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Nachrichten aus Zypern

Die Griechen verlangen den Abzug der türkischen Truppen und die Türken sind dagegen. Wie will man dann eine Lösung finden? Auch wenn man sich in allen Punkten einigt, wird man sich in diesem Punkt nicht einigen können, oder? :-k

Ja, die Frage der Armee hat für die beiden Seiten eine sehr starke symbolische Kraft. Für die griechischen Zyprioten ist es von großer Wichtigkeit, dass es an einem Punkt einen kompletten Abzug gibt - der Zeitraum ist aber diskutabel. Wie flexibel da die turkisch-zypriotische Seite sein kann, weiß ich nicht.

Trotzdem, wenn es Einigung im Vermögen- und Territorialfrage gibt, kann ich mich nicht vorstellen, dass das Ganze an der Armee- und der Garantiefrage scheitert.
 
Zypernlösung könnte Erdogan durch die Hintertür in die EU bringen
Tiroler Tageszeitung/APA/dpa

Seit mehr als 40 Jahren ist Zypern geteilt. Nun scheint wieder einmal eine Lösung zum Greifen nahe. Doch sie könnte für die EU schwerwiegende Konsequenzen mit sich bringen: Ankara könnte indirekt Zugang zu den Entscheidungszentren in Brüssel bekommen.

Die Vereinten Nationen sind optimistisch: Die Teilung Zyperns könnte bald überwunden werden. Ein entscheidender Schritt vorwärts könnte diese Woche getan werden, meinen Vertreter der Vereinten Nationen, die an den Verhandlungen über die drittgrößte Mittelmeerinsel teilnehmen.

Der Moment ist günstig: Zwei gemäßigte Spitzenpolitiker, der konservative griechische Zypriot Nikos Anastasiades und der linksliberale türkische Zypriot Mustafa Akinci, arbeiten seit zweieinhalb Jahren hart an einer Lösung. Und sie sind sich dabei näher gekommen. Vom heutigen Montag bis Freitag wollen sie nun unter Schirmherrschaft der UNO in der Schweiz einen Lösungsvorschlag erarbeiten.

Doch die Sache hat einen Haken: für Brüssel. Denn Zypern ist seit 2004 EU-Mitglied - wenn auch faktisch bisher nur der griechische Teil. Finden Akinci und Anastasiades zusammen, könnte die EU einen föderalen Mitgliedsstaat mit allen seinen Problemen haben. Und indirekt könnte auch Ankara in Brüssel mitreden.

Solange es keine Lösung gibt, gilt das EU-Recht nur im überwiegend griechisch-zypriotischen Süden der Insel, der von der international anerkannten Regierung der Republik Zypern kontrolliert wird. Die „Türkische Republik Nordzypern“ (TRNZ) im türkisch-zypriotischen Norden wird nur von der Türkei anerkannt, die dort Zehntausende Besatzungstruppen unterhält.

Die angestrebte Lösung: Die seit 1974 geteilte Republik Zypern soll in eine Föderation zweier Bundesstaaten umstrukturiert werden; eines türkisch-zyprischen im Norden und eines griechisch-zyprischen im Süden. Wichtigster Punkt: Auf der Bundesebene wird nichts entschieden, wenn nicht beide Teilstaaten einverstanden sind. Darauf haben sich die Zyprioten bereits geeinigt.

Die EU könnte damit ein gewaltiges Problem bekommen, wenn die türkischen Zyprioten mit ihrem Vetorecht als Interessensvertreter der Türkei von Staatschef Recep Tayyip Erdogan aufträten. Die Türkei ist Garantiemacht und soll es nach dem Willen der türkischen Zyprioten auch bleiben. „Nach den Erfahrungen mit der Wallonie und den jüngsten Entwicklungen in der Türkei möchte ich nicht daran denken, was das für die EU bedeuten könnte“, sagt ein EU-Diplomat, der lange auf Zypern gedient hat.

Die belgische Region Wallonien hatte im Oktober wochenlang die mühsam ausgearbeitete Unterzeichnung eines Handelsvertrages der EU mit Kanada (CETA) mit einem Veto innerhalb Belgiens blockiert. Die EU-Krise konnte mit geschickten politischen Bewegungen beigelegt werden.

