Aktuelles
  • Herzlich Willkommen im Balkanforum
    Sind Sie neu hier? Dann werden Sie Mitglied in unserer Community.
    Bitte hier registrieren

13. Mai 2017

Alle Jahre wieder huldigen die rechts-aussen Verteidiger den Opfern...

Dado dieses Jahr auf der Ersatzbank... süss
 
Letztendlich wurden die meisten Gefangenen von Bleiburg nach Hause geschickt, sie wurden entlassen. Die meisten waren Zivilisten, die dort eben nicht ums Leben gekommen sind. Bleiburg wurde von den kroatischen Faschisten einfach als Opfermythos aufgebauscht um gegen den sogenannten "kommunistischen Terror" Propaganda zu betreiben.

- - - Aktualisiert - - -


Nach intensiver Auswertung dieses Materials unter der Methode einer politologisch ausgerichteten Diskursanalyse (S. 21) ist die Autorin zu dem Ergebnis gelangt, dass sich die Geschichtspolitik Kroatiens in Phasen einteilen lässt, die analog zum politischen Wandel verlaufen (S. 384-403). Demnach herrschte in der offiziellen Erinnerungspolitik des sozialistischen Jugoslawien die Formel, dass die Opfer von Jasenovac in erster Linie nicht ethnisch bestimmt waren, was jedoch die tatsächliche Verfolgungs- und Vernichtungspraxis der Ustaša verfälschte. Bei gleichzeitiger „Tyrannisierung“ des Ustaša-Regimes war „Bleiburg“ im öffentlichen Diskurs ein Tabu. Mit dem Systemwechsel Anfang der 1990er-Jahre fand eine Revision der Vergangenheitsinterpretation statt. Die Täterschaft wurde weiterhin externalisiert, daneben entfaltete sich aber um „Bleiburg“ ein Opfer-Narrativ: Dort, so wurde es aufgefasst, hätten die „Serbo-Kommunisten“ das kroatische Volk ermordet. Die zur Zeit des Sozialismus weit übertriebenen Angaben über das Ausmaß der Opfer in Jasenovac wurden minimiert, während – bei gleichzeitiger Ignoranz gegenüber dem Massenmord an den Serben – die im Umlauf befindliche Zahl der Toten von „Bleiburg“ auf eine halbe Million hochlizitiert wurde. Präsident Franjo Tuđman startete den Versuch einer Geschichtspolitik zur „nationalen Versöhnung“. Der Regierungswechsel von der Tuđman-Partei HDZ zu den Sozialdemokraten leitete eine Mäßigung im Umgang mit den beiden symbolträchtigen Gedenkorten kroatischer Zeitgeschichte ein: Nun gelangte man zu Auffassungen, die weniger einer Exkulpation und politischen Instrumentalisierung dienten, sondern einen sachlicheren Ton trafen.[2] Im Jahr 2002 trat erstmals ein amtierender Ministerpräsident bei der Gedenkfeier in Jasenovac auf. In der zweiten Regierungszeit der HDZ verfolgte die Staatsführung einen EU-orientierten Kurs. Kroatien trat 2005 der Task Force for International Cooperation on Holocaust Education Remembrance and Research bei. Schließlich lässt sich eine Annäherung an europäische Erinnerungsstandards beobachten. Dies erweist sich als nicht unproblematisch, denn der Holocaust als „negativer Gründungsmythos Europas“ (Ulrike Ackermann), weitet sich zur Chiffre für massenhaftes Leiden aus, die je nach politischer Opportunitätslage beliebig herangezogen werden kann. So hat der Ministerpräsident und HDZ-Politiker Ivo Sanader Ende Juni 2005 in der Jerusalemer Gedenkstätte Yad Vashem in seiner Rede die Opfer der serbischen Aggression mit denen der Nazi-Diktatur gleichgesetzt (S. 345). An dieser Stelle wurde die Ermordung der Juden nicht mehr mit „Bleiburg“, sondern mit dem Heimatländischen Krieg parallelisiert. In der europäischen Ausprägung der Erinnerungskultur setzt sich ein Verständnis aus der Perspektive der Totalitarismustheorie durch, der zufolge von rechts wie von links gleichermaßen Unrecht und Terror ausgingen.

