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Nachrichten aus Österreich

Das besondere an reine Männervereine ist doch, dass es doch ausschließlich aus Männer besteht.Wenn du also kein Problem mit einem solchen Verein hast, warum ist es dir wichtig, dass Frauen dort eintreten?
Du kapierst es nicht. Der Schützenverein besteht nicht nur aus Männern, sondern auch aus Frauen und die dürfen kein Gewehr tragen. Gut, viel zu hoch für jemand der da gerne Frauen diskriminiert

Also, ein reiner Männerverein der gesellschaftliche Funktionen übernimmt ist für dich problematisch.Und was verstehst du unter gesellschaftliche Funktionen?
Danke für die Bestätigung, mit gesellschaftlichen Funktionen meine ich Vereine, die eine öffentliche Rolle übernehmen – also solche, die staatliche Aufgaben erfüllen, öffentliche Gelder bekommen oder offiziell repräsentative Funktionen haben. Wenn ein Verein nur privat ist, ein Hobby pflegt oder Tradition lebt, ist das völlig unproblematisch. Aber sobald ein Verein öffentlich wirkt oder öffentliche Mittel nutzt, sollte er auch für alle offen sein.
Du argumentierst, als wäre es selbstverständlich, dass Frauen in solchen Vereinen nichts zu suchen haben. Genau das ist der Punkt: Diese Selbstverständlichkeit ist nichts anderes als Diskriminierung
 
Du kapierst es nicht. Der Schützenverein besteht nicht nur aus Männern, sondern auch aus Frauen und die dürfen kein Gewehr tragen. Gut, viel zu hoch für jemand der da gerne Frauen diskriminiert

Tja, und warum ist das so?Da musst es doch einen triftigeren Grund als nur Diskriminierung geben?

Danke für die Bestätigung, mit gesellschaftlichen Funktionen meine ich Vereine, die eine öffentliche Rolle übernehmen – also solche, die staatliche Aufgaben erfüllen, öffentliche Gelder bekommen oder offiziell repräsentative Funktionen haben... Aber sobald ein Verein öffentlich wirkt oder öffentliche Mittel nutzt, sollte er auch für alle offen sein.
Du argumentierst, als wäre es selbstverständlich, dass Frauen in solchen Vereinen nichts zu suchen haben. Genau das ist der Punkt: Diese Selbstverständlichkeit ist nichts anderes als Diskriminierung

Ja, aber kann nicht ein Männerverein als auch ein Frauenverein koexistieren, die beide dieselben öffentlichen Gelder usw. bekommen?Ist das nicht auch möglich?
 
Tja, und warum ist das so?Da musst es doch einen triftigeren Grund als nur Diskriminierung geben?
Nein, der Grund ist Diskriminierung,, die du betreibst gerade

Ja, aber kann nicht ein Männerverein als auch ein Frauenverein koexistieren, die beide die gleichen öffentlichen Gelder usw. bekommen?Ist das nicht auch möglich?
Du kapierst es nicht in deiner Diskriminierung der Frauen. Frauen auszuschließen, obwohl es keinen sachlichen Grund gibt, ist Diskriminierung. Das ist nicht kompliziert, sollte selbst ein Judenhasser verstehen. Männer dürfen alles, Frauen sollen zuschauen. Interessant, wie du das nennst. Die meisten würden es Diskriminierung nennen
 
Du kapierst es nicht in deiner Diskriminierung der Frauen. Frauen auszuschließen, obwohl es keinen sachlichen Grund gibt, ist Diskriminierung.

Sowohl Männer als auch Frauen sollten die möglichkeit haben unter sich zu bleiben und das nicht nur Privat.Das ist ein sachlicher Grund!
wenn der Staat dafür sorgt, dass beide Geschlechter gleichberechtigt behandelt werden sehe ich kein Problem darin. Du fürchtest dich einfach vor Männer Bündnisse, weil du wahrscheinlich in deinem Leben schlechte Erfahrungen damit gesammelt hast.


Männer dürfen alles, Frauen sollen zuschauen.

Frauen wollen keinen eigenen Schützenverein!hier liegt der Hund begraben.
 
