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Turkesteron
barzani ist ein vasall von ankara ..die turkei hat grossen einfluss auf den nordirak
[h=2]Türkische Unternehmen im Nordirak[/h]Die Türkei und die KRG sind weitgehend voneinander abhängig. Die KRG ist abhängig von türkischen Direktinvestitionen. So kommen unter anderem 80 Prozent der Textilien auf dem KRG-Markt aus der Türkei, berichtet Asia Times.
Die beiden neuen Flughäfen in den Städten Erbil und Sulaimania wurden von türkischen Bau-Unternehmen gebaut. Der Auftrag belief sich auf 650 Millionen US-Dollar, schreiben die US-Wissenschaftler Stephen J. Flanagan und Samuel J. Brannen in ihrem Buch „Turkey’s Evolving Dynamics: Strategic Choices for U.S.-Turkey Relations“.
Im Nordirak sind etwa 1200 türkische Firmen vertreten. Doch davon sind 900 Firmen aus der Baubranche, berichtet BBC Turkish. Türkische Bauunternehmen sind die aktivste Gruppe im gesamten Irak (mehr hier).
Die İhsan Doğramacı Corporation ist der Begründer der renommierten türkischen Privatuniversität „Bilkent“.
[h=2]Ankara hofft im Gegenzug auf Erdöl[/h]Doch die Türkei investiert auch in den Energiesektor des Nordirak. Auch das war ein Themenschwerpunkt bei dem jüngsten Treffen zwischen Erdoğan und Barzani. Denn die Türkei ist abhängig von russischen Energieträgern. Sie möchte sich aus dieser Abhängigkeit befreien.
Im Dezember soll die erste Pipeline vom Nordirak in die Türkei in Betrieb genommen werden. Das Erdöl wird von den Ölfeldern Taq Taq und Tawke im Nordirak kommen. Das türkisch-amerikanische Unternehmen Genel Enerji kontrolliert 44 Prozent des Taq Taq-Ölfelds und 25 Prozent des Tawke-Ölfelds. In der ersten Phase soll Erdöl in Höhe einer Gesamtrate von 400.000 Barrels pro Tag fließen. Bis 2019 soll die tägliche Gesamtrate auf zwei Millionen Barrels steigen, berichtet Milliyet.
Die gegenseitige wirtschaftliche Abhängigkeit zwischen Kurden des Nordirak und der Türkei hat auch ihre negativen Seiten. Die Zentralregierung in Bagdad ist erbost über die Alleingänge der KRG. Die Annäherung zwischen der Türkei und der KRG wird mit Misstrauen beäugt. Doch auch innerhalb der Kurden gibt es Kritiker der Freundschaft zwischen Barzani und Erdoğan. Insbesondere die PKK hält nicht viel von Barzani. Denn der vertritt die Oberschicht innerhalb der Kurden und gilt als rücksichtsloser Feudalherr und Despot.
Hinzu kommt, dass Barzani und Erdoğan in der Syrien-Frage dieselbe Linie vertreten. Beide wollen den Sturz Assads und werfen den Kurden Syriens vor, sie würden das Regime unterstützen. Die kurdische Demokratische Einheitspartei (PYD) Syriens sei mehrmals wortbrüchig geworden, zitiert die Hürriyet Barzani. Deshalb habe die KRG die Grenze zu Syrien dicht gemacht. Seitdem erhalten die Kurden Syriens keine Hilfe von den Kurden des Nordirak.
Türkei: Erdo