Aktuelles
  • Herzlich Willkommen im Balkanforum
    Sind Sie neu hier? Dann werden Sie Mitglied in unserer Community.
    Bitte hier registrieren

Hamed Abdel-Samad auf Provokations- und Selbsttherapie-Tour

  • Ersteller Ersteller Nik
  • Erstellt am Erstellt am
Afroasiatis ist kein Araber, jetzt entschuldige dich im Entschuldigungsthread

Ähm... :D Lies nochmal gaaaanz genau.

- - - Aktualisiert - - -

Mich stört an Abdel-Samad, dass er Muslimen mit Vorurteilen begegnet. Es ist teilweise unerträglich, wie er mit Muslimen spricht, wie frech er sie behandelt. Dieser Mann hat offensichtlich grosse psychische Probleme. Deswegen tut er mir ja leid, wegen seiner Vergangenheit. Aber er soll nicht durch eine Schein-Debatte versuchen, sich dadurch selbst zu therapieren. Das wird weder ihm noch der muslimischen Glaubensgemeinschaft helfen.

Hast du die Doku gesehen? Er hat mit vielen Muslimen gesprochen, übrigens nicht nur er alleine. Hätte er Vorurteile, hätte er nicht mit sondern über sie gesprochen.
 
Hast du die Doku gesehen? Er hat mit vielen Muslimen gesprochen, übrigens nicht nur er alleine. Hätte er Vorurteile, hätte er nicht mit sondern über sie gesprochen.
Ich schaue sie noch. Bis zur Hälfte des ersten Teils hat er mich nicht überzeugt, die Nazan aber schon.

Nein, wie soll ich sagen. Nicht Vorurteile, sondern eben dieser Generalverdacht, dass hinter jedem Moslem ein potenzieller Salafist oder gar Terrorist steckt.
 
Ich weiss auch gar nicht, was Abdel-Samad mit seinem Buch bezweckte:
9783426276273.jpg.33107062.jpg


Schon dieser Titel ist nicht so gewählt, dass man in Ruhe über das Thema diskutieren könnte. Mit seinen Methoden ist er deswegen den Salafisten ähnlich.
 
Ähm... :D Lies nochmal gaaaanz genau.

- - - Aktualisiert - - -



Hast du die Doku gesehen? Er hat mit vielen Muslimen gesprochen, übrigens nicht nur er alleine. Hätte er Vorurteile, hätte er nicht mit sondern über sie gesprochen.

Kommt darauf an, welches Klientel man sich zum Sprechen aussucht und mit welcher Absicht dem jeweiligen Land/Religion Schaden zugefügt werden sollte. Wenn ich das folgende Video als Synonym für Deutsche interpretieren sollte, ist das jenseits von Seriosität. Nicht anders funktioniert negative Propaganda. Ungebildete Menschen fallen tatsächlich darauf rein.

Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.
 
Kommt darauf an, welches Klientel man sich zum Sprechen aussucht und mit welcher Absicht dem jeweiligen Land/Religion Schaden zugefügt werden sollte. Wenn ich das folgende Video als Synonym für Deutsche interpretieren sollte, ist das jenseits von Seriosität. Nicht anders funktioniert negative Propaganda. Ungebildete Menschen fallen tatsächlich darauf rein.

Die Ablösung des Experten Afroasiatis' durch dich bringt die Diskussion auf eine völlig neue Ebene
 
Die Doku kam mal vor einigen Monaten auf ARTE, daher ist sie mir jetzt nicht mehr 100% präsent. Was ich im Prinzip gut finde ist dass der Islam thematisiert wird, damit man sich darüber austauschen kann (bzw das Thema nicht tabuisiert) und man mal sieht, wie verschieden man die Religion auslegen KANN.

Allerdings war mir die ganze Doku viel zu lasch und oberflächlich, obwohl sie so lange geht. Statt x verschiedene Muslime anzusprechen, wo vorher 10x erwähnt wird wie mutig Hamed ja eigentlich ist und wie reflektiert aufgrund seiner Herkunft und seinem Mut, was im Grunde impliziert seine "Gegner" wären eben genau anders (und damit nicht auf Augenhöhe), hätte ich mir doch einen offenen und längeren Diskurs mit _einer_ Person gewünscht, bei der er dann Punkt für Punkt Dinge anspricht, die ihm nicht in den Kragen passen. So hat man irgendwie nur gesehen wie verhärtet die Fronten sind, wie mutig Hamed ist und das der Islam von vielen zu konservativ ausgelegt wird. Generell wurde sehr viel tramtram um seine Person gemacht, wie er bei den Muslimen ankommt etc., statt wirklich darüber zu debattieren, WAS man konkret ändern kann/soll/muss.

Letztlich begnügt man damit die Vorstellungen, die im Westen ohnehin herrschen ohne wirkliche Ursachen zu erörtern.
 
Die Doku kam mal vor einigen Monaten auf ARTE, daher ist sie mir jetzt nicht mehr 100% präsent. Was ich im Prinzip gut finde ist dass der Islam thematisiert wird, damit man sich darüber austauschen kann (bzw das Thema nicht tabuisiert) und man mal sieht, wie verschieden man die Religion auslegen KANN.

Allerdings war mir die ganze Doku viel zu lasch und oberflächlich, obwohl sie so lange geht. Statt x verschiedene Muslime anzusprechen, wo vorher 10x erwähnt wird wie mutig Hamed ja eigentlich ist und wie reflektiert aufgrund seiner Herkunft und seinem Mut, was im Grunde impliziert seine "Gegner" wären eben genau anders (und damit nicht auf Augenhöhe), hätte ich mir doch einen offenen und längeren Diskurs mit _einer_ Person gewünscht, bei der er dann Punkt für Punkt Dinge anspricht, die ihm nicht in den Kragen passen. So hat man irgendwie nur gesehen wie verhärtet die Fronten sind, wie mutig Hamed ist und das der Islam von vielen zu konservativ ausgelegt wird. Generell wurde sehr viel tramtram um seine Person gemacht, wie er bei den Muslimen ankommt etc., statt wirklich darüber zu debattieren, WAS man konkret ändern kann/soll/muss.

Letztlich begnügt man damit die Vorstellungen, die im Westen ohnehin herrschen ohne wirkliche Ursachen zu erörtern.
Genauso sehe ich es auch. Und da Arte normalerweise sehr gute Dokus macht, war/bin ich bei dieser doch recht enttäuscht.
 
Ich weiss auch gar nicht, was Abdel-Samad mit seinem Buch bezweckte:
9783426276273.jpg.33107062.jpg


Schon dieser Titel ist nicht so gewählt, dass man in Ruhe über das Thema diskutieren könnte. Mit seinen Methoden ist er deswegen den Salafisten ähnlich.

Gibt es etwa keinen islamischen Faschismus? Kann nur der weiße Mann Faschist sein?
 
Zurück
Oben