Sowohl Männer als auch Frauen sollten die möglichkeit haben unter sich zu bleiben und das nicht nur Privat.Das ist ein sachlicher Grund!
wenn der Staat dafür sorgt, dass beide Geschlechter gleichberechtigt behandelt werden sehe ich kein Problem darin. Du fürchtest dich einfach vor Männer Bündnisse, weil du wahrscheinlich in deinem Leben schlechte Erfahrungen damit gesammelt hast.
Ich habe keine Angst vor irgendwem. Ich argumentiere auf der Sachebene, wenn der Staat Gleichbehandlung garantiert, spricht nichts dagegen, dass Menschen – egal welchen Geschlechts – freiwillig Räume unter sich haben. Das hat nichts mit meinen Erfahrungen zu tun, sondern mit Grundrechten. Wer Angst hat, bist du, vor allem deine Angst vor Frauen, keine Ahnung was bei dir Schlimmer ist der Judenhass, oder deine Angst vor emanzipierten Frauen.
Freiwillige geschlechtsspezifische Räume sind okay, solange niemand ausgeschlossen wird, der gesetzlich Anspruch hätte. Das gilt für Frauenräume und für Männerräume

Frauen wollen keinen eigenen Schützenverein!hier liegt der Hund begraben.

Der Hund liegt nicht darin begraben, was Frauen angeblich wollen, sondern darin, dass du ihnen vorschreiben willst, was sie wollen sollen. Ich rede über gleiche Rechte, du über deine Projektionen. Bleiben wir bei der Sache
 
Ein FPÖ-Politiker fragt ob das fair ist?
Ist das fair? Spitalsbilanz seit 2015: Rund 22 Millionen (!) Behandlungen für Flüchtlinge und Zuwanderer, die oft noch keinen Cent eingezahlt haben. Für die Österreicher heißt das: Mehr einzahlen, weniger Leistung, länger warten. (Quelle: Kronen Zeitung)

Sie haben keine Berechtigung Anhänge anzusehen. Anhänge sind ausgeblendet.


Faktenlage:

Die Statistik beweist keine Systemüberlastung durch Flüchtlinge, sondern zeigt, dass Menschen behandelt werden – was der Sinn eines Gesundheitssystems ist.
1. Erwerbstätige Drittstaatsangehörige zahlen voll ein
Sobald jemand in Österreich arbeitet – egal ob aus Afghanistan, Indien oder Syrien – greift die Pflichtversicherung: Kranken-, Pensions-, Unfall- und Arbeitslosenversicherung.
Die Beiträge sind einkommensabhängig, also proportional zur Leistungskraft. Viele Zuwanderer sind jung, gesund und arbeiten in Branchen mit hohem Bedarf (Pflege, Bau, Gastronomie) – sie zahlen ein, nutzen aber weniger Leistungen.

2. Mitversicherte Familienmitglieder
Ehepartner und Kinder sind oft mitversichert, ohne eigene Beiträge. Das ist aber bei Österreichern genauso – kein Sonderprivileg für Migranten.

3. Asylwerber und Grundversorgung
Sie sind nicht regulär versichert, erhalten aber medizinisch notwendige Leistungen über die öffentliche Hand. Diese Kosten sind vergleichsweise gering, da viele Behandlungen ambulant und präventiv sind.
Eine WIFO-Studie (Wirtschaftsforschungsinstitut) zeigt: Zuwanderer aus Drittstaaten tragen langfristig positiv zur Finanzierung des Sozialstaats bei, vor allem wenn sie integriert sind.
Die OECD bestätigt: Migranten in Österreich sind nicht überdurchschnittlich krank und nutzen das Gesundheitssystem nicht exzessiv.
Die Krankenhausstatistik zeigt Behandlungen – aber nicht, ob jemand versichert war oder wie viel er eingezahlt hat. Die Aussage „die zahlen nichts und bekommen alles“ ist populistisch, nicht faktenbasiert. Viele dieser Menschen tragen aktiv zum System bei, und die Herausforderungen im Gesundheitssystem (Wartezeiten, Personalmangel) sind strukturell und politisch bedingt, nicht durch Migration verursacht.

Tja, so wie alle Anhänger von rechtsextremen Parteien, wird alles geglaubt was an Hetze gebracht wird.
 

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Trifft nicht auf mich zu, aber so sieht es zur Zeit aus. Cartoon by Karl Berger

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Ein FPÖ-Politiker fragt ob das fair ist?
Ist das fair? Spitalsbilanz seit 2015: Rund 22 Millionen (!) Behandlungen für Flüchtlinge und Zuwanderer, die oft noch keinen Cent eingezahlt haben. Für die Österreicher heißt das: Mehr einzahlen, weniger Leistung, länger warten. (Quelle: Kronen Zeitung)

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Faktenlage:

Die Statistik beweist keine Systemüberlastung durch Flüchtlinge, sondern zeigt, dass Menschen behandelt werden – was der Sinn eines Gesundheitssystems ist.
1. Erwerbstätige Drittstaatsangehörige zahlen voll ein
Sobald jemand in Österreich arbeitet – egal ob aus Afghanistan, Indien oder Syrien – greift die Pflichtversicherung: Kranken-, Pensions-, Unfall- und Arbeitslosenversicherung.
Die Beiträge sind einkommensabhängig, also proportional zur Leistungskraft. Viele Zuwanderer sind jung, gesund und arbeiten in Branchen mit hohem Bedarf (Pflege, Bau, Gastronomie) – sie zahlen ein, nutzen aber weniger Leistungen.

