humanitären Organisationen einen sicheren Zugang ermöglichen muss, um die Verletzten in Sicherheit zu bringen und mit lebenswichtigen Medikamenten zu helfen.“

Ventrell verurteilte ferner die Teilnahme von Hisbollah-Milizen an den Kampfhandlungen. „Sie helfen dem Regime bei der grausamen Niederschlagung der legitimen Forderungen des syrischen Volkes nach Freiheit, Würde und Demokratie“, betonte er.

Die „New York Times“ teilte unter Berufung auf Einwohner von Homs mit, dass die Regierungstruppen Luftangriffe unternehmen und schwere Artillerie einsetzen. Zuvor hatten die Regierungstruppen mit Unterstützung von Hisbollah die strategisch wichtige Stadt al-Kusair eingenommen.

http://de.ria.ru/politics/20130701/266403023.html
 

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[h=1]Wenn die Fronten wegen Zigaretten gewechselt werden[/h] Thomas Pany 02.07.2013
[h=2]Syrien: Friedenskonferenz und dazu mehr Waffen an Oppositionelle?[/h] US-Außenminister Kerry ist derzeit in Brunei, um mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow über die Syrien-Friedenskonferenz in Genf zu reden. Beide Seiten seien "ernsthaft, mehr als ernsthaft" in dem Prozess engagiert, so Kerry. Die Überbetonung fürs Protokoll lässt auf ernsthafte Schwierigkeiten in der Realität schließen. "Die neue Konferenz ist sinnlos, weil es keine friedliche Lösung dieses Problems gibt", kommentiert Alexander Chramtschichin vom Moskauer Institut für politische und militärische Analysen. Und gibt zu bedenken: "Die Friedenskonferenz braucht nur der Westen, um sein Gesicht zu wahren. Die syrischen Konfliktseiten brauchen sie nicht."


Ein umstrittener Punkt zwischen Moskau und Washington ist die Forderung der USA, Großbritanniens, Frankreichs wie auch Saudi-Arabiens, Katars und der Türkei nach einer Übergangsregierung - ohne Baschar al-Assad. Der syrische Staatspräsident verweist darauf, dass er seinen Posten nur nach Wahlen räumen wurde, wie auch eine "erweiterte Regierung" nur dadurch Legitimität habe. "Wer in diesen Wahlen Erfolg hat, wird an der Regierung teilnehmen, wer nicht, hat darin keinen Platz." Moskaus Äußerungen dazu werden in westlichen Berichten seit längerer Zeit meist so wiedergegeben, dass sich die russische Führung flexibel zeige und Distanz zu al-Assad erkennen lasse. Doch waren diese Aussagen nie eindeutig.
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Sprecher wichtiger Oppositionsfraktionen haben aber gerade die Forderung nach Übergangsregierung ohne al-Assad zur Bedingung ihrer Teilnahme an der Genfer-Konferenz gemacht, umso leichter fällt es Assad, sich demgegenüber als friedenswilliger und verhandlungsbereiter Staatschef darzustellen. Zwischen Lawrow und Kerry gibt es Uneinigkeit darüber, welche Opposition eingeladen werden soll.
Laut New York Times favorisiert Lawrow, dass mehrere Delegationen der syrischen Opposition eingeladen werden. Kerry würde demgegenüber darauf bestehen, dass eine vereinte Opposition nach Genf kommt. Er befürchte, dass sich sonst deren Einfluss verwässere. Man kann es natürlich auch so sehen, dass der Einfluss von außen auf die Opposition dadurch schwieriger wird. Dass ihm nicht besonders an Vielfalt, sondern mehr an Kontrolle, gelegen ist, zeigt auch, dass Kerry nicht daran denkt, die Regionlamacht Iran einzuladen. Sie spielt in dem Stellevertreter-Krieg keine unbedeutende Rolle.
Indessen werden erneut Forderungen aus den Reihen der syrischen Opposition zitiert, die ihre Teilnahme an der Konferenz an mehr Waffenlieferungen knüpfen. Dies soll der FSA-Kommandeur Salim Idris zur Bedingung gemacht haben. Die bewaffneten Oppositionellen fürchten angesichts der militärischen Erfolge der Regierungsarmee, dass man von einer geschwächten Position aus an den Verhandlungstisch tritt.
Mehr Waffen für Frieden?
Der Plan der CIA und der "Freunde Syriens" sei absurd, so der Independent-Journalist Patrick Cockburn, der sich schon während des Irak-Kriegs einen Namen mit kritischen Reportagen gemacht hat. In seiner Syrien-Reportage zeigt er anhand eigener Beobachtungen und Ortsbesuche, bis zu welchem Grad die Wirklichkeit in Syrien in einer vorgefärbten Berichterstattung verzerrt wird.
Dazu gehört laut seinen Beobachtungen außer überzogenen Schilderungen von Kampfgeschehen und falschen Schuldzuweisungen auch die Ansicht, dass es irgendwie möglich sein könnte, Waffen nur an die "richtigen" Kämpfer, also solchen, die nicht mit Dschihadisten in Verbindung stehen, sondern zu den "Moderaten" gehören, zu liefern. Die Übergänge in der Opposition seien fließend.
Die Seiten, so Cockburn, würden schon für Zigaretten gewechselt seinem Bericht zufolge wird anscheinend die Nikotinsucht im Lager der glaubensstrengen Dschihadisten der al-Nusra-Front nicht geduldet. Einzig Geld, so Cockburn, regele die Loyalitäten, zitiert Cockburn einen Diplomaten aus Damaskus:
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[TD="class: min-td"]Money counts for more than ideology.[/TD]
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Laut Human Rights Watch schließen die Nachbarländer Syriens immer mehr Grenzübergänge. Zehntausende von Flüchtlingen würden an den Grenzen zum Irak, zu Jordanien und zur Türkei zurückgeschickt. Zwar, so die Organisation, würden manche Regierungen offiziell bestreiten, dass man die Grenzen geschlossen habe, tatsächlich aber ergeben Berichte von Flüchtenden und eigene Überprüfungen ein anderes Bild.

