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Israel-Palästina Konflikt Sammelthread

Solche Menschen sind sicher keine Nachfahren von antiken Israeliten.=
Antisemitismus im Staat der Juden: Israelische Polizei zerschlägt Neonazi-Bande - SPIEGEL ONLINE





Tel Aviv - Damit hatte Zalman Gilichinsky nicht gerechnet, als er vor 18 Jahren seine Heimat Moldawien in Richtung Israel verließ, um dem Antisemitismus zu entkommen: Dass er auch im Staat der Juden mit Judenhass konfrontiert sein würde. "In Israel treiben einige hundert Neonazis ihr Unwesen", weiß er heute. Langsam dringt das auch ins Bewusstsein der israelischen Gesellschaft ein.

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AP​
Hakenkreuz-Schmierereien in einer Synagoge: Polizei in Israel hebt Neonazi-Gruppe aus


So verhaftete die israelische Polizei in einem Tel Aviver Vorort bereits vor rund einem Monat acht Jugendliche, denen vorgeworfen wird, einer Neonazi-Zelle anzugehören. Die Ermittler, die erst jetzt die Nachrichtensperre aufgehoben und den Fall bekannt gemacht haben, fanden unter anderem Messer, mit Nägeln versetzte Bälle und Sprengstoff. Weil Bandenmitglieder an die Überlegenheit der weißen Rasse glauben, hatten sie sich mit keltischen Kreuzen tätowiert. Sie haben inzwischen auch zugegeben, Dutzende von Fremdarbeitern, Homosexuellen, Drogenabhängigen, Obdachlosen und ultra-orthodoxen Juden angegriffen sowie eine Synagoge mit Hakenkreuzen verschmiert zu haben.Am Sonntag wurde ein Video, das den Hass der Bande dokumentiert, dem israelischen Kabinett vorgeführt. Premier Ehud Olmert reagierte schockiert: "Als Gesellschaft hat Israel bei der Erziehung der Jugendlichen versagt, die jetzt als Neonazis entlarvt wurden."
"Import aus Europa"
Neonazis seien ein Import aus Europa und lediglich eine Randgruppe, die keineswegs repräsentativ sei, meint zwar Mosche Zimmermann, Professor für deutsche Geschichte an der Universität Jerusalem. In den neunziger Jahren strömten eine Million Immigranten aus der ehemaligen UdSSR nach Israel, wo sie jetzt rund 20 Prozent der Bevölkerung ausmachen. "Und damit kamen eben auch ein paar hundert neue Bürger mit dubiosen Gedankengut ins Land", sagt Zimmermann.
Das beängstigende Phänomen, meint hingegen der gebürtige Moldawier Gilichinsky, werde in Israel heruntergespielt oder gar totgeschwiegen: "Und es nimmt noch zu. Die Überfälle werden nicht nur zahlreicher, sondern auch grausamer", sagt der 42-jährige Autor des Buchs "Pogrom, Israelische Version" und Gründer des "Informationszentrums für Antisemitismus-Opfer in Israel".
Pro Jahr würden rund 300 Fälle gemeldet - aber die Dunkelziffer sei hoch, so Gilichinsky. In jeder israelischen Stadt gebe es mittlerweile Neonazi-Zellen, die mit gleichgesinnten russischen Gruppen in Verbindung stehen. Gilichinsky wirft den israelischen Behörden vor, die Übergriffe zu beschönigen und nichts dagegen zu unternehmen. Statt von "judenfeindlichen Vorkommnissen" würde die Polizei lediglich von "Vandalismus" sprechen.
Ultra-othodoxe Juden müssen von Polizei geschützt werden
Die Festnahme der Neonazis hat in Israel jetzt aber Politiker auf den Plan gerufen: So will der Innenminister prüfen, ob er verurteilte Neonazis deportieren und ihnen die Staatsbürgerschaft absprechen kann.
Gilichinsky, der seit Jahren vor den Gefahren der israelischen Neonaziszene warnt, fühlt sich erstmals ernst genommen. Es sei höchste Zeit, dass die Regierung etwas unternehme, meint er: Denn die Polizei müsse in einigen Städten ultra-orthodoxe Juden bereits vor der Gewalt der Neonazis schützen.
Aufgrund von Material, das die Polizei bei Hausdurchsuchungen sichergestellt hat, ergebe sich ein beängstigendes Bild der israelischen Neonazi-Szene: Bei ihren konspirativen Treffen loben die Skinheads zunächst die Nazi-Ideologie, studieren Werke von Holocaustleugnern und gehen dann auf der Straße zu rassistisch motivierten Angriffen über. Sie schlagen Ausländer zusammen, verprügeln Araber, greifen fromme Juden an und verschmieren Synagogen mit Slogans wie "Hitler hatte recht". In einem der sichergestellten Mobiltelefone war ein Bild gespeichert, das die Gruppe beim Hitlergruss und mit einer zerrissenen israelischen Fahne zeigt.
Feier zu Hitlers Geburtstag
Bei den nun festgenommenen russischstämmigen, israelischen Neonazis handelt es sich um Teenager. Sie sind keine 20 Jahre alt und kamen in ihrer Kindheit aus der ehemaligen UdSSR nach Israel. Viele fühlen sich in der israelischen Gesellschaft als Außenseiter. Da sie nicht als Juden akzeptiert wurden, sagen sie sich trotzig: "Dann bleibe ich eben Russe".
Die Frustration verleite einige dazu, Symbole des Judentums anzugreifen, meint Historiker Zimmermann. Zudem bestehe zwischen der Mentalität der im Lande geborenen Israelis und den Einwanderern eine gewaltige Kluft, sagt Elana Gomel von der Tel Aviver Universität, die ein Buch über die russische Identität in Israel geschrieben hat: "Weil sie oft Mühe haben, sich in der israelischen Gesellschaft zu integrieren, sind sie ihr gegenüber feindlich eingestellt."