Im Falle Zyperns könnte erstmals ein Drittstaat - die Türkei - über ein Veto der türkischen Zyprioten in der EU mitbestimmen. Wie dies institutionell verhindert werden kann, bleibe bisher ein Rätsel, das niemand zu lösen versuche, heißt es aus Diplomatenkreisen in Nikosia. Viele Diplomaten sind sich nicht sicher, ob das Problem in seinem vollen Umfang erkannt ist. Die EU ist bisher nur mit Beobachtern bei den innerzyprischen Gesprächen vertreten.

Die Lösung ist in Sicht, aber noch nicht in greifbarer Nähe. Eines der Probleme, die noch gelöst werden müssen, ist die Frage der Garantiemächte eines Föderalstaates Zypern. Die türkisch-zypriotische Seite fordert, dass die Türkei Garantiemacht bleibt, wie sie es seit der Gründung des Staates 1960 war. Darauf besteht auch Ankara. Die griechischen Zyprioten lehnen dies strikt ab. Garantiemächte brauche man in der EU nicht mehr, meinen sie.

Auf der Insel geht das Leben seinen Gang. Zyperns Bürger bleiben in Kontakt, aber leben getrennt. Sie fahren regelmäßig auf die jeweils andere Seite der Insel. Zehntausende türkische Zyprioten haben sich bereits Pässe oder Ausweise der international anerkannten Republik Zypern verschafft und können sich damit ungehindert als EU-Bürger weltweit frei bewegen. Diese Kontakte sind ein Hoffnungsschimmer.

Es tritt aber auch eine Entfremdung ein: Die letzten Zyprioten, Türken und Griechen, die als Kinder in den gemischten Dörfern vor der Teilung der Insel auf den Straßen zusammen spielten und die jeweils andere Sprache sprachen, sterben langsam aus.

++++

Für mich stellt sich die Frage: Wer will das wirklich? Erdogan? EU? Vermutlich wird sich auch dieser Versuch als heiße Luft herausstellen. Mit mehr Einfluß von Erdogan wird sich EU-Zypern NIE abfinden.
 
Zypernlösung könnte Erdogan durch die Hintertür in die EU bringen
Tiroler Tageszeitung/APA/dpa

Seit mehr als 40 Jahren ist Zypern geteilt. Nun scheint wieder einmal eine Lösung zum Greifen nahe. Doch sie könnte für die EU schwerwiegende Konsequenzen mit sich bringen: Ankara könnte indirekt Zugang zu den Entscheidungszentren in Brüssel bekommen.

Die Vereinten Nationen sind optimistisch: Die Teilung Zyperns könnte bald überwunden werden. Ein entscheidender Schritt vorwärts könnte diese Woche getan werden, meinen Vertreter der Vereinten Nationen, die an den Verhandlungen über die drittgrößte Mittelmeerinsel teilnehmen.

Der Moment ist günstig: Zwei gemäßigte Spitzenpolitiker, der konservative griechische Zypriot Nikos Anastasiades und der linksliberale türkische Zypriot Mustafa Akinci, arbeiten seit zweieinhalb Jahren hart an einer Lösung. Und sie sind sich dabei näher gekommen. Vom heutigen Montag bis Freitag wollen sie nun unter Schirmherrschaft der UNO in der Schweiz einen Lösungsvorschlag erarbeiten.

Doch die Sache hat einen Haken: für Brüssel. Denn Zypern ist seit 2004 EU-Mitglied - wenn auch faktisch bisher nur der griechische Teil. Finden Akinci und Anastasiades zusammen, könnte die EU einen föderalen Mitgliedsstaat mit allen seinen Problemen haben. Und indirekt könnte auch Ankara in Brüssel mitreden.

Solange es keine Lösung gibt, gilt das EU-Recht nur im überwiegend griechisch-zypriotischen Süden der Insel, der von der international anerkannten Regierung der Republik Zypern kontrolliert wird. Die „Türkische Republik Nordzypern“ (TRNZ) im türkisch-zypriotischen Norden wird nur von der Türkei anerkannt, die dort Zehntausende Besatzungstruppen unterhält.