2. Mitversicherte Familienmitglieder
Ehepartner und Kinder sind oft mitversichert, ohne eigene Beiträge. Das ist aber bei Österreichern genauso – kein Sonderprivileg für Migranten.

3. Asylwerber und Grundversorgung
Sie sind nicht regulär versichert, erhalten aber medizinisch notwendige Leistungen über die öffentliche Hand. Diese Kosten sind vergleichsweise gering, da viele Behandlungen ambulant und präventiv sind.
Eine WIFO-Studie (Wirtschaftsforschungsinstitut) zeigt: Zuwanderer aus Drittstaaten tragen langfristig positiv zur Finanzierung des Sozialstaats bei, vor allem wenn sie integriert sind.
Die OECD bestätigt: Migranten in Österreich sind nicht überdurchschnittlich krank und nutzen das Gesundheitssystem nicht exzessiv.
Die Krankenhausstatistik zeigt Behandlungen – aber nicht, ob jemand versichert war oder wie viel er eingezahlt hat. Die Aussage „die zahlen nichts und bekommen alles“ ist populistisch, nicht faktenbasiert. Viele dieser Menschen tragen aktiv zum System bei, und die Herausforderungen im Gesundheitssystem (Wartezeiten, Personalmangel) sind strukturell und politisch bedingt, nicht durch Migration verursacht.

Tja, so wie alle Anhänger von rechtsextremen Parteien, wird alles geglaubt was an Hetze gebracht wird.
Ich bin fassungslos, dass so ein schlechter, falscher und hetzerischer Beitrag in einer österreichischen Tageszeitung erscheinen kann - und darf!
Die "Krone" brachte gestern, am 25.1., einen Beitrag mit dem Titel:
' "Spitalstouristen' kosten das Gesundheitssystem Milliarden.'
Grundlage für den Bericht ist die Auswertung einer Anfrage(beantwortung) der FPÖ-Abgeordneten Pracher-Hilander, die sie an das Gesundheitsministerium gestellt hat.
Sie fragt in etlichen Anfragen nach der Anzahl der Leistungen und deren Kosten fürPatientInnen aus ganz bestimmten Herkunftsländern im ambulanten und im intramuralen Bereich.
Ein Beispiel: wie viele türkische Staatsangehörige haben Leistungen mit welchen Kosten seit 2015 erhalten? Dann weiter: wie viele Leistungen und zu welchen Kosten m Bereich Augenheilkunde, Chirurgie usw.
Die Gesundheitsministerin antwortet detailliert - und so gut sie kann. Was sie beantworten kann, sind die Leistungen im intramuralen Bereich (stationäre und spitalsambulante Leistungen), nicht aber die Kosten. Warum nicht: ich nehme an, weil die Verrechung eine andere ist (mit Tagsätzen, nicht nach Einzelleistungen).
Was macht die "Krone" aus den Zahlen? "Spitalstouristen" kosten Milliarden. - Das ist eine Lüge!
Warum?
1). Es gibt keine "Spitalstouristen", also Leute, die Urlaub im Spital machen.
2). Die türkischen Staatsangehörigen, die Leistungen aus dem Gesundheitssystem erhalten, sind fast ausschließlich Versicherte bzw. Mitversicherte.
3). Die Anzahl der Leistungen für türkische Staatsangehörige im Zeitraum 2015 - 2024 wird mit 9.293.654 Leistungen angegeben im intramuralen Bereich. Das schaut zunächst beeindruckend aus, muss aber erstens heruntergerechnet werden auf die einzelnen Jahre, dann sind es pro Jahr rund 900.000. Eine Leistung wir aber in den seltensten Fällen alleine erbracht. Jede - auch eine ambulante-OP beispielsweise besteht aus etlichen Einzelleistungen. Das wissen vermutlich alle, die schon einmal in einem Spital waren - die "Krone" und die Frau Pracher-Hilander anscheinend nicht. Denn - jetzt kommt der Clou:
4). Im "Krone"-Bericht werden die Einzelleistungen wie Spitalstage bewertet und gerechnet mit 600 € pro Einzelleistung ( Das Gesundheitsministerium macht dazu gar keine Angaben, weil es dazu keine Daten hat!!!).
So werden aus Einzelleistungen Spitalstage, aus Versicherten und mitversicherten türkischen Staatsangehörigen werden "Spitalstouristen" und zur Draufgabe werden hier "heimische" PatientInnen gegen angeblich "nichtheimische" , eben gegen "Spitalstouristen" ausgespielt.
Man könnte da noch einiges mehr anführen, aber das, was ich hier darstelle, ist eine Hetze gegenüber türkischen Menschen, die hier leben, arbeiten und natürlich auch Versicherungsbeiträge zahlen, daher das gleiche Recht haben, im Krankheitsfall im Spital behandelt zu werden wie alle anderen Menschen!