Wenn die Fronten wegen Zigaretten gewechselt werden | Telepolis
 
„Freunde Syriens“ besorgt über Erstarken der Assad-Truppen

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„Freunde Syriens“ besorgt über Erstarken der Assad-Truppen „Nesawissimaja Gaseta“
Moskau, 02. Juli (RIA Novosti). Die syrischen Regierungstruppen wollen die seit zwei Jahren von den Aufständischen kontrollierte Stadt Homs zurückerobern, schreibt die Zeitung „Nesawissimaja Gaseta“ am Dienstag.
Die Truppen des syrischen Machthabers Baschar al-Assad werden bei ihrer Offensive von der libanesischen Hisbollah-Bewegung unterstützt. Mit der Kontrolle über diese Stadt würde Assad sich Zugang zum Meer verschaffen.
Quellen in der syrischen Opposition berichten, dass schiitische Kämpfer aus dem Libanon und aus den alawitischen Gebieten Syriens alle Wege nach Homs blockiert haben. Die Rebellen bekommen Verstärkung durch sunnitische Kämpfer der Al-Qaida im Irak und aus den Golfmonarchien, Ägypten, der Türkei und anderen Ländern.

Assads Gegner brauchen dringend neue Waffen, um Homs zu verteidigen. Im Gegensatz zu den Gefechten um Kusseir und Tel Kalach wollen sie größeren Widerstand leisten. Alawitische Milizen unter Führung von Hisbollah-Kämpfern sollen die Offensive auf Homs begonnen haben. Die Hisbollah-Kämpfer sollen Masken für den Fall eines Giftgasangriffes tragen.