Die angestrebte Lösung: Die seit 1974 geteilte Republik Zypern soll in eine Föderation zweier Bundesstaaten umstrukturiert werden; eines türkisch-zyprischen im Norden und eines griechisch-zyprischen im Süden. Wichtigster Punkt: Auf der Bundesebene wird nichts entschieden, wenn nicht beide Teilstaaten einverstanden sind. Darauf haben sich die Zyprioten bereits geeinigt.

Die EU könnte damit ein gewaltiges Problem bekommen, wenn die türkischen Zyprioten mit ihrem Vetorecht als Interessensvertreter der Türkei von Staatschef Recep Tayyip Erdogan aufträten. Die Türkei ist Garantiemacht und soll es nach dem Willen der türkischen Zyprioten auch bleiben. „Nach den Erfahrungen mit der Wallonie und den jüngsten Entwicklungen in der Türkei möchte ich nicht daran denken, was das für die EU bedeuten könnte“, sagt ein EU-Diplomat, der lange auf Zypern gedient hat.

Die belgische Region Wallonien hatte im Oktober wochenlang die mühsam ausgearbeitete Unterzeichnung eines Handelsvertrages der EU mit Kanada (CETA) mit einem Veto innerhalb Belgiens blockiert. Die EU-Krise konnte mit geschickten politischen Bewegungen beigelegt werden.

Im Falle Zyperns könnte erstmals ein Drittstaat - die Türkei - über ein Veto der türkischen Zyprioten in der EU mitbestimmen. Wie dies institutionell verhindert werden kann, bleibe bisher ein Rätsel, das niemand zu lösen versuche, heißt es aus Diplomatenkreisen in Nikosia. Viele Diplomaten sind sich nicht sicher, ob das Problem in seinem vollen Umfang erkannt ist. Die EU ist bisher nur mit Beobachtern bei den innerzyprischen Gesprächen vertreten.

Die Lösung ist in Sicht, aber noch nicht in greifbarer Nähe. Eines der Probleme, die noch gelöst werden müssen, ist die Frage der Garantiemächte eines Föderalstaates Zypern. Die türkisch-zypriotische Seite fordert, dass die Türkei Garantiemacht bleibt, wie sie es seit der Gründung des Staates 1960 war. Darauf besteht auch Ankara. Die griechischen Zyprioten lehnen dies strikt ab. Garantiemächte brauche man in der EU nicht mehr, meinen sie.

Auf der Insel geht das Leben seinen Gang. Zyperns Bürger bleiben in Kontakt, aber leben getrennt. Sie fahren regelmäßig auf die jeweils andere Seite der Insel. Zehntausende türkische Zyprioten haben sich bereits Pässe oder Ausweise der international anerkannten Republik Zypern verschafft und können sich damit ungehindert als EU-Bürger weltweit frei bewegen. Diese Kontakte sind ein Hoffnungsschimmer.

Es tritt aber auch eine Entfremdung ein: Die letzten Zyprioten, Türken und Griechen, die als Kinder in den gemischten Dörfern vor der Teilung der Insel auf den Straßen zusammen spielten und die jeweils andere Sprache sprachen, sterben langsam aus.

++++

Für mich stellt sich die Frage: Wer will das wirklich? Erdogan? EU? Vermutlich wird sich auch dieser Versuch als heiße Luft herausstellen. Mit mehr Einfluß von Erdogan wird sich EU-Zypern NIE abfinden.

Da übersiehst du ein Fakt. Die Türkei wollten sie sie nie in EU haben und das wird auch in Zukunft so bleiben. Wer will den ein 80 Millionen schweren Entscheidungsträger im Abendland haben?

Da sind wirtschaftliche und kulturelle Interessen zweitrangig.

1974 hätten sie entweder ganz Zypern besetzen sollen oder das eroberte Gebiet gleich im Anschluß mit dem Festland annektieren. Dann gäbe das eine oder das andere heute nicht mehr.

Ich würde absolut keine Zugeständnisse mehr machen, wobei der EU-Beitritt der Türkei ohnehin schon weiter in die Ferne rückt( EU-Beitritt=Illusion).

Also wozu noch das ganze Theater?
 
