Viertagewoche, Fahrverbote
Rigorose Spritsparmaßnahmen in Asien
Der Krieg im Nahen Osten und die folgenden Lieferkettenprobleme treiben den Ölpreis enorm in die Höhe. Viele asiatische Länder spüren das besonders, sind sie doch stark von Importen aus Nahost abhängig. Meherere Regierungen reagierten teils einschneidend auf die Marktentwicklungen. Die Maßnahmen reichen von Fahrverboten über Rationierungen und Schließungen von Bildungseinrichtungen. Die Philippinen führten gar die Viertagewoche ein.
Der Ölpreis raste am Montag in lichte Höhen und erreichte mit einem Sprung über die Marke von 100 US-Dollar ein Vierjahreshoch. Der Hauptgrund ist der ausbleibende Schiffsverkehr in der Straße von Hormus infolge des Iran-Krieges. Die Straße von Hormus ist die einzige Route für Tanker, die Öl und Gas aus dem Persischen Golf transportieren. Der Schiffsverkehr dort brach praktisch völlig zusammen.
Gerade in Asien sind viele Länder jedoch von diesen Transporten abhängig. Der Wirtschaftsriese China etwa erhielt im vergangenen Jahr laut dem Wirtschaftsdienst Kpler rund 57 Prozent seines Rohöls aus dem Nahen Osten.
Die Volksrepublik forderte laut der Finanznachrichtenagentur Bloomberg die wichtigsten Raffinerien im Land nun auf, vorerst kein Benzin und Diesel mehr ins Ausland zu exportieren. Außenamtssprecher Guo Jiakun sagte am Montag, China ergreife die notwendigen Maßnahmen, um die Energiesicherheit zu gewährleisten, nannte aber keine Einzelheiten.
Nummernschilder werden kontrolliert
Diese Maßnahmen sind vergleichsweise milde. In Myanmar ordnete die Militärjunta etwa an, dass Privatautos nur jeden zweiten Tag fahren dürfen, wie die Nachrichtenagentur AFP berichtete. Zur Durchsetzung werden die Nummernschilder kontrolliert.
orf.at
Rigorose Spritsparmaßnahmen in Asien
Der Krieg im Nahen Osten und die folgenden Lieferkettenprobleme treiben den Ölpreis enorm in die Höhe. Viele asiatische Länder spüren das besonders, sind sie doch stark von Importen aus Nahost abhängig. Meherere Regierungen reagierten teils einschneidend auf die Marktentwicklungen. Die Maßnahmen reichen von Fahrverboten über Rationierungen und Schließungen von Bildungseinrichtungen. Die Philippinen führten gar die Viertagewoche ein.
Der Ölpreis raste am Montag in lichte Höhen und erreichte mit einem Sprung über die Marke von 100 US-Dollar ein Vierjahreshoch. Der Hauptgrund ist der ausbleibende Schiffsverkehr in der Straße von Hormus infolge des Iran-Krieges. Die Straße von Hormus ist die einzige Route für Tanker, die Öl und Gas aus dem Persischen Golf transportieren. Der Schiffsverkehr dort brach praktisch völlig zusammen.
Gerade in Asien sind viele Länder jedoch von diesen Transporten abhängig. Der Wirtschaftsriese China etwa erhielt im vergangenen Jahr laut dem Wirtschaftsdienst Kpler rund 57 Prozent seines Rohöls aus dem Nahen Osten.
Die Volksrepublik forderte laut der Finanznachrichtenagentur Bloomberg die wichtigsten Raffinerien im Land nun auf, vorerst kein Benzin und Diesel mehr ins Ausland zu exportieren. Außenamtssprecher Guo Jiakun sagte am Montag, China ergreife die notwendigen Maßnahmen, um die Energiesicherheit zu gewährleisten, nannte aber keine Einzelheiten.
Nummernschilder werden kontrolliert
Diese Maßnahmen sind vergleichsweise milde. In Myanmar ordnete die Militärjunta etwa an, dass Privatautos nur jeden zweiten Tag fahren dürfen, wie die Nachrichtenagentur AFP berichtete. Zur Durchsetzung werden die Nummernschilder kontrolliert.
Viertagewoche, Fahrverbote: Rigorose Spritsparmaßnahmen in Asien
Der Krieg im Nahen Osten und die folgenden Lieferkettenprobleme treiben den Ölpreis enorm in die Höhe. Viele asiatische Länder spüren das besonders, sind sie doch stark von Importen aus Nahost abhängig. Meherere Regierungen reagierten teils einschneidend auf die Marktentwicklungen. Die Maßnahmen...