G7 bezeichnet Kiews militärische Handlungen in Ostukraine als zurückhaltend
Die Staats- beziehungsweise Regierungschefs der G7-Länder haben die Handlungen der bewaffneten Strukturen der Ukraine, die eine militärische Sonderoperation im Südosten des Landes durchführen, als zurückhaltend bezeichnet und sich für die baldigste Anwendung eines „Memorandums über Frieden und Einvernehmen“ geäußert, heißt es in einem Kommuniqué im Ergebnis eines G7-Arbeitsabendessens.
„Wir rufen die illegalen bewaffneten Formationen auf, abzurüsten.
Wir rufen die ukrainischen Behörden auf, das reservierte Herangehen bei der Durchführung der Operationen zur Wiederherstellung der Gesetzlichkeit und der Ordnung beizubehalten“, erklärten die G7-Staats- und Regierungschefs.
Sie begrüßten auch die „Bereitschaft der ukrainischen Behörden zur Fortsetzung des inklusiven nationalen Dialogs“.
„Wir begrüßen das ‚Memorandum über Frieden und Einvernehmen, das die Oberste Rada am 20. Mai angenommen hat, und bekunden den Wunsch, dass es schnell angewendet werden kann“, heißt es im Kommuniqué.
Dieses durch das ukrainische Parlament gebilligte Dokument beinhaltet insbesondere den Truppenabzug aus dem Osten des Landes.
Die Spitzenvertreter der G7-Länder riefen auch das ukrainische Parlament und die Regierung auf, die Verfassungsreform fortzusetzen.
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