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Diejenigen, die sich nicht akzeptiert fühlen, wollen mit Hitlergruß und Hakenkreuz die Gesellschaft provozieren. Zum Beispiel der 19-jährige Leonid*: Er emigrierte vor zehn Jahren aus Aserbaidschan nach Israel. Weil er mit den Werten seiner neuen Heimat nichts anfangen konnte, schloss er sich einer Gruppe von Skinheads an und schwang sich rasch zu deren Chef auf.Zu ihren Lieblingsbeschäftigungen gehörten Angriffe auf ultra-orthodoxe Juden. Am Wochenende traf sich das wilde Dutzend in öffentlichen Parkanlagen und hörte sich Nazimusik an, gab ein inzwischen abgesprungenes Mitglied der Gang einer israelischen Zeitung zu Protokoll: "Und an Hitlers Geburtstag verabredeten wir uns in einem Friedhof und feierten den Führer."
*Name von der Redaktion geändert
 

Dir ist schon bewusst, dass auch Juden im damaligen Palästina unter Osmanischem Reich lebten bevor die Rückführung der Juden begann oder?


Höchstens noch irgendwelche Gebete auf Hebräisch und das wars, Alltagssprache war es nicht. (Von Rabbiner und deren Familien mal abgesehen)

Auch wenn viele Ihre sprache im Lauf der Zeit verlernt haben zeit dies doch, dass Sie hebräische Wurzeln haben, wenn die Ältesten noch hebräisch konnten und Gebete auf hebräisch gesprochen wurden.
 
Dir ist schon bewusst, dass auch Juden im damaligen Palästina unter Osmanischem Reich lebten bevor die Rückführung der Juden begann oder?




Auch wenn viele Ihre sprache im Lauf der Zeit verlernt haben zeit dies doch, dass Sie hebräische Wurzeln haben, wenn die Ältesten noch hebräisch konnten und Gebete auf hebräisch gesprochen wurden.
Dir ist schon bewusst das Juden dich mehr als Moslems hassen?
 
Weiß du warum ? Weil es eh schon bewiesen ist das die Palästinenser eher die nachfahren der antiken Juden sind als die zugezogenen europäischen Juden.
Wie können Palästinenser die Nachfahren von antiken Juden sein, wenn sie bloß ein Haufen Importaraber sind, die man mit der Aufschrift "Palästinenser" versah? Es handelt sich hierbei um kein richtiges Volk.
 
Warum sprechen Sie den hebräisch und glauben an die Tora?

Sind es deiner Meinung nach irgendwelche Ausländer die hebräisch gelernt haben und zum Judentum konvertiert sind?

Ganz sicher sogar. Siehe beispielsweise die Chasaren oder die schwarzen Juden aus Ostafrika. Auch auffällig ist, dass während die Mizrachim noch zum Großteil ein eindeutig orientalisches Aussehen haben, die Ashkenasim in der Regel völlig dem mitteleuropäischen Phänotyp entsprechen.


Grüße
 
Ganz sicher sogar. Siehe beispielsweise die Chasaren oder die schwarzen Juden aus Ostafrika. Auch auffällig ist, dass während die Mizrachim noch zum Großteil ein eindeutig orientalisches Aussehen haben, die Ashkenasim in der Regel völlig dem mitteleuropäischen Phänotyp entsprechen.


Grüße
Ashkenazim heisst doch "Deutsche" auf hebräisch oder? Das ist sowieso Blödsinn, wenn man von der Religion auf ein Volk schliesst. Gut ich weiss, dass auf dem Balkan vorallem bei den Slawen diese Denkweise noch vorherrscht. Aber das ist sowas von dumm, da versucht man auf Ethnischer Ebene etwas zu kompensieren, dass es nicht zu kompensieren gibt.
 
Ashkenazim heisst doch "Deutsche" auf hebräisch oder?

Könnte fast passen:

Hebrew: אַשְׁכְּנַזִּים, Ashkenazi Hebrew pronunciation: [ˌaʃkəˈnazim], singular: [ˌaʃkəˈnazi], Modern Hebrew: [aʃkenaˈzim, aʃkenaˈzi]; also יְהוּדֵי אַשְׁכֲּנַז Y'hudey Ashkenaz, lit. "The Jews of Germany"


Grüße
 
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