Krieg um die Erinnerung. Kroatische Vergangenheitspolitik zwischen Revisionismus und europäischen Standards





Autor(en)
Radonic, Ljiljana
 
Der Angriff hat schon längst begonnen. Diesmal kommt ihr nicht weit. Spätestens an der Cybergrenze zu Tschechien und Slowakei ist Schluss.

- - - Aktualisiert - - -




Alles nur heuchlerische und verlogen Worte eines Faschisten, der sich die Geschichte so zurechtbiegen will wie es ihm passt.
Ihr könnt euch noch so sehr in eurer Opferrolle winden und Zivile Opfer beklagen. Der gesamte Krieg hat auf allen Seiten Zivile Opfer gefordert. Aber das ihr nicht der Befreiung vom Hitlerfaschismus gedenkt , sondern nur des Massakers von Bleiburg, wo es im überwiegenden Maße keine Zivilisten, sondern Soldaten getroffen hat, zeigt, wie verlogen und heuchlerisch ihr seid.

Die Fakten der Geschichte sind Klar und wer wann wehrlose und Unschuldige masakrierte.

Ich finde es schlimm was in Jasenovac abgegangen ist, die Kinder, Frauen und Männer haben es nicht verdient so grausam zu sterben. Wenn Pavelic und sein Team wie Mussolini in der Öffentlichkeit erhängt worden wären würde ich als gerecht ansehen aber nicht eine Vergeltung an unschuldigen.

Nicht die Opfermentalität der 2 WK ist längst vorbei und die Opfer sind schon lange Tot. Ein Verbrechen bleibt aber ein Verbrechen und soll nicht geschützt werden egal von welcher Seite.

Bezeichnest mich als Faschist weil ich Bleiburg als Verbrechen bezeichne, dies sagt viel über dich aus.

- - - Aktualisiert - - -

Alle Jahre wieder huldigen die rechts-aussen Verteidiger den Opfern...

Dado dieses Jahr auf der Ersatzbank... süss

Ja viele Leute missbrauchen solche Veranstaltungen für andere Zwecke
 
Die Fakten der Geschichte sind Klar und wer wann wehrlose und Unschuldige masakrierte.

Ich finde es schlimm was in Jasenovac abgegangen ist, die Kinder, Frauen und Männer haben es nicht verdient so grausam zu sterben. Wenn Pavelic und sein Team wie Mussolini in der Öffentlichkeit erhängt worden wären würde ich als gerecht ansehen aber nicht eine Vergeltung an unschuldigen.

Nicht die Opfermentalität der 2 WK ist längst vorbei und die Opfer sind schon lange Tot. Ein Verbrechen bleibt aber ein Verbrechen und soll nicht geschützt werden egal von welcher Seite.

Bezeichnest mich als Faschist weil ich Bleiburg als Verbrechen bezeichne, dies sagt viel über dich aus.


Ja viele Leute missbrauchen solche Veranstaltungen für andere Zwecke

Nein man, das du hier die ganze Zeit Opfermythen kreierst, bedienst und übernimmst und Geschichtsrevisionismus betreibst, zeichnet dich als das aus was du bist.

Wie gesagt, die meisten Zivilisten wurden entlassen und konnten nach Hause. Am meisten hat es eben die Soldaten getroffen, die für ihre Verbrecherregime und den Hitlerfaschismus gemordet und Verbrechen begangen haben.
 
wie er mit "itd" allen Behauptungen, er könne kein kroatisch, trotzt
banderas.png
 
Faschos und ihre Opfermythen. Einfach lächerlich.

- - - Aktualisiert - - -

Jetzt fehlt nur noch das Josip oder Daro sowas raushauen: "Die wahren Schuldigen am Zweiten Weltkrieg"
 
Zurück
Oben