Die Angst des Narzissten – und nächster Vorfall an US-mexikanischen Grenze
Donald Trump spricht plötzlich von Aufklärung. Von Anstand. Von einer „ehrlichen“ Untersuchung. Nach der tödlichen Erschießung des Demonstranten und Intensivpflegers Alex Pretti in Minneapolis erklärte der Präsident am Dienstag, es laufe eine „große Untersuchung“, die er persönlich im Blick behalten wolle. Er wolle sie selbst sehen, sagte Trump beim Verlassen des Weißen Hauses, und er erwarte eine „ehrenhafte und ehrliche“ Aufarbeitung. Diese Worte markieren einen abrupten Bruch mit dem Ton, den seine Regierung noch kurz zuvor angeschlagen hatte. Hochrangige Vertreter der Administration hatten Pretti unmittelbar nach den Schüssen als gefährlichen Extremisten dargestellt, als inneren Feind, als Bedrohung. Videos vom Tatort widersprachen dieser Darstellung jedoch deutlich. Sie zeigten keinen bewaffneten Angreifer, sondern einen Mann mit einem Mobiltelefon, der einer Frau half, bevor er selbst von Beamten zu Boden gebracht und erschossen wurde. Erst danach begann im Weißen Haus das Zurückrudern.
Der Präsident ließ über seine Sprecher erklären, man wolle Distanz zu den frühen, eskalierenden Aussagen einzelner Regierungsmitglieder schaffen. Trumps eigene Worte sind Teil dieser Schadensbegrenzung, dass hatte er scheinbar schon vergessen. Sie kommen nicht aus dem Nichts. Der Druck wächst – nicht nur von Demokraten, Bürgerrechtsgruppen, investigativen Journalisten, sondern auch aus dem republikanischen Lager und von prominenten Verfechtern des Waffenrechts. Gerade dort sorgt der Fall Pretti für Unruhe, weil ein Mann getötet wurde, der eine Waffe legal besaß, sie aber offenbar nicht zog. Für viele ist das ein Angriff auf genau jene Freiheitsrechte, auf die sich Trumps Koalition sonst beruft. Er wurde dort bereits als Verräter bezeichnet, die Kongress-Zwischenwahlen stehen an, die Umfragewerte gehen weiter nach unten.
Donald Trump spricht plötzlich von Aufklärung. Von Anstand. Von einer „ehrlichen“ Untersuchung. Nach der tödlichen Erschießung des Demonstranten und Intensivpflegers Alex Pretti in Minneapolis erklärte der Präsident am Dienstag, es laufe eine „große Untersuchung“, die er persönlich im Blick...
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Weltgrößtes, korruptestes und kriminellstes A....loch eben