Die Geldgeber der syrischen Opposition sind beunruhigt über die jüngsten Erfolge der Assad-Truppen. Saudi-Arabien hat seine Waffenlieferungen erhöht. Auch die USA versprechen weitere Hilfen. Der republikanische Senator John McCain sagte in einem Interview mit Fox News: „Der Massenmord geht weiter, und die Situation erfordert eine amerikanische Führung.“ Sein demokratischer Kollege Charles Schumer wies jedoch darauf hin, dass in Syrien „sehr unterschiedliche Gruppierungen“ aktiv seien, von denen „einige demokratisch und einige sehr gefährlich sind. Die Al-Nusra-Front ist ein Ableger der Al-Qaida. Deshalb sind unsere Besorgnisse durchaus begründet.“

Der britische Außenminister William Hague forderte Assad auf, „die grausamen Angriffe auf Homs zu stoppen und die Verteilung der Hilfsgüter sicherzustellen“. Die Golfmonarchien appellieren an die libanesische Regierung, die Hisbollah zu überzeugen, sich aus dem Syrien-Konflikt rauszuhalten. EU-Außenministerin Catherine Ashton vereinbarte bei dem Treffen der „Freunde Syriens“ in Bahrain „die sofortige Suche nach politischen Lösungswegen“. Der saudi-arabische Chefdiplomat Prinz Saud al-Faisal sagte, die EU sollte dringend die syrische Opposition mit Waffen versorgen und Maßnahmen zum Verbot der Waffenlieferungen aus Russland und dem Iran an das Assad-Regime ergreifen.

Die Außenminister Russlands und der USA, Sergej Lawrow und John Kerry, versuchen heute in Brunei ein weiteres Mal, eine Syrien-Friedenskonferenz zustande zu bringen. Allerdings gibt es Kontroversen um den Teilnehmerkreis. „Wäre die Lösung der Syrien-Krise nur von Russland und den USA abhängig, dann hätten wir bereits positive Ergebnisse erreicht“, sagte Lawrow.

„Die neue Konferenz ist sinnlos, weil es keine friedliche Lösung dieses Problems gibt“, findet der Chefexperte des russischen Instituts für politische und militärische Analysen, Alexander Chramtschichin. „Die Friedenskonferenz braucht nur der Westen, um sein Gesicht zu wahren. Die syrischen Konfliktseiten brauchen sie nicht.“

„Freunde Syriens“ besorgt über Erstarken der Assad-Truppen | Zeitungen | RIA Novosti
 

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[h=1]Foreign media portrayals of the conflict in Syria are dangerously inaccurate[/h]
[h=3]World View: It is naive not to accept that both sides are capable of manipulating the facts to serve their own interests
[/h]


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Every time I come to Syria I am struck by how different the situation is on the ground from the way it is pictured in the outside world. The foreign media reporting of the Syrian conflict is surely as inaccurate and misleading as anything we have seen since the start of the First World War. I can't think of any other war or crisis I have covered in which propagandistic, biased or second-hand sources have been so readily accepted by journalists as providers of objective facts.