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Millionenschaden
Großbetrug mit Registrierkassen aufgedeckt
Die Steuerfahndung hat einen Registrierkassenbetrug großen Stils durch zahlreiche Gastrobetriebe aufgedeckt. Das berichtete die ZIB1 am Montag. Das Finanzministerium spricht von einem Schaden in Millionenhöhe. Die Gastronomen verwendeten demnach alle eine manipulierte Software. Die meisten betroffenen Betriebe befinden sich in Ostösterreich, darunter auch „namhafte Gastronomen“.
Hauptsächlich betroffen sind Wien und Niederösterreich, aber auch Lokalbetreiber in Oberösterreich, im Burgenland und in der Steiermark gingen der Steuerfahndung ins Netz. Mehr als 50 Hausdurchsuchungen seien bei einer österreichweiten Schwerpunktaktion vergangene Woche aufgedeckt worden.

 
Erinnerungen und rechtsextreme "Einzelfälle"
Die Zahl der rechtsextremen Taten ist um 23 Prozent gestiegen, auch die Radikalisierung der Freiheitlichen Jugend ist besorgniserregend

Am heutigen internationalen Gedenktag für die Opfer des Holocausts anlässlich der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Treblinka ruft der jüngste Bericht des Dokumentationsarchivs des Österreichischen Widerstandes (DÖW) über die Steigerung der rechtsextremen Straftaten wieder den Satz von Bertolt Brecht in Erinnerung: "Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch."

Besondere Bedeutung
Deshalb verdient das öffentliche Techtelmechtel zwischen dem Vorsitzenden der vom deutschen Verfassungsschutz als "gesichert rechtsextremistisch" eingestuften AfD-Landesfraktion in Sachsen-Anhalt bei ihrer Klausur in Salzburg und der Landeshauptfrau-Stellvertreterin Marlene Svazek (FPÖ) besondere Bedeutung. Die Freiheitlichen in Salzburg werden nämlich stets als gemäßigt und deshalb (von der ÖVP) als "koalitionstauglich" dargestellt. Unter dem passenden Titel Kuscheln mit und Kuschen vor dem Rechten hat jetzt Marco Riebler in den Salzburger Nachrichten (17.01) den Erfahrungsaustausch zwischen der FPÖ und der AfD "Seite an Seite" mit Einzelheiten als einen "Akt der Offenbarung" entlarvt. Dass die Landes-ÖVP zum Ablegen der Maske durch den Koalitionspartner schweigt, ist deshalb bemerkenswert, weil ÖVP-Landeshauptfrau Karoline Edtstadler als Bundesministerin für EU und Verfassung damals wiederholt und scharf antisemitische und rechtsextreme Vorfälle verurteilt hat. Wechselt sie mit dem Amt auch die Haltung?

Der jüngste Bericht des DÖW zeigt nicht nur die Steigerung der rechtsextremen Taten um 23 Prozent auf 1.486 Handlungen im Jahr 2024, sondern enthüllt auch die Radikalisierung der Freiheitlichen Jugend. Es werden parlamentarische Mitarbeiter aus dem rechtsextremen identitären Lager von zwei FPÖ-Abgeordneten mit Aussagen zitiert, die Massenabschiebungen von Eingebürgerten und das "Ende des Schuldkults" fordern. Als "Schuldkult" bezeichnen Rechtsextreme die Pflege der Erinnerung an die nationalsozialistischen Verbrechen. Die beiden FPÖ-Spitzenpolitiker haben die Anfrage des Profil zu den Aussagen ihrer Mitarbeiter nicht beantwortet. Angesichts der Umfragewerten von rund 36 Prozent für die FPÖ sind diese Fakten ebenso wie anderen im Profil (24.01) zitierten fremdenfeindlichen "Einzelfälle" aus der Freiheitlichen Jugend besorgniserregend.

 
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