Erstens mal lassen wir türkischen Zyprer uns nichts von der Türkei sagen. Zwischen Türkei und Nordzypern sind Welten Unterschiede. Der türkisch-zyprische Präsident wird mit Sicherheit nicht der Türkei gehorchen. Solche Prognosen sind schwachsinnig.
 
Da übersiehst du ein Fakt. Die Türkei wollten sie sie nie in EU haben und das wird auch in Zukunft so bleiben. Wer will den ein 80 Millionen schweren Entscheidungsträger im Abendland haben?

Da sind wirtschaftliche und kulturelle Interessen zweitrangig.

1974 hätten sie entweder ganz Zypern besetzen sollen oder das eroberte Gebiet gleich im Anschluß mit dem Festland annektieren. Dann gäbe das eine oder das andere heute nicht mehr.

Ich würde absolut keine Zugeständnisse mehr machen, wobei der EU-Beitritt der Türkei ohnehin schon weiter in die Ferne rückt( EU-Beitritt=Illusion).

Also wozu noch das ganze Theater?

Wenn du Schuldige für das Scheitern des EU-Beitritts suchst, dann fange mal bei Erdog an. Die 50% die ihn nichtgewählt haben, zählen eine EU-Mitgliedschaft zu ihren Zielen. Erdogs Wählerschaft ist gemeinhin als konservativ und islamistisch einzustufen.
 
Zypernlösung könnte Erdogan durch die Hintertür in die EU bringen
Tiroler Tageszeitung/APA/dpa

Seit mehr als 40 Jahren ist Zypern geteilt. Nun scheint wieder einmal eine Lösung zum Greifen nahe. Doch sie könnte für die EU schwerwiegende Konsequenzen mit sich bringen: Ankara könnte indirekt Zugang zu den Entscheidungszentren in Brüssel bekommen.

Die Vereinten Nationen sind optimistisch: Die Teilung Zyperns könnte bald überwunden werden. Ein entscheidender Schritt vorwärts könnte diese Woche getan werden, meinen Vertreter der Vereinten Nationen, die an den Verhandlungen über die drittgrößte Mittelmeerinsel teilnehmen.

Der Moment ist günstig: Zwei gemäßigte Spitzenpolitiker, der konservative griechische Zypriot Nikos Anastasiades und der linksliberale türkische Zypriot Mustafa Akinci, arbeiten seit zweieinhalb Jahren hart an einer Lösung. Und sie sind sich dabei näher gekommen. Vom heutigen Montag bis Freitag wollen sie nun unter Schirmherrschaft der UNO in der Schweiz einen Lösungsvorschlag erarbeiten.

Doch die Sache hat einen Haken: für Brüssel. Denn Zypern ist seit 2004 EU-Mitglied - wenn auch faktisch bisher nur der griechische Teil. Finden Akinci und Anastasiades zusammen, könnte die EU einen föderalen Mitgliedsstaat mit allen seinen Problemen haben. Und indirekt könnte auch Ankara in Brüssel mitreden.

Solange es keine Lösung gibt, gilt das EU-Recht nur im überwiegend griechisch-zypriotischen Süden der Insel, der von der international anerkannten Regierung der Republik Zypern kontrolliert wird. Die „Türkische Republik Nordzypern“ (TRNZ) im türkisch-zypriotischen Norden wird nur von der Türkei anerkannt, die dort Zehntausende Besatzungstruppen unterhält.

Die angestrebte Lösung: Die seit 1974 geteilte Republik Zypern soll in eine Föderation zweier Bundesstaaten umstrukturiert werden; eines türkisch-zyprischen im Norden und eines griechisch-zyprischen im Süden. Wichtigster Punkt: Auf der Bundesebene wird nichts entschieden, wenn nicht beide Teilstaaten einverstanden sind. Darauf haben sich die Zyprioten bereits geeinigt.

Die EU könnte damit ein gewaltiges Problem bekommen, wenn die türkischen Zyprioten mit ihrem Vetorecht als Interessensvertreter der Türkei von Staatschef Recep Tayyip Erdogan aufträten. Die Türkei ist Garantiemacht und soll es nach dem Willen der türkischen Zyprioten auch bleiben. „Nach den Erfahrungen mit der Wallonie und den jüngsten Entwicklungen in der Türkei möchte ich nicht daran denken, was das für die EU bedeuten könnte“, sagt ein EU-Diplomat, der lange auf Zypern gedient hat.