A result of these distortions is that politicians and casual newspaper or television viewers alike have never had a clear idea over the last two years of what is happening inside Syria. Worse, long-term plans are based on these misconceptions. A report on Syria published last week by the Brussels-based International Crisis Group says that "once confident of swift victory, the opposition's foreign allies shifted to a paradigm dangerously divorced from reality".
Slogans replace policies: the rebels are pictured as white hats and the government supporters as black hats; given more weapons, the opposition can supposedly win a decisive victory; put under enough military pressure, President Bashar al-Assad will agree to negotiations for which a pre-condition is capitulation by his side in the conflict. One of the many drawbacks of the demonising rhetoric indulged in by the incoming US National Security Adviser Susan Rice, and William Hague, is that it rules out serious negotiations and compromise with the powers-that-be in Damascus. And since Assad controls most of Syria, Rice and Hague have devised a recipe for endless war while pretending humanitarian concern for the Syrian people.
It is difficult to prove the truth or falsehood of any generalisation about Syria. But, going by my experience this month travelling in central Syria between Damascus, Homs and the Mediterranean coast, it is possible to show how far media reports differ markedly what is really happening. Only by understanding and dealing with the actual balance of forces on the ground can any progress be made towards a cessation of violence.
On Tuesday I travelled to Tal Kalakh, a town of 55,000 people just north of the border with Lebanon, which was once an opposition bastion. Three days previously, government troops had taken over the town and 39 Free Syrian Army (FSA) leaders had laid down their weapons. Talking to Syrian army commanders, an FSA defector and local people, it was evident there was no straight switch from war to peace. It was rather that there had been a series of truces and ceasefires arranged by leading citizens of Tal Kalakh over the previous year.
But at the very time I was in the town, Al Jazeera Arabic was reporting fighting there between the Syrian army and the opposition. Smoke was supposedly rising from Tal Kalakh as the rebels fought to defend their stronghold. Fortunately, this appears to have been fantasy and, during the several hours I was in the town, there was no shooting, no sign that fighting had taken place and no smoke.
Of course, all sides in a war pretend that no position is lost without a heroic defence against overwhelming numbers of the enemy. But obscured in the media's accounts of what happened in Tal Kalakh was an important point: the opposition in Syria is fluid in its allegiances. The US, Britain and the so-called 11-member "Friends of Syria", who met in Doha last weekend, are to arm non-Islamic fundamentalist rebels, but there is no great chasm between them and those not linked to al-Qa'ida. One fighter with the al-Qa'ida-affiliated al-Nusra Front was reported to have defected to a more moderate group because he could not do without cigarettes. The fundamentalists pay more and, given the total impoverishment of so many Syrian families, the rebels will always be able to win more recruits. "Money counts for more than ideology," a diplomat in Damascus told me.
While I was in Homs I had an example of why the rebel version of events is so frequently accepted by the foreign media in preference to that of the Syrian government. It may be biased towards the rebels, but often there is no government version of events, leaving a vacuum to be filled by the rebels. For instance, I had asked to go to a military hospital in the al-Waar district of Homs and was granted permission, but when I got there I was refused entrance. Now, soldiers wounded fighting the rebels are likely to be eloquent and convincing advocates for the government side (I had visited a military hospital in Damascus and spoken to injured soldiers there). But the government's obsessive secrecy means that the opposition will always run rings around it when it comes to making a convincing case.
Back in the Christian quarter of the Old City of Damascus, where I am staying, there was an explosion near my hotel on Thursday. I went to the scene and what occurred next shows that there can be no replacement for unbiased eyewitness reporting. State television was claiming that it was a suicide bomb, possibly directed at the Greek Orthodox Church or a Shia hospital that is even closer. Four people had been killed.
I could see a small indentation in the pavement which looked to me very much like the impact of a mortar bomb. There was little blood in the immediate vicinity, though there was about 10 yards away. While I was looking around, a second mortar bomb came down on top of a house, killing a woman.
The pro-opposition Syrian Observatory for Human Rights, so often used as a source by foreign journalists, later said that its own investigations showed the explosion to have been from a bomb left in the street. In fact, for once, it was possible to know definitively what had happened, because the Shia hospital has CCTV that showed the mortar bomb in the air just before it landed – outlined for a split-second against the white shirt of a passer-by who was killed by the blast. What had probably happened was part of the usual random shelling by mortars from rebels in the nearby district of Jobar.
In the middle of a ferocious civil war it is self-serving credulity on the part of journalists to assume that either side in the conflict, government or rebel, is not going to concoct or manipulate facts to serve its own interests. Yet much foreign media coverage is based on just such an assumption.
The plan of the CIA and the Friends of Syria to somehow seek an end to the war by increasing the flow of weapons is equally absurd. War will only produce more war. John Milton's sonnet, written during the English civil war in 1648 in praise of the Parliamentary General Sir Thomas Fairfax, who had just stormed Colchester, shows a much deeper understanding of what civil wars are really like than anything said by David Cameron or William Hague. He wrote:
For what can war but endless war still breed?
Till truth and right from violence be freed,
And public faith clear'd from the shameful brand
Of public fraud. In vain doth valour bleed
While avarice and rapine share the land.

Foreign media portrayals of the conflict in Syria are dangerously inaccurate - Comment - Voices - The Independent
 
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