Die belgische Region Wallonien hatte im Oktober wochenlang die mühsam ausgearbeitete Unterzeichnung eines Handelsvertrages der EU mit Kanada (CETA) mit einem Veto innerhalb Belgiens blockiert. Die EU-Krise konnte mit geschickten politischen Bewegungen beigelegt werden.

Im Falle Zyperns könnte erstmals ein Drittstaat - die Türkei - über ein Veto der türkischen Zyprioten in der EU mitbestimmen. Wie dies institutionell verhindert werden kann, bleibe bisher ein Rätsel, das niemand zu lösen versuche, heißt es aus Diplomatenkreisen in Nikosia. Viele Diplomaten sind sich nicht sicher, ob das Problem in seinem vollen Umfang erkannt ist. Die EU ist bisher nur mit Beobachtern bei den innerzyprischen Gesprächen vertreten.

Die Lösung ist in Sicht, aber noch nicht in greifbarer Nähe. Eines der Probleme, die noch gelöst werden müssen, ist die Frage der Garantiemächte eines Föderalstaates Zypern. Die türkisch-zypriotische Seite fordert, dass die Türkei Garantiemacht bleibt, wie sie es seit der Gründung des Staates 1960 war. Darauf besteht auch Ankara. Die griechischen Zyprioten lehnen dies strikt ab. Garantiemächte brauche man in der EU nicht mehr, meinen sie.

Auf der Insel geht das Leben seinen Gang. Zyperns Bürger bleiben in Kontakt, aber leben getrennt. Sie fahren regelmäßig auf die jeweils andere Seite der Insel. Zehntausende türkische Zyprioten haben sich bereits Pässe oder Ausweise der international anerkannten Republik Zypern verschafft und können sich damit ungehindert als EU-Bürger weltweit frei bewegen. Diese Kontakte sind ein Hoffnungsschimmer.

Es tritt aber auch eine Entfremdung ein: Die letzten Zyprioten, Türken und Griechen, die als Kinder in den gemischten Dörfern vor der Teilung der Insel auf den Straßen zusammen spielten und die jeweils andere Sprache sprachen, sterben langsam aus.

++++

Für mich stellt sich die Frage: Wer will das wirklich? Erdogan? EU? Vermutlich wird sich auch dieser Versuch als heiße Luft herausstellen. Mit mehr Einfluß von Erdogan wird sich EU-Zypern NIE abfinden.

Mir als EU-Feind ist ziemlich egal, ob Erdogan mehr oder weniger Einfluss innerhalb der EU haben wird. So viele Mächte und Lobbys haben direkten oder indirekten Zugang zu den Entscheidungszentren in Brüssel, warum auch nicht Erdogan?

Das Artikel ist aber eher übertrieben. Es ist davon auszugehen, dass eine vereinigte Republik Zypern eine stabile freundliche Beziehung zur Türkei wie auch zu Griechenland haben wird. Man kann auch erwarten, dass in internen EU-Abstimmung Zypern nicht gegen zentrale Interessen dieser zwei Länder abstimmt. Das ist das aber mehr oder weniger, nichts mehr.
 
1974 hätten sie entweder ganz Zypern besetzen sollen oder das eroberte Gebiet gleich im Anschluß mit dem Festland annektieren. Dann gäbe das eine oder das andere heute nicht mehr.

Oder man hätte sich einfach an die Regeln halten sollen bzgl. der UN-Resolutionen, des Garantievertrages, Interventionsrechts, etc. aber dass die Türken generell (politisch gemeint) nichts von internationalen Regelungen halten, zeigt letztendlich wie souverän die Türkei eigentlich war und ist. Daher sollte man die Türkei auch dementsprechend behandeln ... ich finde es eigentlich immer sehr beschämend, dass ausgerechnet ihr Türken eine nicht akzeptable Haltung wie "entweder ganz Zypern besetzen oder den Norden an die Türkei anschließen" befürwortet, aber selber bis an die Decke springt sobald die PKK sich meldet. So eine respektlose Doppelmoral zahlt sich irgendwann aus und das nur im negativen Sinne; das sollte dir wohl klar sein.
 
Oder man hätte sich einfach an die Regeln halten sollen bzgl. der UN-Resolutionen, des Garantievertrages, Interventionsrechts, etc. aber dass die Türken generell (politisch gemeint) nichts von internationalen Regelungen halten, zeigt letztendlich wie souverän die Türkei eigentlich war und ist. Daher sollte man die Türkei auch dementsprechend behandeln ... ich finde es eigentlich immer sehr beschämend, dass ausgerechnet ihr Türken eine nicht akzeptable Haltung wie "entweder ganz Zypern besetzen oder den Norden an die Türkei anschließen" befürwortet, aber selber bis an die Decke springt sobald die PKK sich meldet. So eine respektlose Doppelmoral zahlt sich irgendwann aus und das nur im negativen Sinne; das sollte dir wohl klar sein.

Wie die UN-Regeln für den Einmarsch in den Irak mit unheimlichen Waffen von Saddam Hussein gegen die Menschlichkeit, wofür sich mehrere europäische Staaten unter dem Kommando von USA prostetuieren ließen?

Moment mal.
Waren da noch nicht ein paar missachtete Paraghraphen der UN-Resolutionen worüber sich Israel vom Lachen kaum einkriegen kann?

Der Bestand der Verträge der Garantiemächte wurde seit 1963 auf Zypern auf Probe gestellt und 1974 wirksam umgesetzt. Seitdem hat sich das Misstrauen zwischen den Völkern auf der Insel nur noch verstärkt.

Daher sind die diplomatischen Verhandlungen nichts weiter als eine Verschiebung der endgültigen seitens der Türkei.

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Erstens mal lassen wir türkischen Zyprer uns nichts von der Türkei sagen. Zwischen Türkei und Nordzypern sind Welten Unterschiede. Der türkisch-zyprische Präsident wird mit Sicherheit nicht der Türkei gehorchen. Solche Prognosen sind schwachsinnig.

Muschi, geh erstmal zum Neurologen und hinterher zur Nachhilfeunterricht in Geschichte und Politik.

Im moment hängt der seidene Faden der TRNZ am türkischen Festland. Rauf Denktasch, hinter dem du eine ganze Weile nachgetrauert hast, hat sich für einen Zusammenschluß mit dem Festland stark gemacht.

Kurz gefasst: Entscheide dich endlich, welche Position du vertrittst.

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Wenn du Schuldige für das Scheitern des EU-Beitritts suchst, dann fange mal bei Erdog an. Die 50% die ihn nichtgewählt haben, zählen eine EU-Mitgliedschaft zu ihren Zielen. Erdogs Wählerschaft ist gemeinhin als konservativ und islamistisch einzustufen.

Verzeihung wenn ich dich frage wie alt du bist.

Oder besser gesagt wie irreparabel deine neurale Bahnen für weitere Generationen geschädigt sind.
 
Völkerrechtlich ist es immer noch so, dass kein Staat ohne breite Anerkennung existiert. Das wird bei der TRNZ niemals der Fall sein ebenso nicht wie die "internationale Gemeinschaft" einen "Anschluss" an die Türkei akzeptieren wird. Realistisch wäre es allein schon deshalb, man konzentriere sich auf ein Miteinander und im Idealfall Wiedervereinigung der Insel.
 
Völkerrechtlich ist es immer noch so, dass kein Staat ohne breite Anerkennung existiert. Das wird bei der TRNZ niemals der Fall sein ebenso nicht wie die "internationale Gemeinschaft" einen "Anschluss" an die Türkei akzeptieren wird. Realistisch wäre es allein schon deshalb, man konzentriere sich auf ein Miteinander und im Idealfall Wiedervereinigung der Insel.

Und falls es die doch irgendwie geben sollte, wird sie früher oder später scheitern. Die vergangene Kluft unter den zwei Völkern wird wieder aktiviert werden.

Das Beispiel müsstest du anhand des Models aus Nord-Ossetien oder Abchasien besser nachvollziehen können.
 
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